Angepinnt Fußballthread

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    • Stellungnahme Fanszenen Deutschlands

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      Die anhaltenden Proteste der Fanszenen Deutschlands in den Stadien zeigen Wirkung. Diverse Vereine als auch das DFB-Präsidium sowie der Großteil der medialen Berichterstattung haben erkannt, dass der Weg nicht an einer erneuten Abstimmung unter den 36 Mitgliedervereinen der DFL vorbeiführt.

      Leider müssen wir feststellen, dass aus Kreisen des DFL-Präsidiums wohl der Plan verfolgt wird, die Neuwahl unter anderen Bedingungen als im Dezember durchführen zu lassen. Anstatt einer 2/3-Mehrheit soll nun eine einfache Mehrheit ausreichen, um den DFL-Geschäftsführern die weiteren Verhandlungen mit CVC zu deren Einstieg in die DFL zu ermöglichen.

      In aller Klarheit: Wir fordern eine offene Neuabstimmung mit einer benötigten 2/3-Mehrheit unter Einhaltung der 50+1-Regel! Alles andere ist eine Farce und nichts weiter als eine Zuspitzung dieser handfesten Krise des Deutschen Fußballs!

      Vereine, seid euch eurer Verantwortung bewusst und steht für eine offene Neuwahl unter selben Bedingungen wie im Dezember ein!

      Die Fanszenen Deutschlands im Februar 2024
      Man sollte meinen der DFL geht der Lack langsam aus, aber anscheinend haben sie noch genug zum Saufen.
    • Kann mir jemand erklären was das Problem von "mehr Kommerz" in der Bundesliga ist? Wirkt für mich ein bisschen wie zu sagen, dass facebook nicht "mehr Kommerz" gehen soll.
      Warum nicht einfach Kreisliga (oder wie auch immer die irrelevanteste heißt) schauen, wo es wirklich größtenteils aus Spaß betrieben wird, wenn das so wichtig ist?
    • Der erste Punkt führt mir gerade zu weit, vielleicht später mehr.

      Grimm schrieb:

      Warum nicht einfach Kreisliga (oder wie auch immer die irrelevanteste heißt) schauen, wo es wirklich größtenteils aus Spaß betrieben wird, wenn das so wichtig ist?
      Das geschieht doch bereits.
      Und auch in den höheren Ligen lässt sich der Trend beobachten. Gerade diesen Spieltag waren es erstmals mehr Zuschauer in den Stadien der zweiten, als in der ersten Liga.
      Und wenn irgendwann die Mehrheit der Fans es bevorzugt lieber tieferklassigen und damit weniger qualitativen Fußball zu schauen? Oder wenn die Stadien halbleer bleiben, weil die Zuschauer zu Konsumenten vor dem Fernseher herangezüchtet werden? Da sollte die DFL mal überdenken ob sie sich vielleicht doch auf dem falschen Weg befindet und dem Fußball in ihrer Profitgier langfristig schadet.

    • Outrage schrieb:

      Der erste Punkt führt mir gerade zu weit, vielleicht später mehr.

      Grimm schrieb:

      Warum nicht einfach Kreisliga (oder wie auch immer die irrelevanteste heißt) schauen, wo es wirklich größtenteils aus Spaß betrieben wird, wenn das so wichtig ist?
      Das geschieht doch bereits.Und auch in den höheren Ligen lässt sich der Trend beobachten. Gerade diesen Spieltag waren es erstmals mehr Zuschauer in den Stadien der zweiten, als in der ersten Liga.
      Und wenn irgendwann die Mehrheit der Fans es bevorzugt lieber tieferklassigen und damit weniger qualitativen Fußball zu schauen? Oder wenn die Stadien halbleer bleiben, weil die Zuschauer zu Konsumenten vor dem Fernseher herangezüchtet werden? Da sollte die DFL mal überdenken ob sie sich vielleicht doch auf dem falschen Weg befindet und dem Fußball in ihrer Profitgier langfristig schadet.
      Ich würde gerne mal zum Lokalderby Hamburger Emirates Sportverein gegen Walmart St. Pauli im Infantino-Palace in Vegas jetten, Geld ist doch geil
      Let's Play: CK2, Patrizier 2, Anno 1800
    • Weiß ich nicht, ob das so eindeutig ist, muss man abwarten.

      Ausgangspunkt ist dabei die Abstimmung am 11. Dezember 2023, die eine 2/3-Mehrheit für ein Abschlussmandat des Präsidiums ergeben hat. Dieses Votum wird innerhalb des Präsidiums und nach Einschätzung der Juristen als rechtswirksam angesehen.
      (...)
      Jede erneute Abstimmung, mit dem Ziel diese Akzeptanz auf einem Beschlussweg herzustellen, würde aber weitere rechtliche Fragen zur Bewertung des im Dezember 2023 getroffenen, rechtswirksamen, von keinem Club seinerzeit in Frage gestellten oder angefochtenen Beschlusses aufwerfen, die das Risiko neuer rechtlicher Fragen oder sogar Auseinandersetzungen nach sich zöge.
      (...)
      Das Präsidium ist deshalb einstimmig zu der Überzeugung gelangt, auf der Grundlage des Beschlusses vom 11. Dezember 2023 von seinem Abschlussermessen in der Form Gebrauch zu machen, den Prozess nicht fortzusetzen und nicht zum Abschluss zu bringen. Das DFL-Präsidium und die Geschäftsführung werden in den nächsten Wochen zu Clubgesprächen einladen, um Ableitungen aus dem Prozess gemeinsam zu besprechen.“

      Also eventuell bin ich auch zu pessimistisch, aber was ich lese ist eher:
      -Die Proteste sind aktuell zu heiß, um es zu verkaufen
      -wir machen Hinterzimmerdeals mit einzelnen Clubs und bringen die auf Linie
      -wenn die Protestbereitschaft und Einigkeit der Fans runtergekocht ist, machen wir den nächsten Anlauf
      -Mal schauen, ob wir juristisch irgendwie damit durchkommen, die Abstimmung von 2023 als endgültig anzusehen (evtl. gibt's auch Fristen für Anfechtung?)

      Ich freue mich extrem, falls ich damit Unrecht habe, aber Stand heute ist das für mich so semi ein Grund zum Jubeln.
      we do not sow
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