Whisky Thread für Neulinge und Kenner

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    • Talisker 10 ez einer meiner Lieblingswhiskys, aber diese Rauchbomben müssen einem natürlich nicht schmecken. Bin schon neidisch für die Experience, schade, dass nix für dich dabei war. Nächstes mal dann ne Speyside Destille.
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    • Warst auch so mal auf Skye unterwegs oder nur die Brennerei? Soll ja heftigst nice sein die Insel.

      Talisker gefällt mir aber auch nicht so. Finde den Rauch zwar nicht zu stark, aber trotzdem irgendwie unangenehm. Die Distillers Edition hat mir damals ganz gut gefallen, aber der normale 10 jährige geht mir überhaupt nicht rein deswegen.

      @Pflaume: Lagavulin find ich recht einzigartig. Der hat viel Rauch und nen sehr vollen Körper. Die restlichen Rauchbomben von Islay haben meistens nen recht leichten, süßen Grundcharakter um den Rauch auszubalancieren. Deswegen find ich Laphroaig, Ardbeg oder Caol Ila nicht wirklich vergleichbar. Wenns dir aber der Rauch angetan hat sind die natürlich trotzdem ne gute Option. Caol Ila hat von den dreien finde ich das beste Preisleistungsverhältnis.

      Ansonsten kannst auch mal Bunnahabhain ausprobieren. Der Standard 12 jährige ist null rauchig, aber ähnlich voluminös wie Lagavulin. Finde den ziemlich interessant, weil er so diesen typischen Islay-Charakter hat der einen total umhauen kann, ohne dabei rauchig zu sein. Als ich ihn vor ein paar Jahren das letzte mal probiert habe war er auch qualitativ deutlich vor den meisten Whiskies in seiner Preisklasse.

      /edit: Da fällt mir ein, der Talisker Distillers Edition könnte dir vielleicht auch gefallen. Bisschen Süße von der Nachreifung, schön voller Körper und ne ordentliche Portion Rauch. Der Rauch ist nicht ganz so stark wie bei Lagavulin und dieses Seearoma fällt weg, aber vom Stil her könnten die vergleichbar sein. Ist aber lange her, dass ich den probiert habe, die Erinnerung könnte täuschen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von rettubgnal ()

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    • langbutter schrieb:

      Warst auch so mal auf Skye unterwegs oder nur die Brennerei? Soll ja heftigst nice sein die Insel.
      Hab die ganze Insel abgefahren, kann confirmen dass es nice dort is!

      Btw die teuerste Flasche Talisker hat 2.500 Pfund gekostet. War etwas enttäuscht, dacht die haben so ne extreme ultimate 100 Jahre Flasche oder so nen Schnöselkram
      (15:11:23) (+aHCoS) iRiE^
      (15:11:27) (+aHCoS) ich weiß es einfach nicht

      (13:31:30) (@Napo) österreicher sind deutscher als deutsche ...
    • Laphroaig 10 hatte ich vor ein paar jahren mal aber der war mir zu "leicht", Talisker 10 fand ich da besser, den Lagavulin am besten. Ich hab glaub ich einfach lieber mehr Volumen. Dann schau ich mir von Talisker die Distiller Edition mal an und schau mich bei Bunnahabhain um, das hört sich gut an. Vielen Dank
    • Gibts kaum sowas, ist nicht so krass wie bei Wein. Da Whisky ja im Fass gelagert wird, werden über die gesamte Lagerzeit Tannine aus dem Holz aufgenommen. Wenn der Whisky dann zu lange im Fass liegt wird er einfach nur bitter und ist in den seltensten Fällen noch genießbar. Gibt immer mal paar 50 jährige Abfüllungen von Speyside-Brennereien, aber die rauchigen Inselwhiskies werden idR vergleichsweise jung abgefüllt. Auch weil da die Nachfrage so groß ist, vor allem Talisker und Lagavulin sind als Classic Malts glaube so stark nachgefragt, da wirds schon mit >20 jährigen Fässern arg knapp.
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    • Habe in der Preisklasse keine Erfahrung weil armer Student, aber wenn ich das Geld hätte würde ich mir entweder nen alten Glenfarclas, den Bunnahabhain 18yo oder ein Balvenie Single Barrel kaufen. Die haben nen guten Ruf und ich kenne die günstigeren Abfüllungen, die mich durch die Bank weg überzeugt haben. Glenfarclas und Bunnahabhain sind auch nicht so super bekannt, wodurch man da nicht so für den Namen mitzahlt. Balvenie ist zwar berühmter, aber die 12yo Single Bourbon Barrel Abfüllung ist so bisher die beste <60€ Flasche gewesen die ich probiert habe, da wäre ich neugierig auf die älteren Versionen.
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    • kenn in der preisklasse nur den 18 jahre talisker. aber ehrlich gesagt fand ich den 10 jahre talisker da besser.
      aber gerade bei whisky habe ich nicht das gefühl, dass whisky ab 40€+ besser schmeckt nur weil er teurer wird. solltest lieber deinen geschmack nennen und dann können dir sicher n paar leute was vorschlagen. ich finde zb. fruchtigen und süßlichen whisky ne katastrophe und da hilft 50€ mehr ausgeben auch überhaupt nicht.
    • die alten Glenmorangies sind richtig richtig gut (imo). Der standart den die meisten kennen hat 10Jahre im fass verbracht. die 12er varianten nehmen den dann und haben 2jahre sherry oder 2 jahre burbon zusätzlich (hatte da mal nen probierpaket und der unterschied ist riesengroß). Da den 10er fast jeder hier kennt, sind die 2 nen Versuch wert aber deutlich unter deiner preisklasse. Im alter nach oben kommste auch zu 140€ für ne Flasche aber die kenne ich leider nicht

      Wenn du nicht genau weisst, was der andere mag, würde das auch wieder für nen milden sprechen. Hatte bei shrodospieleabend nen Aberlour 18Jahre mit aber der ist dir wohl zu günstig (75€). Hat aber gut anklang gefunden bei
      @Rob @Matlok @Genesis @^^^^^

      Würde aber wie @fugo auch dazu raten einen günstigeren zu nehmen. Mit nem 70€ Whisky hat man auch schon was was die meisten nicht kennen/ sich nicht gönnen und da gibts echt gutes zeug
      kein aquatischer bastard
    • Würde tbh bei 150 Talern Budget auch eher 2 Flaschen unter 75 oder 3 unter 50 coppen die dafür richtig gut sind.

      Aus aktuellem Anlass:

      Im Amazon PrimeDaySale gibt es aktuell nen JohnnyWalker Green & Black Label reduziert. Sind zwar blends und der Standard (Red Label) ist untrinkbar, aber ich meine mich zu entsinnen die vor ~8-9 Jahren mal beim Vater eines Freundes probiert und für gut befunden zu haben. War damals allerdings noch nicht so deep im Whiskymeta drin.

      Hat die jemand seit dem Relaunch 2016 gekauft und kann was dazu sagen? GreenLabel was ich damals verkostet hatte war halt noch von vorher und keine Ahnung wie gut die Neuauflage ist.

      Sind mit <20 und ~30 auch "cheap", glaube allerdings, dass die mittlerweile nichtmehr meinen Geschmack treffen, weil ich eher so der Torf&Rauchliebhaber geworden bin (Ardbeg 10 :love: )
    • Bitte keine 50 Euro Tipps mehr, danke. Ich will hier einfach mal die nächste Stufe probieren - wenn es halt kacke ist, isses halt so. Habe gerade nochmal so die ersten Tipps abgegrast und bin auf den 25Y Glenfarcias gestoßen. Klingt doch potentiell nice, oder?

      Edit: Wir hatten auf Winterlan immerhin schon einen 17Y Glenfarcias. Kann mich aber nur noch schwer daran erinnern...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Perdita ()

    • Bunnahabhain ist gut und sehr teuer, kenn davon den 18 jährigen und der lag irgendwo bei 80 oder so und ist wirklich spitze.
      den 25er hab ich nur bei ner verkostung in probiermenge versuchen dürfen, war süßer aber eher so honig-karamell als fruchtig. vielleicht wird der 25er in deiner preisvorstellung liegen.
      ist generell sehr rauchig - nussig.
      glenfarclas ist halt eher fruchtig süss, jedenfalls der 18er. find ich persönlich eher mies weil fruchtig, aber geschmackssache halt. wird generell sehr gelobt.
      talisker trink ich gerne, ist afaik in deutschland weit verbreitet. der 18 jährige ist da schon im 100€ bereich. recht pfefferig-scharf. kann da sein, dass der 25 über 150 liegt.
      Tuillibardine kenne ich leider überhaupt nicht.

      generell bei so alten am besten mit nem schuss stillen wasser verdünnen, damit der alkohol den geschmack nicht überdeckt und es hilft aromen freizusetzen. bei 40-50% reicht n kleiner schuss bei 50%+ kann es n gutes viertel des glases sein, besonders wenn die sorte eher scharf und trocken ist vielleicht sogar bis zu nem drittel. ansonsten betäubt der alkohol einfach deinen mund und du schmeißt geld weg. besonders alte whiskys werden quasi nur noch in fassstärke abgefüllt und die verdünnung wird dem trinker überlassen.
      vom fass sind alte whiskys milder, aber weil sie nicht vor dem flaschen abfüllen verdünnt sind wirken sie kräftiger. also wenn du eher scharfe kräftige whiskys magst würde ich dir raten nen jüngeren zu nehmen, auch wenn der günstiger ist. richtig verdünnt sind die alten dafür bei selbem %-gehalt eher milder und süßer. besonders rauchigkeit nimmt mit über die jahre ab.

      mir persönlich sind 12 (marken abhängig 10-16) jährige die liebsten.
      kann nur nochmal sagen, dass ältere whiskys nicht automatisch die "nächste stufe" sind. einige sehr gute brauerein sind noch nicht mal 20 jahre alt.
      kilchoman zb find ich richtig geil und der ist afaik kaum 10 jahre alt.
      generell have fun :] wenn du zeit hast geh mal in nen whisky laden und lass dich da beraten.
    • Glenfarclas 17J ist mMn nichts besonderes. Dass der 25er da viel besser ist wage ich zu bezweifeln, da die Chrismas Edition zwar gut aber eben auch nicht so der Megaknaller war.
      Tullibardine habe ich tbh noch nie gehört, wäre darum über Rückmeldung froh. ;)
      Wenn ich mir für dieses Budget etwas aussuchen könnte, würde ich wohl den Balvenie Doublewood 17 nehmen, einfach um zu sehen ob er die sau guten "standard" Balvenies toppen kann.

      Und da wir gerade dabei sind:

      Werde mir (für die Lan) den Balvenie Carribean Cask gönnen. Hatte zwar schon mehrfach das Vergnügen, trifft aber genau meinen Geschmack.
    • Bin generell ein Fan von Bruichladdich, aber bin parteiisch, da ich ein Tasting geleitet von Jim McEwan erleben durfte. Nachdem du einen Octomore probiert hast, schmeckt alles andere nur noch wie ein Karamellbonbon. Kaum ein Whisky ist so rauchig wie dieser. Das macht ihn in meinen Augen etwas spezieller als einfach nur Whiskys, die "gut schmecken". Dagegen ist wirklich nichts einzuwenden, aber wenn ich so viel Geld zur Verfügung hätte, dann würde ich auch etwas nehmen, was sich von der Masse abhebt.

      Ansonsten:

      fugo schrieb:

      kann nur nochmal sagen, dass ältere whiskys nicht automatisch die "nächste stufe" sind. einige sehr gute brauerein Brennereien sind noch nicht mal 20 jahre alt.
    • Stimme der Geschichte mit dem Alter zu, gerade bei Whiskies die in europäischer Eiche gelagert wurden (der Glenfarclas z.B.) gehts dann im Geschmack schon in ne spezielle Richtung und wenn das nicht den eigenen Vorlieben entspricht, dann kann das auch ordentlich daneben gehen. Bin davon ausgegangen Perdita hat Erfahrung auf dem Bereich und weiß welches Geschmacksprofil er sucht. Habe mit Balvenie, Glenfarclas und Bunnahabhain auch extra drei sehr verschiedene Beispiele gewählt.

      Nach dem selben Prinzip ist aber eben auch nicht Alter der einzige Faktor der den Preis steigert. Die Fassauswahl ist eigentlich viel wichtiger. Es gibt immer mal wieder sehr junge Abfüllungen für hohe Preise (erinnere mich spontan an einen 8yo Oban Single Cask fürn paar Hunderter), die das Geld durchaus auch wert sein können. Finde es daher schon nen ganz guten Ansatz das Budget als Richtlinie zu nehmen um nen Schritt nach oben zu gehen. Ich würd nur nicht einfach zur ältesten Flasche greifen, sondern halt nach bereits gemachten Erfahrungen meine Vorlieben einschätzen.
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    • Perdita schrieb:

      Bitte keine 50 Euro Tipps mehr, danke. Ich will hier einfach mal die nächste Stufe probieren - wenn es halt kacke ist, isses halt so. Habe gerade nochmal so die ersten Tipps abgegrast und bin auf den 25Y Glenfarcias gestoßen. Klingt doch potentiell nice, oder?

      Edit: Wir hatten auf Winterlan immerhin schon einen 17Y Glenfarcias. Kann mich aber nur noch schwer daran erinnern...
      Hab vor ein paar Tagen im Laden den Glenfarclas 25 probiert und der war schon lecker. Habe dann den 18er gekauft und meine, dass er mir besser schmeckt.
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