Der schlaue Fragen Thread

    • Man kann schon Organe von Leichen verwenden, nur keine toten Organe.
      Aber da Hirntod rechtlich und medizinisch dem Tod entspricht, ist der Spender der Organe in jedem Fall tot und damit laut meiner Definition eine Leiche (= der Körper einer verstorbenen Person, bei dem der körperliche Zusammenhang noch nicht durch die Verwesung völlig aufgehoben ist. Quelle)
    • Sehe ich ähnlich, wenn der Körper von der Verwesung völlig aufgehoben ist, bleiben ja auch nur noch die Knochen. Ein Mensch, bei dem keine Hirnaktivität mehr messbar ist, der jedoch noch durch Maschinen am Leben gehalten wird und ernährt werden kann etc. ist meiner Definition nach halt noch kein Leichnam sondern "nur" hirntot. Gibt ja auch Angehörige die einen solchen noch regelmäßig besuchen, ihn streicheln und mit ihm sprechen etc. auch wenn er das nicht mehr bewusst wahrnehmen kann. Kann mir das da leider nicht so einfach machen.
    • stardust* schrieb:

      Sehe ich ähnlich, wenn der Körper von der Verwesung völlig aufgehoben ist, bleiben ja auch nur noch die Knochen. Ein Mensch, bei dem keine Hirnaktivität mehr messbar ist, der jedoch noch durch Maschinen am Leben gehalten wird und ernährt werden kann etc. ist meiner Definition nach halt noch kein Leichnam sondern "nur" hirntot. Gibt ja auch Angehörige die einen solchen noch regelmäßig besuchen, ihn streicheln und mit ihm sprechen etc. auch wenn er das nicht mehr bewusst wahrnehmen kann. Kann mir das da leider nicht so einfach machen.
      Ich glaube nicht, dass wir unter Hirntod das Gleiche verstehen. Hirntod bedeutet nicht, dass keine Hirnaktivität gemessen werden kann, sondern eine irreversible Hirnstammschädigung, dessen Feststellung einem strikten Protokoll folgt. Diese Personen haben keinerlei Hirnstammreflexe mehr, wozu neben dem eventuell bekannten Beispiel der fehlenden Reaktion der Pupillen auf Licht auch das Ausfallen des Atemzentrums gehört.
      Diese Personen haben zwar ein noch schlagendes Herz, sind aber in keiner Weise lebensfähig, da die Kontrolle sämtlicher Organsysteme ausfällt (Weitstellung der Gefäße -> Minderdurchblutung von Organen und Organversagen; Ausfallen der hormonellen Regelungen -> extremer Wasser- und Elektrolytverlust über die Niere, Verlust der Körpertemperaturregelung usw...).
      Ich verstehe ja dein Problem (und das eines jeden Angehörigen) zu akzeptieren, dass eine Person, die noch warm ist und scheinbar atmet, tot sein soll. Faktisch ist der Hirntod aber (wie vorhin schon geschrieben) eine rechtliche und medizinische Feststellung des Todes ohne Hoffnung auf jegliche Zustandsbesserung, weshalb mich dein "Nein."-Post von letzter Seite etwas irritiert hat. Der klang nämlich nach objektiver Beurteilung und nicht nach deiner Meinung.
    • Möchte abschließend nur noch sagen, dass es nicht so rüberkommen soll, dass ich Contra Organspende wäre, schließlich spende ich selbst, nur habe ich mir dazu in der Vergangenheit so einige Gedanken gemacht und auch einige Diskussionsrunden zu dem Thema geschaut, ebenfalls die mehrstündige Debatte dazu im Bundestag und kann seither das Thema nicht mehr nur einseitig betrachten. Finde es auch immer sehr nice, andere Blickwinkel einzuwerfen um den Diskurs voranzutreiben und hat ja nun auch ein paar gute Antworten generiert. Kann leider aktuell die Gedanken nicht zutage bringen, da ich mich seit Anfang der Woche in einer permanenten scheinbar gegen Opipramol resistenten Panikattacke befinde und mein Denken massiv eingeschränkt ist. Komme aber eventuell irgendwann nochmal auf das Thema zurück. Mir geht es dabei lediglich um die Widerspruchslösung, da ich glaube, dass es da eventuell bessere Alternativen gäbe. Wäre ja beispielsweise schon mal ein Anfang, wenn die Ärzte/Arztpraxen eng mit der BZgA zusammenarbeiten würden und man vor dem Aufenthalt im Wartezimmer gefragt wird, ob man vielleicht Infomaterial zur Organspende durchlesen möchte und dann vor Ort direkt einen solchen Ausweis beantragen kann. Ich denke nämlich, dass das Hauptproblem das ist, dass sich die wenigsten Menschen regelmäßig mit dem Tod auseinandersetzen und einfach einen reminder brauchen, ohne by default Spender sein zu müssen.
    • Ist das eigentlich usus, dass man zusammen mit seinem perso einen organspende Ausweis bekommt, oder ist das nur in meinen Dorf so gewesen?
      "I'd only suggest that you try to understand other people. Try to learn empathy"
    • Kennt sich jemand gut mit Amazon Echo aus?

      Ich habe kostenlos zum Stromvertrag die Amazon Echo 2. Generation bekommen und schaffe es nicht, sie mit dem W-Lan zu verbinden.

      1. App installiert
      2. Echo mit dem Handy verbunden

      -> Echo mit Wlan verbinden schlägt fehl

      Habe sowohl 2,4 als auch 5 GHZ probiert, habe die Sicherheit deaktiviert, auf WPA und auf WPA2 getestet.
      Ausserdem auch mal nen Gastzugang aktiviert und sowohl den Router als auch Alexa diverse mal neugestartet.

      Der Ring leuchtet wie gewünscht orange.

      Sämtliche Tipps aus Google haben nichts gebracht, ich nutze Unity Media (Connext Box) und da scheint es öfters Probleme zu geben, die aber durch die Frequenzen oder Verschlüsselung meistens behoben werden konnten.

      MAC Filter ist deaktiviert, Gerät aber auch als Ausnahme erlaubt.
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