Der -Was mich aufregt- Thread

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    • @Der_Busfahrer.

      Naja das ganze ist denke ich sehr individuell und trifft sicherlich nicht auf jeden zu, allerdings gerade in der heutigen Zeit ist Porn/Fap-Sucht (oft nicht als solche erkennbar) vor allem in unserer Demographie schon quasi endemisch.
      Vor allem wird das ganze nicht als Problem betitelt und diejenigen nehmen es nicht als solches wahr. Probleme ergeben sich dann an anderer Stelle und man versucht Symptome zu bekämpfen statt die Wurzel des Problemes. (Zwei ganz klassische Stichworte wären beispielsweise Erektile Dysfunktion und vorzeitiger Samenerguss)

      Pornos zeigen nicht nur ein unrealistisches Bild von Sex, sondern man benutzt sie darüber hinaus irgendwann auch einfach nur noch für den Dopamin-hit, wie der Junkie, der sich die nächste Spritze setzen muss.
      Das klassiche "wichsen aus Langeweile" ohne überhaupt horny zu sein, man dann pr0n anmacht und sich künstlich "horny" macht um dann möglichst schnell den Fix zu bekommen.
      Sprich man connected im Kopf die Sexualität mit dem Erreichen des nächsten (kurzen) Belohnungsgefühles.
      Bei vielen zeigt sich das dann auch so, dass sie immer krassere Sachen schauen müssen, weil der "normale" Standardpr0n viel zu langweilig geworden ist und einfach nicht mehr dieselbe Befriedigung bringt. Et cereta et cetera
      Selbst wenn man auf heftigsten Amateurpr0n fapped statt Hochglanzproduktionen.

      Jetzt mal ganz abgesehen davon, dass es eigentlich fast immer nur um die visuelle Befriedigung des Mannes geht, die Frau bzw. der Akt an sich wird zum Objekt.

      Sex/Orgasm ist einer der stärksten natürlichen Trigger des Belohnungssystemes, das Phänomen dass man sich einfach per Knopfdruck visuell stimulieren kann, gibt es allerdings erst seit ~50 Jahren. Mit anderen Worten es ist unnatürlich.
      Sieht man schon daran, dass viele gar nicht mehr fappen können ohne pr0n, weil einfach die Fantasie komplett unterdrückt wurde, bzw. nicht mehr ausreicht und regelrecht langweilig geworden ist. (Wie der Abhängige, der immer größere Dosen seiner Substanz benötigt...)
      Sieht man auch an der Gesellschaft, die sich (auf schädliche Art und Weise) immer weiter sexualisiert.

      Und ja, es kann sein dass man irgendwann selbstbewusster und (damit) anziehender durchs Leben (auch öfters mit 3 Beinen) stepped.
      Mal ehrlich, stellt euch mal einen LeBron, einen Justin Timberlake, Arnold Schwarzenegger, Michael Jordan usw vor - denkt ihr die sitzen jeden Abend ne Stunde in ihrer Kammer und holen sich zu irgendwelchen Pr0ns einen runter? Ich glaube nicht.

      Das ganze zu quitten (eventuell sogar je nach Person mit erstmal nofap) kann einen reconnecten bzw. oft auch überhaupt mal connecten mit seiner Sexualität.

      Man lässt sich viel besser auf den Partner*in ein und enjoyed so viele andere Aspekte und Sinne viel mehr. Es geht nicht mehr darum wie man den anderen am besten für sich "benutzen" kann, sondern wie man zusammen eine nice experience created.
      Bis zu dem Punkt an dem der (eigene) Orgasmus eigentlich nur noch das Sahnehäubchen ist, man den Sex an sich (Medilife/den Moment) viel mehr genießt, alle Nuancen der Person mit der man es tut und man nicht mehr so Orgasmusfixiert ist.

      Spoiler anzeigen
      Der nächste Schritt ist dann mitunter Tantric sex / Karezza, not sure. In ein paar Jahren vielleicht bereit dafür. :saint:
    • Also noporn/-fap wurden diskussionsmäßig (auch auf dsde) schonmal durchgespielt. Empfehle es einfach mal auszuprobieren, meinem Sexleben hats definitiv gutgetan. Wenns dir nicht taugt haste mal nen Monat keinen porn geschaut, wenns gut war haste was in deinem Leben verbessert. nofap finde ich eher waste, aber wurde bei mir automatisch deutlich weniger mit noporn.
      we do not sow
    • greystar_ schrieb:

      Mal ehrlich, stellt euch mal einen LeBron, einen Justin Timberlake, Arnold Schwarzenegger, Michael Jordan usw vor - denkt ihr die sitzen jeden Abend ne Stunde in ihrer Kammer und holen sich zu irgendwelchen Pr0ns einen runter? Ich glaube nicht.
      ey
      beste user des tages kein zweifel
      Leben so.
    • greystar_ schrieb:

      Spoiler anzeigen
      @Der_Busfahrer.

      Naja das ganze ist denke ich sehr individuell und trifft sicherlich nicht auf jeden zu, allerdings gerade in der heutigen Zeit ist Porn/Fap-Sucht (oft nicht als solche erkennbar) vor allem in unserer Demographie schon quasi endemisch.
      Vor allem wird das ganze nicht als Problem betitelt und diejenigen nehmen es nicht als solches wahr. Probleme ergeben sich dann an anderer Stelle und man versucht Symptome zu bekämpfen statt die Wurzel des Problemes. (Zwei ganz klassische Stichworte wären beispielsweise Erektile Dysfunktion und vorzeitiger Samenerguss)

      Pornos zeigen nicht nur ein unrealistisches Bild von Sex, sondern man benutzt sie darüber hinaus irgendwann auch einfach nur noch für den Dopamin-hit, wie der Junkie, der sich die nächste Spritze setzen muss.
      Das klassiche "wichsen aus Langeweile" ohne überhaupt horny zu sein, man dann pr0n anmacht und sich künstlich "horny" macht um dann möglichst schnell den Fix zu bekommen.
      Sprich man connected im Kopf die Sexualität mit dem Erreichen des nächsten (kurzen) Belohnungsgefühles.
      Bei vielen zeigt sich das dann auch so, dass sie immer krassere Sachen schauen müssen, weil der "normale" Standardpr0n viel zu langweilig geworden ist und einfach nicht mehr dieselbe Befriedigung bringt. Et cereta et cetera
      Selbst wenn man auf heftigsten Amateurpr0n fapped statt Hochglanzproduktionen.

      Jetzt mal ganz abgesehen davon, dass es eigentlich fast immer nur um die visuelle Befriedigung des Mannes geht, die Frau bzw. der Akt an sich wird zum Objekt.

      Sex/Orgasm ist einer der stärksten natürlichen Trigger des Belohnungssystemes, das Phänomen dass man sich einfach per Knopfdruck visuell stimulieren kann, gibt es allerdings erst seit ~50 Jahren. Mit anderen Worten es ist unnatürlich.
      Sieht man schon daran, dass viele gar nicht mehr fappen können ohne pr0n, weil einfach die Fantasie komplett unterdrückt wurde, bzw. nicht mehr ausreicht und regelrecht langweilig geworden ist. (Wie der Abhängige, der immer größere Dosen seiner Substanz benötigt...)
      Sieht man auch an der Gesellschaft, die sich (auf schädliche Art und Weise) immer weiter sexualisiert.

      Und ja, es kann sein dass man irgendwann selbstbewusster und (damit) anziehender durchs Leben (auch öfters mit 3 Beinen) stepped.
      Mal ehrlich, stellt euch mal einen LeBron, einen Justin Timberlake, Arnold Schwarzenegger, Michael Jordan usw vor - denkt ihr die sitzen jeden Abend ne Stunde in ihrer Kammer und holen sich zu irgendwelchen Pr0ns einen runter? Ich glaube nicht.

      Das ganze zu quitten (eventuell sogar je nach Person mit erstmal nofap) kann einen reconnecten bzw. oft auch überhaupt mal connecten mit seiner Sexualität.

      Man lässt sich viel besser auf den Partner*in ein und enjoyed so viele andere Aspekte und Sinne viel mehr. Es geht nicht mehr darum wie man den anderen am besten für sich "benutzen" kann, sondern wie man zusammen eine nice experience created.
      Bis zu dem Punkt an dem der (eigene) Orgasmus eigentlich nur noch das Sahnehäubchen ist, man den Sex an sich (Medilife/den Moment) viel mehr genießt, alle Nuancen der Person mit der man es tut und man nicht mehr so Orgasmusfixiert ist.

      Spoiler anzeigen
      Der nächste Schritt ist dann mitunter Tantric sex / Karezza, not sure. In ein paar Jahren vielleicht bereit dafür. :saint:

      bin in. [emote_lick]

      /remindme 06.08.2018


      total control now.
    • Habe das letztes Jahr auch recht konsequent durchgezogen und kann nur positives berichten. Alleine schon das Gefühl zu haben, einem nicht lebensnotwendigen urge stand zu halten und damit wieder ein Stück über seinem Körper zu stehen, war für mich sehr befreiend (mind over matter dies das). Kam mir dann in meiner Wahrnehmung und dem Verarbeiten von äußeren Eindrücken viel wacher und klarer vor, außerdem war ich energischer, fand mich selbst viel attraktiver als vorher und die meisten Männer im Alltag waren für mich nicht mehr "unsichtbar" sondern habe sie stärker wahrgenommen. Außerdem hätte ich mich wohl ohne diese Phase nicht getraut aus eigenem Antrieb heraus IRL Erfahrungen zu sammeln.
    • Der_Busfahrer. schrieb:

      Danke für die Ausführung.
      Aber ich komme als Hedonist besser klar.
      Ich finde auch Porno plus fappen ist was komplett anderes als Sex, zumindest bei mir ist da im Mindset ein großer Unterschied.
      kann ich nicht nachvollziehen. Geschlechtspartner sind doch auch nur riesengroße Fleshlights.
      Responsibility's cool, but there’s more things in life
      Like getting your dick
      Rode all fucking night
    • Meint ihr 1989 haben sich Leute unterhalten und irgendwas ist passiert und jemand echauffiert sich und die dann so "Beruhig sich mal, es ist 1989, da darf man das"?


      HumanlyPuma schrieb:

      junge leg dir ne hantel ins büro oder geh kegeln
    • stardust* schrieb:

      Habe das letztes Jahr auch recht konsequent durchgezogen und kann nur positives berichten. Alleine schon das Gefühl zu haben, einem nicht lebensnotwendigen urge stand zu halten und damit wieder ein Stück über seinem Körper zu stehen, war für mich sehr befreiend (mind over matter dies das). Kam mir dann in meiner Wahrnehmung und dem Verarbeiten von äußeren Eindrücken viel wacher und klarer vor, außerdem war ich energischer, fand mich selbst viel attraktiver als vorher und die meisten Männer im Alltag waren für mich nicht mehr "unsichtbar" sondern habe sie stärker wahrgenommen. Außerdem hätte ich mich wohl ohne diese Phase nicht getraut aus eigenem Antrieb heraus IRL Erfahrungen zu sammeln.
      wieso haste dann aufgehört?



      eventually there comes a point where it's like the true test for your team - will he cast a spell or will he not
      - Artour Babaev

      Und wenn beide dann nicht mehr stacken und der einer 6k Boi, der vorher 4k war, mit einem anderen 4k Boi spielt, dann ist er nicht mehr 6k, weil er reverse trägert, oder?
      - User des Monats
    • lubold schrieb:

      stardust* schrieb:

      Spoiler anzeigen
      Habe das letztes Jahr auch recht konsequent durchgezogen und kann nur positives berichten. Alleine schon das Gefühl zu haben, einem nicht lebensnotwendigen urge stand zu halten und damit wieder ein Stück über seinem Körper zu stehen, war für mich sehr befreiend (mind over matter dies das). Kam mir dann in meiner Wahrnehmung und dem Verarbeiten von äußeren Eindrücken viel wacher und klarer vor, außerdem war ich energischer, fand mich selbst viel attraktiver als vorher und die meisten Männer im Alltag waren für mich nicht mehr "unsichtbar" sondern habe sie stärker wahrgenommen. Außerdem hätte ich mich wohl ohne diese Phase nicht getraut aus eigenem Antrieb heraus IRL Erfahrungen zu sammeln.

      wieso haste dann aufgehört?

      Hatte nen schlechten Start ins current year und mit fast allem aufgehört, das mir irgendwie gut tat. :wacko: