Pinned Der "Dinge die ihr einfach mal mitteilen wollt" Thread

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    • Denke einen positiven Impact auf die Gesellschaft zu haben ist wichtig.
      Aber darum ging es mir null. Es ging mir nur um die "Härte" der Arbeit, gar nicht um wichtig oder nicht und ich möchte mich da nicht von derailen lassen.
    • Würde vielleicht auch weird fühlen, wenn südlander oder kyuzo für (alle €)/h kurz im Büro vorbeikämen und ihre Arbeit arbeiten würden.

      Gäbe aber wohl keine Limo/Apfelschorle sondern Huppendorfer oder Held-Bräu.
      "Nimm das Messer runter! Als ich ihre Stimme imitierte, war es 1 Jokus."
      - Johannes der Echte

      "Diesen Künstler feier ich extrem! Er spielt ein sehr unkonventionelles Banjo."
      - Fas
    • Durfte meinen Wehrersatzdienst als Putzkraft verbringen und das ist härter und anstrengender als heftiger Manager zu sein.
      #realtalk


      HumanlyPuma wrote:

      junge leg dir ne hantel ins büro oder geh kegeln
    • Das Problem ist nicht das putzen extrem anstengend ist (wie Südländer schon sagte ist es eher mid tier), sondern das wegmachen von Scheiße. Habs ja neben den Studium ein paar Monate gemacht - es ging bis zur Kotzgrenze was man da wegmachen musste.
      Würde das nie wieder machen, dann eher nochmal in der Pfandsortieranlage mit den ganzen Exknackis malochen.

      Kleiner Bonus: Frauenklos tatsächlich verdreckter als Männerklos (aber ist nur eine Momentaufnahem meinerseits *zwinkersmiley*)

      mfg
      coruscant
      Kommentar zur Schweinegrippe:

      Ich hatte mich schon gefragt welche nächste Sau durch's Dorf getrieben
      wird. Was wohl als nächstes kommt. Klimawandel oder vielleicht doch
      wieder Terrorismus ...

      Das der Mond auf die Erde stützt, DASS wäre mal was wirlich neues und
      sicher auch extrem verheerend. Alternativ tut es auch ein großer
      Meteorit.

      Ich kann es mir in Gedanken schon vorstellen. An Schweinegrippe
      erkrankt und vom Meteoriten erschlagen als der Kofferbomber gerade
      einen Block entfernt war ...

      Ja, das sind wahrhaft düstere Zeiten. Ich mach erst mal ein Bier auf ... Das ewige Leben wird sowieso keiner haben.
    • Ich hab so ne Definition, was Verantwortung im Job angeht.
      Ich stelle folgende Frage: "Wenn dir etwas dummes passiert, (nachvollziehbare Fehler die passieren können, ohne Kompetenzüberschreitung oder unmögliche Kausalketten.) kommt dein Fehler dann in der Zeitung?"
      Wenn du das mit Ja beantworten kannst, gehst du einer Verantwortungsvollen Aufgabe nach. Wenn also Jemand einen Bus fährt, damit eine grosse Verantwortung hat, sich die Arbeit auch aufs Privatleben auswirkt, (Kein Saufi Abends, kein Kiffi allgemein, genug Schlaf, etc.) Er dafür Qualifikationen mitbringen muss, ist seine Arbeit dann wichtig? Irgendwie ja schon, aber es ist ja trotzdem nur ein Rädchen im riesigen Getriebe. Kann die Putzfrau ja Alles nicht für sich in Anspruch nehmen. Trotzdem schafft sie mit Ihrer Arbeit eine Grundlage, damit Jesusgleiche Lichtgestalten der Produktivität, ja geradezu Wirtschaftsmotoren , wenn nicht gar die Brennstäbe im Reaktor des Wirtschaftswachstums wie @Südländer ihre Arbeit verrichten können. Damit kann sie sich natürlich glücklich schätzen, dass sie ihrer niederen Existenz etwas Sinn verleihen kann, indem sie ihren Beitrag leistet, so unwichtig er auch sein mag. Gleiches gilt für den Maurer, der die Wirkstätten, ach was sage ich, die Schmieden grossartiger Innovationen, gebaut hat. Oder der Mitarbeiter im Audiwerk, der den standesgemässen Transport, des allseits gelobten Fachmannes zu den heiligen Hallen der Chemiker gewährleistet. Mögen all diese Jammergestalten ihr Heil im Gedanken finden, das sie trotz ihres unwürdigen Lebenswandels doch etwas zum Wachstum unserer Gesellschaft beigetragen haben. Auf das die Schmach ihres Versagens nicht so schwer auf ihren Kindern lasten möge.
      Hat ja Jeder die gleichen Voraussetzungen und somit die gleichen Chancen, einen gut bezahlten Job zu bekommen. Als Gewinner im Roulett des Arbeitsmarktes ist es deshalb immer wichtig, das man auf die weniger gut qualifizierten herabsieht und ihnen nur den Mindestlohn bezahlt. Schliesslich muss ja Niemand diese Arbeit machen. An Robs Stelle würde ich die Putzfrau mit Papierkügelchen Bespucken, währen ich Ihre Tochter sexuell belästige. Das wäre die angemessene Strafe für ihr Versagen.......

      Hatten wir das alles nicht schon mal?
      Hater prallen ab an der Karbonschicht wie der Regen.
      Mann, ich setz mich auf den Thron und geb ein Fick dabei auf Jeden.
      Und roll weiter auf Chrom bis sie dann nicht mehr mit mir reden.
      Keine Bitch und kein Stress zieht mich runter wie ein Dämon,
      Ich blend sie alle weg mit ultraviolettem Xenon.
    • Greulich wrote:

      Ich hab so ne Definition, was Verantwortung im Job angeht.
      Ich stelle folgende Frage: "Wenn dir etwas dummes passiert, (nachvollziehbare Fehler die passieren können, ohne Kompetenzüberschreitung oder unmögliche Kausalketten.) kommt dein Fehler dann in der Zeitung?"
      Wenn du das mit Ja beantworten kannst, gehst du einer Verantwortungsvollen Aufgabe nach. Wenn also Jemand einen Bus fährt, damit eine grosse Verantwortung hat, sich die Arbeit auch aufs Privatleben auswirkt, (Kein Saufi Abends, kein Kiffi allgemein, genug Schlaf, etc.) Er dafür Qualifikationen mitbringen muss, ist seine Arbeit dann wichtig? Irgendwie ja schon, aber es ist ja trotzdem nur ein Rädchen im riesigen Getriebe. Kann die Putzfrau ja Alles nicht für sich in Anspruch nehmen. Trotzdem schafft sie mit Ihrer Arbeit eine Grundlage, damit Jesusgleiche Lichtgestalten der Produktivität, ja geradezu Wirtschaftsmotoren , wenn nicht gar die Brennstäbe im Reaktor des Wirtschaftswachstums wie @Südländer ihre Arbeit verrichten können. Damit kann sie sich natürlich glücklich schätzen, dass sie ihrer niederen Existenz etwas Sinn verleihen kann, indem sie ihren Beitrag leistet, so unwichtig er auch sein mag. Gleiches gilt für den Maurer, der die Wirkstätten, ach was sage ich, die Schmieden grossartiger Innovationen, gebaut hat. Oder der Mitarbeiter im Audiwerk, der den standesgemässen Transport, des allseits gelobten Fachmannes zu den heiligen Hallen der Chemiker gewährleistet. Mögen all diese Jammergestalten ihr Heil im Gedanken finden, das sie trotz ihres unwürdigen Lebenswandels doch etwas zum Wachstum unserer Gesellschaft beigetragen haben. Auf das die Schmach ihres Versagens nicht so schwer auf ihren Kindern lasten möge.
      Hat ja Jeder die gleichen Voraussetzungen und somit die gleichen Chancen, einen gut bezahlten Job zu bekommen. Als Gewinner im Roulett des Arbeitsmarktes ist es deshalb immer wichtig, das man auf die weniger gut qualifizierten herabsieht und ihnen nur den Mindestlohn bezahlt. Schliesslich muss ja Niemand diese Arbeit machen. An Robs Stelle würde ich die Putzfrau mit Papierkügelchen Bespucken, währen ich Ihre Tochter sexuell belästige. Das wäre die angemessene Strafe für ihr Versagen.......

      Hatten wir das alles nicht schon mal?
      boy that escalated quickly

      riesiger derail irgendwie.
      @Rob lass sie einfach in Ruhe ihre Arbeit machen und mach Du Deine. Einfach respektvoll miteinander umgehen und alles ist gut. Dass Dein Chef den Reinigungskräften nicht vertraut find ich zwar irgendwie doof, aber das liegt an ihm und nich an Dir.
    • Natürlich ist das ein riesen derail.
      Wollt ihr jetzt tatsächlich die Frage der wertigkeit von Arbeit im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Einflüssen klären? Hatten wir alles schon eine Million male. Da schadet ein zünftiger derail mal überhaupt nichts.
      Aus eigener Erfahrung ist es das normalste der Welt für die Putzfrau.
      Ich persönlich unterhalte mich meistens mit den Anwesenden während der Arbeit. Ich bin quasi Unterhaltung die Dinge erledigt. Das liegt aber nicht allen und nicht Jeder will reden. Also einfach normales Verhalten an den Tag legen. Ein Hallo und eventuell etwas Smalltalk macht alles einfacher.
      Hater prallen ab an der Karbonschicht wie der Regen.
      Mann, ich setz mich auf den Thron und geb ein Fick dabei auf Jeden.
      Und roll weiter auf Chrom bis sie dann nicht mehr mit mir reden.
      Keine Bitch und kein Stress zieht mich runter wie ein Dämon,
      Ich blend sie alle weg mit ultraviolettem Xenon.
    • Problematisch bei dem Thema "Niedriglohn-Angestellte", sehe ich die Argumentation einiger Parteien (vornehmlich FDP), dass Wirtschaftswachstum, Leistungsgerechtigkeit und Unternehmerische Vorteile wie günstige Arbeitskräfte (die idealerweise zu besserer Wirtschaft führen), der Gesellschaft als ganzes nützen.

      Das gilt zwar ganz grundsätzlich aber nur unter folgenden, leider häufig nicht geltenden, Einschränkungen:

      -Betriebe zahlen trotz Erleichterungen angemessene Steuern.

      -Es herrschen gleiche Möglichkeiten, Leistung überhaupt zu erbringen (in der Praxis unmöglich, da z.B. die Putzfrau für eine mögliche Firmengründungsidee/eigene Verwirklichung weniger Startkapital hat als der Firmenmanager). Das lässt sich zwar mmn niemals lösen, sollte aber bedacht werden, wenn von Leistungsgerechtigkeit die Rede ist.

      Den Mitarbeitern wird ein Lohn gezahlt, der zum Unternehmensprofit im Verhältnis steht: Gerade das geschieht mmn heute selten: Stattdessen geht alles in die eigene Tasche oder in die Führungsetage, der kleine Mann haftet bei Verlusten, zieht aber bei Hochkonjunktur nicht mit nach oben).

      -Arbeit, die hart oder sonstwie unangenehm ist und lange dauert, den Arbeitnehmer stark beansprucht, muss mmn notfalls subventioniert werden und sollte nicht nur dadurch existieren, dass Notlagen ausgenutzt werden. Leistungsgerechtigkeit heißt für mich nicht nur: Gewinn der Volkswirtschaft belohnen sondern auch: Anstrengung und Aufopferung mit ehrlicher Hände Tat angemessen vergüten.

      -Es muss gesehen werden, dass es neben der Wirtschaft auch weitere Gesellschaftsziele gibt (Erziehung der nächsten Generation etc.), das heißt, der Volkswirtschaftliche Leistungsbeitrag einer Person darf nicht nur daran gemessen werden, wie viel Geld sie abwirft. Alleinstehende etwa haben es deutlich einfacher gute Jobs anzunehmen bei gleichzeitig einem sehr geringen gesellschaftlichen Nutzen, was Kinder betrifft.




      Nach FDP-Logik wird nur derjenige begünstigt, der selber Firmen führt oder selbstständig ist oder eine so starke Arbeitnehmerposition hat (und Willens ist), dass er seinen Chef ständig mit neuen Gehaltsforderungen/Nachverhandlungen konfrontiert.

      Dies beißt sich massiv mit anderen gesellschaftlichen Aufgaben-Bedürfnissen, die völlig ausgeblendet werden (Familien, körperliche Gesundheit der Gesellschaft, Ehrenamt, Kultur, zumindest ein Mindestmaß auch der Verteilungsgerechtigkeit zwecks Prävention sozialer Unruhen, Sicherung von Würde im Alter und vieles mehr. Vom Ideal der Chancengleichheit mal ganz abgesehen).

      Von Anstand und Rückgrat sich als Unternehmer vorbildlich zu geben braucht man heute wohl gar nicht erst mehr anzufangen, glaube wenn ich das Argument noch bringe kann mir keiner mehr folgen...