Bewerbungsthread - Fragen und Antworten

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    • Bewerbungsthread - Fragen und Antworten

      Hallo Zusammen,

      wie bereits vor ein paar Wochen angedeutet, möchte ich mich dem Thema „Bewerbung“ widmen.

      Ich werde keine generelle „richtige“ Vorgehensweise für Jedermann hier einstellen aber ich biete jedem meine Unterstützung an. Dazu gehören z.B.:

      • Auswahltipps – was mache ich nach dem Abitur/Realschule?
      • Studieren oder Ausbildungsberuf
      • Uni/FH/BA – Was ist das richtige für mich?
      • Wo finde ich den richtigen Ausbildungspartner?
      • Welche Berufe passen zu mir?
      • Bewerbungsschreiben – was ist zu beachten?
      • Bewerbungsgespräch – Ablauf, Prozesse, etc.


      Das sollen nur Anregungen/Auszüge sein, in welchen Richtungen ich euch unterstützen kann. Dieser Thread ist aber nicht so zu verstehen, dass ich alleine Ratschläge/Anmerkungen gebe, sondern dass die Community sich natürlich mit daran beteiligt. Der Thread soll als Anlaufstelle für die zig gestellten Fragen sein, damit das Auffinden leicht gemacht wird. Ich bin mir bewusst, dass es tausend Seiten -eventuell sogar besser aufgearbeitete Homepages - da draußen gibt, jedoch möchte ich hier einen Teil mal zurückgeben aus meinem Erfahrungsbereich.

      Warum mache ich das? Dafür gibt es persönliche Gründe (mangelnde Unterstützung bei der Familie bzw. Schule) und Erfahrungsmerkmale (ich lese pro Woche mind. eine Bewerbung).

      Ich wusste selber nach meinem Abitur nicht was ich genau machen soll. Keiner hat sich wirklich dafür interessiert. Die Arbeitsagentur hat zwar schulische Veranstaltungen gehalten, aber hey, das hat doch nicht wirklich jemanden von uns interessiert. Ich bin also nach meinem Abitur erst einmal zur Bundeswehr gegangen und habe 21 Monate gedient. Während dessen wurde mir bewusst, dass ich irgendetwas mal machen will. Nur was stellte sich mir die Frage. Ein Freund von mir hatte damals Wirtschaftsinformatik studiert und da ich mir während der Bundeswehrzeit einen Laptop gegönnt hatte, vertiefte ich mich in die Materie und verfolgte das Ziel auch Wirtschaftsinformatik zu studieren. In der Schulzeit war mir das nicht bewusst, aber die Leistungskurse Mathe/Physik schienen eine gute Voraussetzung. Wir sagen es einmal so, ich hatte Glück, denn bisher verlief alles nach Plan. Es gibt aber genug da draußen, die sich genauso wenig Gedanken machen über das Leben nach der Schule bzw. nicht weit genug vorausschauen. Gerade jetzt, wo die Bundeswehr weggefallen ist, fehlt euch der Puffer den wir „Älteren“ noch hatten.

      Während meines Studiums habe ich an der IHK einen Ausbilderschein absolvierte (AdA-Schein). Dies ist eine Grundvoraussetzung im Unternehmen junge Leute auszubilden. Gleich nach dem Studium habe ich begonnen das in der alten Firma umzusetzen. Inzwischen habe ich die Funktion in meiner neuen Firma alleinverantwortlich übernommen.

      Aufgabenfelder:

      • Bewerberauswahl
      • Bewerbungsgespräche
      • Ausbildungsplan erstellen für Praxisteil
      • Benotung der Arbeiten
      • Berichtshefte lesen/kontrollieren
      • Zeugnisse schreiben


      Ich schlage daher vor, wer Fragen hat oder Unterstützung braucht, einfach hier einstellen. Wem es unangenehm ist, mir eine PN schreiben.
      Wenn ihr schon immer wissen wolltet, was der andere so denkt, fragt mal nach. :thumbsup:

      Worauf achte ich bei einem Bewerbungsschreiben (arbeite in einem IT-Systemhaus):

      • vollständige Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Foto, Zeugnisse, Zertifikate)
      • Grammatik sowie gestalterische Aufmachung
      • daraus kombiniere ich meistens auch den Aufwand/Fleiß


      Ihr werdet es nicht glauben aber es gab genug Bewerbungen welche von vorn herein durchgefallen sind wegen der Grammatik bzw. Schusseligkeitsfehler. Das Bewerberschreiben ist der erste Eindruck. Ich nehme die Bewerbung und brauche nicht länger als 2-3min um eine Einladung auszusprechen oder nicht. Da fließen die o.g. Anmerkungen rein sowie auch die Noten. Aber Achtung, Noten sagen alleine nicht viel aus. (Mir ist es relativ egal, ob der zukünftige Student in Mathe nur 8 Punkte hatte im Abitur und als zweiten Leistungskurs Kunstgeschichte belegt hatte WENN er eine Ausbildung nach dem Abitur/Realschulabschluss in der Richtung Informatik abgeschlossen hat.) A und O bleibt, saubere Aufmachung aber nicht vollgeklatscht und niemals die Unwahrheit. Ein Anschreiben auf eine A4-Seite und ein Lebenslauf bis zu zwei A4-Seiten.

      Ich bin im Zuge dessen auf eine – wie ich finde – sehr nützliche Seite gestoßen um seine Bewerbungsunterlagen gestalterisch zu lösen. Achtung, der Link ist nicht dazu da, sich darauf blind zu verlassen. Es hilft aber ungemein einen Start zu finden.

      Bewerbungskonfigurator

      Worauf achte ich bei einem Bewerbungsgespräch:

      • erster Eindruck also alles was äußerlich sehen kann bevor ich die Hand gebe
      • Händedruck bei der Begrüßung sowie Augenkontakt
      • Sprachstil, Informationssicherheit, Sitzhaltung, Mimik, Gestik


      Tipps: Zum Bewerbungsgespräch passend kleiden, die meisten denken sich jetzt, ist ja logisch. Ist es aber anscheinend nicht. Es kommen 50% tatsächlich mit ihrer Sonntagsjeans, Pullover und Turnschuhen. Das mag gepflegt aussehen, ist aber dem Bewerbungsgespräch nicht angemessen. Mindestens (wenn schon keine Stoffhose da ist) die Sonntagsjeans kombiniert mit einem Hemd (kein T-Shirt) und schwarzen dunklen Schuhen (Lederschuhe im optimalen Fall). Das ist eine Einstellungsfrage, daran leite ich meistens meinen ersten Eindruck ab.

      Viele Fragen sich immer, was kann ich machen, bevor ich mein Bewerbungsgespräch habe.
      Mein erster Vorschlag wäre einmal die Unternehmensdaten lernen (Gründernamen, -jahr, Tätigkeitsbereiche). Ich frage manchmal nach unserem Geschäftsführer, einfach um zu sehen, ob der Bewerber die kleinste und leichteste Aufgabe im Vorfeld erledigt hat. (75% wissen dann nichts, ganz schlecht).
      Motivieren – keiner will euch fressen und aus Langerweile werdet ihr nicht eingeladen, also motiviert hingehen. Ihr habt anscheinend etwas vorzuweisen, ihr seid interessant genug damit ihr euch persönlich vorstellen könnt. Das ist eine Chance aber es hängt nicht Leben und Tod davon ab.
      Bei der Begrüßung einen ordentlichen Händedruck, keine Sorge vor schwitzigen Händen. Das ihr nervöser seid als wir, ist völlig normal. Das bewertet keiner. Schaut aber dem Interviewer in die Augen und lächelt.
      Das Stimme nervös klingt ist auch kein Problem aber sprecht. Versucht euch schon Sätze auszudenken um sie dann anwenden zu können. Alles ist besser als Ja/Nein-Sagen bzw. nur auf das gefragte kurz und knapp zu antworten.
      Ihr werdet immer die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen (meistens am Ende), macht es auch. Mind. drei Fragen sollten immer drin sein:

      • Welche Ausbildungsvergütung ist vorgesehen?
      • Wie sehen die Übernahmechancen aus?
      • Wie sehen die Arbeitszeiten aus?
      • Wie viel Urlaubstage stehen zu?
      • Welche Ziele verfolgen sie strategisch mit mir als Ausbildender? (Hammerfrage um mal zu sehen ob der Interviewer sich im Klaren ist)



      Fragt unbedingt, wann die Entscheidung fällt bzw. bis wann man mit einer Antwort rechnen kann.

      Hinweis: Niemals eine Aussage zu anderen Firmen treffen. Ihr könntet gefragt werden, ob ihr euch noch anderweitig beworben habt, die Frage ruhig bejahen aber keine konkreten Firmen dann benennen. In die Falle laufen bisher alle. 

      Soweit erst einmal zum Einstieg, vielleicht ergibt sich ja daraus schon ein paar Fragen.

      Wie Eingangs schon erwähnt, es gibt zig verschiedene Seiten/Sachen, ich biete euch meine Hilfe einfach an. Macht was draus. 

      Beste Grüße
      Ausbildinator :D
      Dateien

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Be4stM4ster ()

    • Ich habe mal einige Fragen. Die sind rein interessehalber weil ich derzeit studiere und noch ein paar Jahre Regelstudienzeit vor mir habe. WAs Bewerbungsgespräche angeht habe ich mich vor dem Studium aber auch sicherheitshalber um ca. eine Handvoll Ausbildungen beworben (mit gemischtem Ergebniss, gab darunter sowohl endgültige Zu- als auch Absagen). Habe also quasi etwas Erfahrungen auch als Bewerber. (und auch als Arbeitnehmer wenn man höherklassige Nebenjobs gelten lässt, für die ich mich allerdings z.T auch vorher erst erfolgreich bewerben musste.)

      Meine Fragen:

      1. Im Lebenslauf nennt man ja Hobbys. Danach wurde ich teilweise auch gefragt. Bedeutet das etwas oder ist das bloß Smalltalk?

      2. Du sagtest etwas davon worauf du beim ersten Eindruck achtest und das du daran die Motivation erkennt. Aber auch schüchterne, im Bewerbungsgespräch zitterrnde, stotternde Menschen (um jetzt mal fürs Beispiel zu überhöhen) können doch in bestimmten Berufen, wo man z.B mit Kunden oder Außenwirkung nix zu tun hat sondern nur intern, Top-Qualifiziert sein. Wie lockst du die aus der REserve?

      Gleiches gilt für Bewerbungsschreiben mit REchtschreibfehlern (ließt du da überhaupt noch den Inhalt oder sind die schon aus Prinzip raus? Ich meine wenns zu krass ist is der Fal ja klar, sowas ist unmöglich, aber wenn jemand nicht ganz fehlerlos ist aber derjenige zum Beispiel Top-Schulnoten hat, lässt du das was gelten?)

      3.Angenommen, keiner der Bewerber disqualifiziert sich durch Standarts, sondern alle haben was für sich in Bezug auf ihre Präsentation, sprich Mimik, Gestik etc. fällt dir nichts auf. Woran orientierst du dich dann? Und was deutest du als ungünstige Mimik oder GEstik, nur weil jemand z.B die Schultern hängen lässt muss er ja nicht gleich für den bEruf ungeeignet sein.

      4. Genauso die Unternehmensdaten. Klar lässt sich daran eine gute Vorbereitung erkennen, aber wenn jemand nicht weiß dass der Herr Vorstandsvorsitzende Peter Maier am 3. März Geburtstag hat oder so, ist er ja kein schlechter Mensch. ich finde dass als Auswahlkriterium ehrlich gesagt etwas albern, auch wenn ich mich da natürlich an die Spielregeln halte und es mir gegenüber unvorbereiteten Konkurrenten einen vorteil verschafft selbst wenn diese fachlich eigentlich mehr Ahnung haben. Aber als Unternehmer will man ja genau das eigentlich vermeiden, sprich auch die fachlich Besten gewinnen und nicht "Bewerbungs GEspräch Erfahrene" sondern Fachlich Qualifizierte. Da ist manchmal n großer Unterschied.
    • Ich versuche dir mal ein paar Deiner Fragen zu beantworten:

      Kolibri schrieb:


      1. Im Lebenslauf nennt man ja Hobbys. Danach wurde ich teilweise auch gefragt. Bedeutet das etwas oder ist das bloß Smalltalk?


      Das hat sehr wohl etwas zu bedeuten. Daran kann ein Arbeitgeber nämlich ausmachen ob du ein Teamer oder eher ein Einzelgänger bist. Wenn du nämlich Handball spielst wirst du definitiv mit anderen Menschen zusammenarbeiten können, sammelst du Briefmarken deutet das auf andere Qualitäten hin. Wirklich richtig oder falsch gibt es da nicht. Verschiedene Hobbies bedeuten verschiedene Qualifikationen, entscheidend ist wohl was der Bewerbungsgesprächsführende denkt. Generell geht es darum ein persönlicheres Bild vom Bewerbenden zu bekommen.

      Ich würde btw im Lebenslauf keine Hobbys erwähnen. Sowas kann man im Bewerbungsgespräch auspacken, falls man danach gefragt wird.


      2. Du sagtest etwas davon worauf du beim ersten Eindruck achtest und das du daran die Motivation erkennt. Aber auch schüchterne, im Bewerbungsgespräch zitterrnde, stotternde Menschen (um jetzt mal fürs Beispiel zu überhöhen) können doch in bestimmten Berufen, wo man z.B mit Kunden oder Außenwirkung nix zu tun hat sondern nur intern, Top-Qualifiziert sein. Wie lockst du die aus der REserve?

      Gleiches gilt für Bewerbungsschreiben mit REchtschreibfehlern (ließt du da überhaupt noch den Inhalt oder sind die schon aus Prinzip raus? Ich meine wenns zu krass ist is der Fal ja klar, sowas ist unmöglich, aber wenn jemand nicht ganz fehlerlos ist aber derjenige zum Beispiel Top-Schulnoten hat, lässt du das was gelten?)


      Ich kann hier natürlich nicht für Bestienmeister sprechen, und deswegen auch gar nix zu ersterem. Aber was Rechtschreibfehler trotz guter Noten angeht: Jeder Rechtschreibfehler ist einer zu viel, da es im Prinzip Halbherzigkeit bedeutet. Der Personaler denkt sich dann, dir ist es deine Zeit nicht wert die Bewerbung nochmal ein drittes Mal auf Fehler zu überprüfen. Das ist natürlich ein Makel.

      ABER: Nicht jeder Rechtschreibfehler wird direkt erkannt beim Überfliegen der Bewerbungsunterlagen.
    • Dein Lebenslauf vermittelt einen ersten Eindruck. Dieser hängt natürlich auch von deinen Hobbys ab. Ob nun bewusst oder nicht, beim Leser entsteht ein Bild über dich. Und es wäre wohl auch nicht das Schlechteste, wenn dein potenzieller Arbeitgeber dich beim Bewerbungsgespräch interessiert nach deinem Hobby Kajakfahren fragt und du ihm erzählen kannst, wie du den Colorado River runtergefahren bist. Sowas macht zwischenmenschliche Beziehungen aus; es geht ja nicht nur um Fachkompetenz. Daher spielt auch dein Auftreten beim Gespräch eine so große Rolle.

      Sehr schöner Thread btw, danke dafür!
      I am in extraordinary shape, but I do not think I could survive a bullet in the head.
    • zu 1: das kann man gut im gespräch verwenden teilweise. gerade wenn jemand da "fachliches" angibt. auch ausschlusskriterium kann es sein, z.b. wenn jemand so retarded ist, da "feiern, playstation, xyz" hin zu schreiben. die meisten benutzen aber eh klassiker wie "lesen, fahrrad fahren, freunde treffen" und da brennt dann idR auch nichts an. glauben muss man das nicht 100%ig. sport macht sich aber immer recht gut, erst recht wenn es stimmt, da man dann fit und belastbar wirkt bzw. das damit assoziiert wird in erster linie.

      zu 2: da muss man von person zu person und von stelle zu stelle differenzieren. nicht jeder ist gleich aufgeregt wie der andere und auch nicht immer in jeder "belastungs-/angstsituation" _gleich stark_ aufgeregt. das kann durchaus alles variieren und von daher ist die toleranzschwelle oftmals auch recht hoch. kommt aber wie gesagt auch auf den job an, klar. in einem accessment center oder bei höhen manager/wirtschaftskreisen kommst du damit nicht weit, logisch.

      zu 2.5: rechtschreibung ist a und o, sorry. jemand der auch nur 2 fehler auf der ersten seite macht kann sofort kacken gehen, außer es sind extrem schwere/seltene/fragwürdige sachen die u.U. mit der alten RS zu tun haben, wie z.b. die verwendung von "ß" oder "3 s". auch das ein oder andere kommata wird sicherlich vergeben, da sind die wenigsten fit, studenten nicht ausgenommen.

      zu 3: so unscheinbar kann man gar nicht sein. zeig mir mal fünf bilder von leuten und schreib ein grobes profil dazu und ich würde dir sofort sagen, was stört bzw. woran man sich orientieren würde. außerdem musst du überlegen: wenn jemand nicht negativ auffällt (nirgends!) und sich auch ansonsten keine groben schnitzer leistet, wieso sollte man dann noch nach etwas bohren? es sind ja gerade die leute, die man haben will, die positiv herausstechen. geht dann halt über charakter, symphatie, eignung etc weiter. solche leute sollen den job ja bekommen. anyway, wenn du von "langweilern" (mal im gröberen sinne) redest, will die natürlich auch keiner bzw. ungern einstellen. denke darauf könnte das unter dem strich hinauslaufen was du meinst.

      zu 4: "aber wenn jemand nicht weiß dass der Herr Vorstandsvorsitzende Peter Maier am 3. März Geburtstag hat oder so, ist er ja kein schlechter Mensch." da hast du völlig recht, aber sowas wird auch nicht so genau abgefragt, da hast du ein wenig übertrieben. und den chef einer firma zu kennen bzw ein paar daten und ziele dazu ist nie schlecht, nie. die leute dort wollen ja _logischerweise_ auch wissen, warum du dich bei ihnen beworben hast. macht deswegen ja auch total sinn für sie, sowas zu fragen. entweder die person cared halt um die stelle, oder eben nicht.

      sorry beast, wenn ich jetzt vorgegriffen habe oder so. mir war gerade einfach so danach.
      guter thread anyway, unterstütze ich gerne.
      MfG :)

      "You wanted life
      - I showed you love."
      Seraphs Post-Hardcore/Emo/Screamo/Metalcore/Deathcore - Thread (Hell YELL!)
      ---

      Boo^ schrieb:

      Seraph. Connecting people.
    • Danke für eure Antworten, Beasts würde ich da er den Thread ja erstellt hat trotzdem gerne noch hören.

      Ich präzisiere nochmal etwas was ich meinte.

      Erstmal ganz kurz zu 4 bei Seraph: Was ist aber wenn es eine begrenzte Anzahl von zu vergebenden Plätzen gibt. Wenn du sagst " Ich nehm alle auf die geeignet sind, wir müssen eh wachsen" ist klar dass du nicht nachbohrst, aber wenn 8 Leute alle guter Durchschnitt sind und ein oder 2kannst/musst du nehmen nach deiner Stellenausschreibung was dann?

      Zu den Hobbys, ich werde da mal konkret. Ich bin Bboy (Breakdancer) und habe das bei meinen aktuelleren Bewerbungen als Hobby angegeben, weil ich mich privat fast ausschließlich damit befasse mittlerweile. Bei einem Bewerbungschef kams total super, der hatte Migrantenbackground und meinte sowas wie "Ey Wahnsinn sowas macht die Jugend heute noch haben wir in den 80ern auch, echt tolle Kultur war das damals usw." lief natürlich Bombe und gab auch Zusage (war für einen Nebenjob allerdings in diesem Fall nur, den ich dann aber auch angenommen habe. Das wäre allerdings ziemlich sicher auch ohne diesen Glückstreffer was geworden, ka ob der das überhaupt als Krterium angesehen hat, unbewusst aber sicher schon, war echt happy der Typ)

      Die Sache worauf ich mich eigentlich bezog war aber 2 Jahrre vorher als ich zwar auch schon breakdance trainiert habe aber noch andere Sachen (Computer, Lesen, Laufen bzw, Joggen) und Breakdance, ganz bewusst weil ich danach eigentlich nicht gefragt werden wollte und es damals eher Gelegenheitssache war und kein Regelmäßigkeit dabei war nicht genannt habe (hätte ich dass obige Erlebniss vorher gehabt hätte ich es wohl auch damals schon aufgenommen).

      Jedenfalls wurde ich dann nach "Laufen" ziemlich ausgefragt, ob es mir lieber wäre auf Zeit oder auf Strecke, welche Routen ich empfehlen könnnte usw. Vllt. dachten sie ich hätte die Hobbys nur erfunden oder so und haben deshalb gefragt, kam mir aber sehr suspekt vor weils ziemlich vel Gewicht hatte im Vergleich zu den "echten Fragen". Und es war auch mittendrin und nicht als Einstieg. Das Gespräch führte übrigens damals auch nicht zu einer Zusage, weshalb mich interessiert ob ich da vllt. etwas bestimmtes hätte sagen sollen, habe einfach in Bezug auf den Sport ganz normal geantwortet. Man muss dazu allerdings sagen dass das ein Gespräch war wo ich auch die anderen Bewerber kennenlernen konnte, waren glaube ich so 10 Leute(nach mehreren Vorrunden) und es ging um nur 2 Plätze. Siehe hier auch wieder den Bezug zur oberen Frage, es waren einfach alle gut vorbereitet und gut beim darstellen und ich weiß überhaupt nicht wonach die das hinterher ausgesucht haben. Vllt. wollten sie den Sport da auch einfach als Ansatz für Talking-Skills oder so um sich die Qual der Wahl zu erleichtern.
    • Edit: Sorry, habe die Antwort gerade über mehrere Stunden verzerrt geschrieben. Seraph, ardet und Busfahrer haben teilweise schon geantwortet. :)

      Kolibri schrieb:

      1. Im Lebenslauf nennt man ja Hobbys. Danach wurde ich teilweise auch gefragt. Bedeutet das etwas oder ist das bloß Smalltalk?

      Es dient tatsächlich in erster Linie u.a. für den Small Talk. Ich nehme bei Interessanten Sachen dies sogar ganz gerne um ein Gespräch zu starten (direkt nach der Begrüßung). Einfach um die Verkrampfung gleich einmal zu lösen.

      In aller Regel läuft bei mir ein Bewerbungsgespräch wie folgt ab:

      • Darstellung Unternehmen/Prozesse/Ablauf (kurz) meinerseits
      • Frage- und Antwortspiel (Warum Studium, Warum die Studienrichtung, Was wurde in Mathe gelehrt, etc.)
      • Fragerunde vom Bewerber
      • Dauer insgesamt ca. 30-45min


      Die Hobby´s können auch gedeutet werden. Jemand der im Fussballverein tätig ist, ist meistens Teamfähig. Der andere gibt Schach an, was gleichbedeutend mit strategischen Denken voraussetzt usw..

      Kolibri schrieb:

      2. Du sagtest etwas davon worauf du beim ersten Eindruck achtest und das du daran die Motivation erkennt. Aber auch schüchterne, im Bewerbungsgespräch zitterrnde, stotternde Menschen (um jetzt mal fürs Beispiel zu überhöhen) können doch in bestimmten Berufen, wo man z.B mit Kunden oder Außenwirkung nix zu tun hat sondern nur intern, Top-Qualifiziert sein. Wie lockst du die aus der REserve?

      Gleiches gilt für Bewerbungsschreiben mit REchtschreibfehlern (ließt du da überhaupt noch den Inhalt oder sind die schon aus Prinzip raus? Ich meine wenns zu krass ist is der Fal ja klar, sowas ist unmöglich, aber wenn jemand nicht ganz fehlerlos ist aber derjenige zum Beispiel Top-Schulnoten hat, lässt du das was gelten?)


      Der erste Eindruck findet ohne Worte statt. Hier gilt es einfach optisch gepflegt aufzutreten und den Händedruck zu beachten. Kontakt mit den Augen halten. Natürlich kam es auch vor, dass jemand in Tarnfleckhose kam. Ich schmeiße die Leute nicht gleich raus, aber ein sonderlich guten Eindruck macht das nicht. Der Typ Junge den Du meinst, hatte ich aber auch schon. Ordentlich gekleidet, Stoffhose und Hemd jedoch schlaffen Händedruck und kein Augenkontakt. Das akzeptiere ich, die Schüchternheit kann ja von irgendetwas anderem kommen (bemuttert, geschlagen, keine Ahnung was es da so gibt) - ich habe denjenige aber eingeladen, weil sein Bewerbungsschreiben ansprechend war. Also gilt es, dass gelesene sich von ihm erzählen zu lassen. Dies mache ich durch einfach gestellte Fragen, jedoch achte ich gerade da mehr darauf, s.g. W-Fragen zu stellen damit der gegenüber nicht in Versuchung kommt mit JA/NEIN zu antworten. Ich versuche auch nicht abzuschweifen - versuche sein geschriebenes aufzunehmen und schaue wie er sich da mausert. Eine zitternde Stimme bewerte ich nicht. Das ist formbar. Muss aber fair sagen, dass ich keine Einstellungsgespräche für fertige Studenten führe. Sollte ein fertiger Student sich bewerben, dann auf eine Berufsgruppe die ihm charakterlich geeignet scheint. Ein Bewerbungsgespräch ist nicht nur für das Unternehmen wichtig sondern auch für den Bewerber. Denn das Gespräch dient auch als Sondierungsgespräch für den Bewerber.

      Natürlich fällt keiner wegen kleinen Rechtschreibfehlern durch (nobody is perfect am allerwenigsten ich selbst). Ist die Bewerbung aber gestalterisch schlecht (passiert selten in er Welt des Internets heutzutage) oder in jedem Satz mit einem Grammatikfehler behaftet, dann passt irgendetwas bei dem Bewerber nicht (Motivation u.a.). Da interessieren mich auch keine Noten, denn die schaue ich mir gleich gar nicht erst an. Man muss aber Bedenken, dass sich bei uns nur zwei Berufsgruppen bewerben, Informatiker und Wirtschaftsinformatiker. Da kann ich eine gut gestalterische Aufmachung (einheitliche und übersichtliche Textstruktur, etc.) erwarten. Ganz wichtig an der Stelle, die schriftliche Bewerbung geht nicht in die Bewertung mit ein. Das Bewerbungsschreiben ist nur der Türöffner. Bei mir zählen Persönlichkeiten mehr.

      Kolibri schrieb:

      3.Angenommen, keiner der Bewerber disqualifiziert sich durch Standarts, sondern alle haben was für sich in Bezug auf ihre Präsentation, sprich Mimik, Gestik etc. fällt dir nichts auf. Woran orientierst du dich dann? Und was deutest du als ungünstige Mimik oder GEstik, nur weil jemand z.B die Schultern hängen lässt muss er ja nicht gleich für den bEruf ungeeignet sein.


      Da gibt es bestimmt tausend Schriftstücke darüber. Ganz ehrlich, ich orientiere mich indem Fall an den Noten und meinem persönlichem Empfinden. Ich muss mich meistens zwischen 3-5 entscheiden (bei 1-2 Plätzen). Zuerst bewerte ich das Vorstellungsgespräch nach Schulnoten und danach werden die Zeugnisse bewertet. Und wenn es eng ist, dann halt Bauchgefühl.
      Mimik/Gestik/Sitzverhalten lässt Rückschlüsse auf Deine Einstellung zu. Ich bin u.a. NLP geschult und dies nutze ich manchmal um zwischen fiktiven Aussagen und realen zu unterscheiden.

      Kolibri schrieb:

      4. Genauso die Unternehmensdaten. Klar lässt sich daran eine gute Vorbereitung erkennen, aber wenn jemand nicht weiß dass der Herr Vorstandsvorsitzende Peter Maier am 3. März Geburtstag hat oder so, ist er ja kein schlechter Mensch. ich finde dass als Auswahlkriterium ehrlich gesagt etwas albern, auch wenn ich mich da natürlich an die Spielregeln halte und es mir gegenüber unvorbereiteten Konkurrenten einen vorteil verschafft selbst wenn diese fachlich eigentlich mehr Ahnung haben. Aber als Unternehmer will man ja genau das eigentlich vermeiden, sprich auch die fachlich Besten gewinnen und nicht "Bewerbungs GEspräch Erfahrene" sondern Fachlich Qualifizierte. Da ist manchmal n großer Unterschied.


      Dies ist keine alberne Frage sondern zeigt nur auf inwiefern Du Dich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hast im Vorfeld. Keiner will das Geburtsdatum wissen aber Must Have sind Gründungsjahr, Stammsitz, Gründungsvater, Mitarbeiterzahl und Umsatzkennzahlen. Wobei ich wirklich nur ganz einfache Sachen wie Gründungsjahr und Gründer anfrage. Nicht immer wohlgemerkt aber dies ist ein leichter und dankenswerter Einstieg. Für mich trennt sich da nicht die Spreu vom Weizen, da ich in den meisten Fällen davon ausgehe, dass es anscheinend eine Unart geworden ist sich nicht zu informieren (obwohl wir im Modernen Zeitalter leben). Pluspunkt kann man aber dadurch immer sammeln (macht jedoch max. 2-3% aus).

      Wichtig ist, meine Analyse verwirft ein anderer Berater wieder und macht es anders. Ich kann nur von meiner Erfahrung berichten. Es gibt aber Leute die Dir auf einmal die ganzen Standorte u.a. aufzählen, dass merkt man sich später bei engeren Entscheidungen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Be4stM4ster ()

    • Be4stM4ster schrieb:

      Dies ist keine alberne Frage sondern zeigt nur auf inwiefern Du Dich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hast im Vorfeld. Keiner will das Geburtsdatum wissen aber Must Have sind Gründungsjahr, Stammsitz, Gründungsvater, Mitarbeiterzahl und Umsatzkennzahlen.


      Da finde ich es wichtiger, dass wenn es ein größeres Unternehmen ist, den Vorstand und aktuelle Schlagzeilen zu kennen. Gerade bei ner Frage "Wie sind sie auf uns aufmerksam geworden" rockt ne Antwort wie "Weil sie die Aktienmehrheit an Konkurrenzunternhmen XY geholt haben, und das in den Medien kam" blabla.

      Ich bin leider zu Hause und nicht in der Uni, und habe hier keinen Zugriff auf mein Motivations/Anschreiben. Werde es aber morgen mal hochladen. Nehme Feedback eigentlich immer gerne mit. War sogar erfolgreich das Anschreiben ;)

      Edit: Ich habe übrigens in meinem Lebenslauf stehen, dass ich im "Organisationskomitee der Dreamhack" war. Mehr nicht. Im Bewerbungsgespräch wurde ich jedes Mal drauf angesprochen, und man kann dann gut erzählen, wie man international auf Englisch was fettes organisiert hat.
    • Annika schrieb:

      Erzähl das besser nicht laut, dass du jemand wegen eines fehlenden Fotos aussortiert hast. AGG!


      Ein Foto kann werbetechnischen Effekt erzeugen. Abstreiten möchte ich nicht, dass auch ein Foto ein Einflussindikator sein kann für eine Ablehnung. Ein Bewerbungsbild ist keine Muss-Bestimmung laut AGG (Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz), ich kann dies aber nachfordern.
      Du kannst auf den Bild rumreiten aber bitte beachte, dass die meisten dann trotzdem folgende Angaben machen OBWOHL das AGG dies nicht vorsieht:

      • Geburtsdatum und Geburtsort
      • Geschlecht (eher selten)
      • Familienstand
      • Nationalität
      • Lichtbild
      • Religion (eher selten)


      Meine persönliche Meinung an der Stelle, ich lade auch ohne Lichtbild die Bewerber ein welche ich für interessant befinde.

      Nippl- schrieb:

      Inwiefern "hilft" mir ein Gesellschaftszertifikat bzw. hat das überhaupt Einfluss?


      Was bedeutet Gesellschaftszertifikat? Ich kenne das nicht, wenn Du es mir erklärst kann ich eventuell was dazu sagen. :love:

      @eres - gerne :) Wir helfen Dir bestimmt an manchen Punkten weiter. :thumbsup:
    • "Hinweis: Niemals eine Aussage zu anderen Firmen treffen. Ihr könntet gefragt werden, ob ihr euch noch anderweitig beworben habt, die Frage ruhig bejahen aber keine konkreten Firmen dann benennen. In die Falle laufen bisher alle.  "

      Warum ist es verkehrt über andere Firmen zu reden. Zeugt doch von Eigeninitiative und der Gegenüber sieht auch ( da er die Firmen i.d.R. kennt warum ihr euch dort beworben habt)? Klar redet man nicht über Firmen die Schwierigkeiten haben, bzw. über spezielle Informationen. Aber Name und warum man sich dort beworben hat ( bieten dieses und jenes Tätigkeitsfeld was mich interessiert) ist doch imo legitim oder?

      "Keiner will das Geburtsdatum wissen aber Must Have sind Gründungsjahr, Stammsitz, Gründungsvater, Mitarbeiterzahl und Umsatzkennzahlen. "

      Wtf, willst du mich verarschen??? Klar man sollte schon wissen ob es nen junges Unternehmen ist, oder eher nen Traditionsbewusstes, Stammsitz ok, aber Gründungsvater (are you serious?). Und unter Unternehmens daten zähl ich viel eher letzte große Projekte als die Mitarbeiteanzahl und die Anzahl der verbrauchten Büroklammern (sry), grade bei großen Unternehmen kann sich das binnen 1 Monats stark wandeln.

      mfg
      Coruscant

      (@ Betriebspraktikumssuche^^)
      Kommentar zur Schweinegrippe:

      Ich hatte mich schon gefragt welche nächste Sau durch's Dorf getrieben
      wird. Was wohl als nächstes kommt. Klimawandel oder vielleicht doch
      wieder Terrorismus ...

      Das der Mond auf die Erde stützt, DASS wäre mal was wirlich neues und
      sicher auch extrem verheerend. Alternativ tut es auch ein großer
      Meteorit.

      Ich kann es mir in Gedanken schon vorstellen. An Schweinegrippe
      erkrankt und vom Meteoriten erschlagen als der Kofferbomber gerade
      einen Block entfernt war ...

      Ja, das sind wahrhaft düstere Zeiten. Ich mach erst mal ein Bier auf ... Das ewige Leben wird sowieso keiner haben.
    • wie alt bist du eig beastmaster?
      in diesem forum kommst du nämlich ziemlich "kindisch" rüber (also mit deinen trollen). deswegen ist es ziemlich lustig, dass du dir azubis aussuchen kannst :D

      roflgrins schrieb:

      ...und bei den Clashes geht bei einem Bosscaster ruhig auch ein bisschen mehr Doubletime, damit du möglichst viel kommentieren kannst.
    • Be4stM4ster schrieb:

      Was bedeutet Gesellschaftszertifikat? Ich kenne das nicht, wenn Du es mir erklärst kann ich eventuell was dazu sagen.


      Naja, damals in der Tanzschule haben die gemeint, das hilft uns beim späteren Bewerben.
      Habs mal abfotographiert, im 2. Bild erkennste dann das "Wichtige".





      lg
    • Das ist ne megageile Frage obwohl ich glaube ich sagen kann dass es dir nix. bringt, weil : Jedes Zertifikat was es auf der WElt gibt, wird von den Zuständigen beworben mit den Worten : "Wenn ihr das habt verschafft es euch einen Riesenvorteil später bei euren Bewerbungen weil es zeugt von Teamplay, Engagement (insert whatever you like right here)." Wenn das überall stimmen würde wo ich es gehört habe gebe es 1589,324 Zertifikate die einen bei der Bewerbung qualifizieren (Schätzung meinerseits). Tja und die Leute dies nacher lesen, wie Beast, wissen nichtmal was es ist (no offense). Kannst mal sehen wieviel sowas wert ist. Dein tänzerisches Engagement in Ehren oder den Leuten die der Hockey-AG neue Schläger geschnitzt haben oder für ihren Dorfkindergarten nen WErbespot gedreht oder was auch immer. ABER SCHEIßT AUF DIESE HOHLEN ZERTIFIKATE! Zumindest für Bewerbungen. Hängt sie ins Zimmer und sagt euren Freunden das ihr ein guter Mensch seid.

      Bischen Ragepost, aber alleine bei uns an der Uni werben zig Leute mit so Zertifikaten als ob es dass einzige Argument wäre sich für irgendeine Sache ehrenamtlich einzusetzen, und ich bin mir sicher es gibt sehr viele Bewerbungschefs die nichtmal wissen wofür die Dinger jeweils gut waren.

      in Beasts Profil steht übrigens dass er 29 ist, hättest dir die Frage sparen können. Sein Unternehmen fand ihn wohl nicht so kindisch :)
    • Hab da auch mal ne Frage, auch wenn sie für mich momentan noch nicht so wirklich wichtig ist: Ich bin Assistenztrainer in einer Kampfkunst und werde wahrscheinlich in ein paar Monaten meinen Schwarzgurt machen und einen eigenen Verein gründen.

      Eigentliche Frage: Ist es sinnvoll, wenn man erwähnt (im Lebenslau?) dass man sich im Verein engagiert?
      Weiß sonst gar nicht, was man unter mit außerschulischem/universitärem Engagement versteht.
    • Ich habe meinen Chefarzt um ein Empfehlungsschreiben für spätere Jobsuche in anderen Krankenhäusern gebeten.
      Er meinte, ich solle ihm ein Schreiben vorlegen, dass er dann unterzeichnen und ggf. abändern kann.

      Ich weiß nicht genau, wie ich das ganze in Angriff nehmen soll.
      Wichtig wären wohl Sachen wie "hat präzise/hervorragende anatomische Kenntnisse" "schnelle Auffassungsgabe" "sehr viel Interesse" "gute Eigeninitiative" oder solche Sachen.
      Heutzutage kommt es ja schon auf wenige Silben an, die einen Vollidioten von einem Genie trennen.
      Beispiel: "War stets engagiert" ist was für Trottel.

      Der Professor hält viel von mir, also kann man da wohl ordentlich was hinschreiben, nur was?
      Alles bezieht sich auf den OP-Bereich. Anatomie, Umgang mit der Technik, OP-Abläufe etc.

      Irgendwelche Vorschläge oder Quellen, an die ich mich halten könnte?
    • Cirez_D schrieb:

      Hab da auch mal ne Frage, auch wenn sie für mich momentan noch nicht so wirklich wichtig ist: Ich bin Assistenztrainer in einer Kampfkunst und werde wahrscheinlich in ein paar Monaten meinen Schwarzgurt machen und einen eigenen Verein gründen.

      Eigentliche Frage: Ist es sinnvoll, wenn man erwähnt (im Lebenslau?) dass man sich im Verein engagiert?
      Weiß sonst gar nicht, was man unter mit außerschulischem/universitärem Engagement versteht.


      Auf jeden Fall reinschreiben, gibt dir ne soziale Komponente und auch in deinem Bsp. Führungsqualitäten / Lehrqualies.

      mfg
      Coruscant
      Kommentar zur Schweinegrippe:

      Ich hatte mich schon gefragt welche nächste Sau durch's Dorf getrieben
      wird. Was wohl als nächstes kommt. Klimawandel oder vielleicht doch
      wieder Terrorismus ...

      Das der Mond auf die Erde stützt, DASS wäre mal was wirlich neues und
      sicher auch extrem verheerend. Alternativ tut es auch ein großer
      Meteorit.

      Ich kann es mir in Gedanken schon vorstellen. An Schweinegrippe
      erkrankt und vom Meteoriten erschlagen als der Kofferbomber gerade
      einen Block entfernt war ...

      Ja, das sind wahrhaft düstere Zeiten. Ich mach erst mal ein Bier auf ... Das ewige Leben wird sowieso keiner haben.