Sind deutsche Schauspieler grottig oder bilde ich mir das nur ein?

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    • Sind deutsche Schauspieler grottig oder bilde ich mir das nur ein?

      So Freunde der Nacht zu Wochentagen, ich habe mich hier schon länger
      nicht mehr sehen lassen, da ich aber in keinem deutschen Forum mehr
      aktiv bin und meine Frage sich dann doch eher an die Nation richtet
      dachte ich, warum nicht einfach hier vorbeischauen? (Außerdem konnte ich
      mich sogar noch an mein Passwort erinnern)

      Es geht um folgendes.
      Gerade habe ich aus purer Langeweile versucht, mir die aktuelle Folge
      vom Tatort (Kopfgeld, wenn ich mich richtig erinnere) anzuschauen und
      habe es nicht über die 15 Minutenmarke hinaus geschafft. Das lag nicht
      nur am miserablen Writing sondern eben auch daran, dass ich mehrmals in
      einem spontanen Anfall von Fremdscham, ausgelöst durch spektakulär
      schlechte Schauspielleistungen, zusammengezuckt bin. Und auch wenn nicht
      kaum noch deutsches Fernsehen schaue, sind es doch eben genau die
      schrecklichen Schauspielleistungen die auffallen, wenn ich es mir doch einmal antun sollte.

      Wieso weiß ich nicht ob ich lachen oder heulen soll, wenn Till Schweigers
      Tochter ihren Unmut über das Leben ihres Vaters äußert und dies mit
      einer Vorstellung tut, die nicht einmal einer Schultheatervorstellung
      genüge tun würde. Warum schafft es der Bösewicht der Folge auch bei
      direkten Drohungen nicht, auch nur ansatzweise bedrohlich zu wirken?
      Wieso können deutsche Kommissarinnen ausschließlich in schroffer und
      kurzatmiger Weise mit Leuten kommunizieren, von welchen sie Antworten
      haben wollen? Warum mangelt es deutschen Schauspielern, an Präsenz, und
      Schauspielerischer Reichweite?

      Natürlich weiß ich, dass ich hier verallgemeinere. Es gibt gute deutsche Schauspieler, aber warum kommt es
      mir so vor, als waren sie stark ind er Unterzahl?

      Wenn ich mir amerikanische Serien wie Breaking Bad, True Detective, Boardwalk Empire
      und Die Sopranos anschaue, dann kommt es selten vor, dass mir
      irgendwelche Performances negativ auffallen, und wenn, dann auch primär
      nur im Vergleich zu den richtig guten. (eine Ausnahme hier wäre
      vielleicht Shae aus Game of Thrones, welche schrecklich (und
      selbstverständlich deutsch) ist)

      Im Vergleich dazu sind peinlicheVorstellungen in deutschen Serien die Regel, und selbst die guten
      Vorstellungen scheinen neben denen in amerikanischen Serien zu
      verblassen. Und ich meine damit nicht nur solche in HBO Qualität. Selbst
      Sitcoms wie The Big Bang Theorie, welche extrem konstruiert sind,
      wirken häufig weniger starr als deutsche Serien was ihre Darstellungen
      bestrifft.

      Bin ich der einzige der das so extrem wahrnimmt? Liegt es daran, dass ich als Deutscher fehlende Nuancen in meiner
      Muttersprache stark wahrnehme und dies in Englisch als meiner zweiten
      Sprache nicht so ist, weshalb ich dort einfach mehr "vergebe"? Ich weiß,
      dass ich zum Beispiel gestellte Dialekte und Akzente in Englisch häufig
      als authentisch wahrnehme, bei welchen Amerikaner das wort "cringe" in
      den Mund nehmen würden, also bin ich mir sicher, dass dies in gewissem
      Maß EInfluss nimmt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dies den
      gigantischen Unterschied erklären kann, den ich meine zu erkennen.


      Wie seht ihr das?

      Das Wort "Würde" kennen manche Menschen nur noch als Konjunktiv II in dem Satz: "Für Geld würde ich alles machen."
    • Naja es gibt sicher auch genügend schlechte Schauspieler in Amerika, die in schlechten Serien mitspielen. Da aber die absolute Zahl der Schauspieler in Amerika höher ist, ist logischerweise die Anzahl an guten Schauspielern auch höher (bei gleichem Prozentsatz an guten Schauspielern). Wenn Serien dann noch gescheit produziert werden (BB, GoT, etc.) kommt halt was besseres als "Berlin - Tag und Nacht" raus.
      Byron - Attributmagier
      Der Korpothread

      Oster schrieb:

      Wenigstens shrodo denkt mit.





      #TeamKyuzo2016
    • shrodo schrieb:

      Naja es gibt sicher auch genügend schlechte Schauspieler in Amerika, die in schlechten Serien mitspielen. Da aber die absolute Zahl der Schauspieler in Amerika höher ist, ist logischerweise die Anzahl an guten Schauspielern auch höher (bei gleichem Prozentsatz an guten Schauspielern). Wenn Serien dann noch gescheit produziert werden (BB, GoT, etc.) kommt halt was besseres als "Berlin - Tag und Nacht" raus.
      Es geht mit weniger um Soaps als um das, was uns in Deutschland als Qualitätsfernsehn verkauft wird. Man kann jetzt natürlich darüber streiten, ob Rammschware wie Tatort dazugehört, aber selbst die Crème de la Crème des deutschen Fernsehens (genannt sei dabei Im Angesicht des Verbrechens und Tatortreiniger) bieten, auch wenn natürlich weniger als der Durchschnittstatort, viele holzschnittartige und unglaubwürdige Schauspielleistungen. Und wie schon gesagt, selbst Sendungen der USA, von denen ich keine großartigen Schauspielleistungen erwarte wirken oft weniger verkrampft und leichtfertiger in ihren Darstellungen als deutsche Seldungen mit angeblich höheren Ansprüchen (Comedy vs. Drama)

      Das Wort "Würde" kennen manche Menschen nur noch als Konjunktiv II in dem Satz: "Für Geld würde ich alles machen."
    • Nach über zwei Jahren ohne Post mit sowas aus der Versenkung zu kommen ist natürlich für sich genommen schon mal ein Knaller. :D wpwp

      Zu deiner Einschätzung:
      Hätte dir früher sicher ohne groß nachzudenken zugestimmt, bin mittlerweile aber komplett umgeschwenkt in meiner Meinung zu dem Thema.
      Ich halte die deutschen und deutschsprachigen Schauspieler keinesfalls für schlechter, weniger gut ausgebildet oder nicht so authentisch wie ihre amerikanischen Kollegen - im Gegenteil: Ich finde, dass man vielen mE guten deutschen Schauspielern ihre vielen Facetten durchaus anmerkt, sie allerdings durch häufig etwas unrealistische oder langweilige Drehbücher ausgebremst werden.
      Til Schweiger meine ich damit jedoch explizit nicht, da ein Mensch, der offenbar beruflich wie pivat nur 2-3 Gesichstsausdrücke sein Eigen nennt, mMn als Schauspieler fehl am Platz ist. Selbst wenn seine paar Mimiken grandios sind, ist er imo viel zu unflexibel. Im Tatort von heute (gestern) wird er zB auch komplett von seinem türkischen Co-Star (Fahri Ogün Yardım) in den Schatten gestellt, was die schauspielerische Klasse angeht.
      Neben Yardim halte ich aber auch zB Moritz Bleibtreu ( ;) ), Schweighöfer, Stumpf, Vogel, Brühl, Makatsch, Fürmann, Sawatzki, Tschirner, Möhring, Wöhler, Bär, Becker, Waltz, m'Barek für Schauspieler, die schon viele sehr starke Rollen gespielt haben.
      Ich glaube, dass die amerikanischen Stars hochgejubelt werden und einfach international im Rampenlicht stehen und man auch deswegen dazu neigt, diese als "besser" zu sehen.
      Unterm Strich bin ich aber der Meinung, dass diese maßgeblich vom besseren Skript sowie ihrem Bekanntheitsgrad profitieren. Und irgendwann bedingt eins das andere.
      Zudem hat halt einfach fast jeder Schauspieler mal n FIlm, wo man sich weitgehend einig ist, dass das Schrott war vom Schauspielerischen her.
      Das ganze an der Nationalität festzumachen, ist falsch. Wenn, dann glaube ich, wäre es gerechtfertigt, auf die deutsche FIlmindustrie einzuprügeln. Die Schauspieler sind da imo nur die Leidtragenden.

      Ergänzend dazu sprichst du ja Serien an. Jetzt muss man natürlich erstmal fairerweise sagen, dass diese Art von Serien, die du angesprochen hast, ja gar kein deutsches Pendant haben - der Vergleich ist also ein bisschen unfair.
      Deutschland produziert bzgl Serien vor allem Krimis und Soaps.
      Die deutsche Krimiserien aka Soko Leipzig, Der letzte Bulle, Alarm für Kobra 11 etc. können mE sehr gut mithalten mit sonem Kram wie Criminal Minds oder CSI Miami.
      Auf beiden Seiten ordentliche Schauspieler und ordentliche Skripte. Mal unrealistischer, mal trockener, mal konstruierter - halt für jeden Geschmack.
      Ansonsten haben wir Soaps aka Berlin Tag und Nacht, GZSZ, Unter uns, Lindenstraße usw - und da muss man doch ganz klar sagen, dass wir zu großen Teilen absolute Laienschauspieler oder ganz frische Neulinge im TV sehen. Zudem meist Vorabendprogramm.
      In den amerikanischen Serien spielen ja zT richtige Weltstars - Charly Sheen, Ashton Kutcher, Kevin James etc.
      Wenn man ne Serie mit Schweighöfer. Vogel und Bleibtreu drehen würde, wäre die sicherlicha uch cool. Aber das ist in Deutschland einfach nicht so gefragt. kA warum.
      Serien wie das Impro-Comedy "Schillerstraße" was vor einigen Jahren viel lief, fand ich zB grandios gemacht und schauspielerisch groß (sofern man den Zuschauer nicht bzgl. des Scriptings verarscht hat).


      Ist nur meine persönliche Meinung. Zu dem Thema kann man sicherlich seitenweise diskutieren. Aber Geschmack ist ja bekanntlich sehr individuell.
      Mal gucken ob, und wenn ja, was da noch an Meinungen kommt. :)

      Gruß

      edit: Wo du grade den Tatortreiniger ansprichst - Ha, Paradebeispiel für Skripting aus dem Arschloch!!!!! Aber der Bjarne Mädel spielt seine Rolle in Stromberg (gutes Skript) überragend. Fehlbesetzungen und Drehbücher aus dem Abguss sind aber idR nicht Schuld der Schauspieler.
      Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
    • Also ich finde deutsche Schauspieler jetzt nicht generell schlechter- Aber leider die deutschen Filmproduktionen. Da fließt einfach zu viel Fördergeld rein.
      Weil ich immer wieder gefragt werde: Ich bin nicht der dotalan (veno)Kalle.
    • Ich bin weder Schauspielexperte, noch guck ich Fernsehen und damit deutschen Film.
      Aber wenn ich mal bei meinen Eltern ins Wohnzimmer komme, kann ich dir mit 100%iger Genauigkeit nach einem Frame sagen, ob es sich um eine deutsche Produktion handelt oder nicht. Unabhängig von Schauspielern (die ich nicht kenne) und Ton.
      Das liegt wohl primär daran, dass deutsche Produktionen einfach "anders" sind. Ob sie darüber hinaus auch scheiß Schauspieler haben kann ich nicht sagen.

      Beitrag von Stefanovic ()

      Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.
    • treeqt^ schrieb:

      Aber wenn ich mal bei meinen Eltern ins Wohnzimmer komme, kann ich dir mit 100%iger Genauigkeit nach einem Frame sagen, ob es sich um eine deutsche Produktion handelt oder nicht. Unabhängig von Schauspielern (die ich nicht kenne) und Ton.

      Liegt wohl auch an dem komplett übertriebenen Colorgrading in deutschen Produktionen. Immer diese gleiche grau-blau Bildfarbe, echt zum Würgen.
    • flyhigh schrieb:

      Ergänzend dazu sprichst du ja Serien an. Jetzt muss man natürlich erstmal fairerweise sagen, dass diese Art von Serien, die du angesprochen hast, ja gar kein deutsches Pendant haben - der Vergleich ist also ein bisschen unfair.
      Deutschland produziert bzgl Serien vor allem Krimis und Soaps. Deutschland produziert allgemein viel weniger als die Amis, weil weniger Geld drin steckt. Deshalb wird weniger in eigenproduktionen investiert. Lieber holt man sich gleich die amerikanischen Serien, da die sowieso gefragter sind. Soaps sind spottbillig und aus irgendeinem Grund immer noch extrem Quotenstark. Und der Krimitrend hat absurderweise immer noch nicht aufgehört. Kanns persönlich halt echt nicht nachvollziehen wieso jede noch so banale 0815-Krimi-Serie immer noch so gut läuft.
      Die deutsche Krimiserien aka Soko Leipzig, Der letzte Bulle, Alarm für Kobra 11 etc. können mE sehr gut mithalten mit sonem Kram wie Criminal Minds oder CSI Miami. Würde ich vehement widersprechen, und das als jemand der Criminal Minds, CSI etc absolut nicht ausstehen kann. Zwischen CSI und Der Letzte Bulle sind aber dennoch Welten. In jeglicher Hinsicht.
      Auf beiden Seiten ordentliche Schauspieler und ordentliche Skripte. Mal unrealistischer, mal trockener, mal konstruierter - halt für jeden Geschmack.
      Ansonsten haben wir Soaps aka Berlin Tag und Nacht, GZSZ, Unter uns, Lindenstraße usw - und da muss man doch ganz klar sagen, dass wir zu großen Teilen absolute Laienschauspieler oder ganz frische Neulinge im TV sehen. Zudem meist Vorabendprogramm.
      In den amerikanischen Serien spielen ja zT richtige Weltstars - Charly Sheen, Ashton Kutcher, Kevin James etc. Du vergisst, dass diese erst durch ihre jeweilige Sitcom zu Weltstars aufgestiegen sind. Eine Sitcom-Kultur gibt es bei uns ganz einfach nicht. In den USA eben schon. Weshalb auch...
      Wenn man ne Serie mit Schweighöfer. Vogel und Bleibtreu drehen würde, wäre die sicherlicha uch cool. Aber das ist in Deutschland einfach nicht so gefragt. kA warum. ...eine Serie mit Schweighöfer und anderen bekannten Namen nie im Leben heißen muss, dass die Serie auch gut läuft, bzw gut ist. Es ist nicht gefragt, weil wir eben jene Sitcom-Kultur nicht haben. Wir hatten nie SNL, wir hatten nie Cheers, wir hatten nie Seinfeld.
      Serien wie das Impro-Comedy "Schillerstraße" was vor einigen Jahren viel lief, fand ich zB grandios gemacht und schauspielerisch groß (sofern man den Zuschauer nicht bzgl. des Scriptings verarscht hat). Nur das Live-Improvisation und eine Rolle herausarbeiten und spielen doch etwas ganz anderes ist. Schmitz, Frier und co waren auf der Bühne vielleicht ganz witzig. Das war aber nicht Schauspielern.
      Edit: btw. Wb, yak <3
    • Die amerikanischen tripple-A Serien (BB, GoT Twoandahalfman usw) werden natürlich global vermarktet, was deutschen Serien sprachbedingt nie könnten. Das hört sich jetzt dumm an, aber letztendlich spielt Geld da eine Riesenrolle, alleine was Produktion, Kulisse und Studio angeht stehen den amerikanischen Firmen viel mehr/"besseres" zur Verfügung, und das macht auch einen Unterschied.

      edit: gute deutsche Filme: Kriegerin (2011), Gegen die Wand, Soul Kitchen (Fatih Akin fanboy), Almanya, Das Experiment, Vincent will Meer

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kugelschreiber ()

    • hab nur den titel gelesen hier meine meinung:
      es gibt bestimmt viele deutsche schauspieler die im internationalen vergleich eher zum mittelmaß abtriften, und um so eine produktion wie den tatort durchweg hochwertig zu besetzen fehlt natürlich das geld (trzdm bin ich ein fan von den meisten folgen), aber meiner meinung nach gibt es auch einige deutsche schauspieler die sich mit jedem in hollywood locker messen können, spontan fällt mir da zb danie brühl ein.
      "Sie wissen ja, was Charme ist: eine Art, ein Ja zur Antwort zu erhalten, ohne eine klare Frage gestellt zu haben."
    • Yak schrieb:

      Natürlich weiß ich, dass ich hier verallgemeinere. Es gibt gute deutsche Schauspieler, aber warum kommt es
      mir so vor, als waren sie stark ind er Unterzahl?


      da wunderst du dich, wenn du nur amerikanische Sendungen / Filme schaust?

      Ich meine das sehe ich doch direkt, wenn du mit BB, GoT, taahm usw. kommst. Sowas kann man nicht mit deutschen Sendern vergleichen. Das trifft aber auch nicht nur auf Deutschland zu sondern mit 99% allen Ländern der Welt. Sowas gibts auch nicht in Spanien und Frankreich und co. Die schauen sich auch alle die amerikanischen Serien an. Das hat aber nicht zu heißen, dass deutsche Schauspieler schlechter sind. Im Gegenteil. Natürlich muss man auch die Einwohnerzahlen vergleichen. Ist ja normal, dass in einem Land wie Deutschland faktisch weniger Schauspieler wie in den USA gibt gerade auch im Hinblick auf den Verdienst. Hier weiß jeder Schauspieler direkt nach der Schule, dass er nie reich werden wird. Warst du schonmal in einem deutschen Theater? Es gibt einfach sehr gute deutsche Schauspieler, aber manche kann man nicht mal per Namen nennen, weil sie einfach in einem Theater mitgespielt haben, mal irgendwo ne Nebenrolle hatten oder halt nicht in Mainstreamfilmen mitspielen. Dazu sieht man sie nicht jedes Jahr in irgendwelchen Blockbustern die schön gut beworben werden. kein Wunder, dass man dann die Leute nicht mit Vor und Nachnamen kennt.
      "The only time success comes before work is in the dictionary"
    • Der einzige deutsche Film, der mir auf die schnelle einfällt, bei dem ein Haufen Geld in die Produktion gesteckt wurde, ist "Held der Gladiatoren." Und da ist es tatsächlich so, dass die Schauspieler im Vergleich zu Hollywood allesamt grottenschlecht sind und den Film zu einer Lachnummer machen. Die meisten deutschen Schauspieler könnten höchstens in Filmen wie Mega Shark vs. Giant Octopus mitmischen. Ein paar unauffällige Ausnahmen gibt es natürlich trotzdem.

      Mit Hollywood halbwegs konkurrieren sehe ich nur die Franzosen.

      Beitrag von (nicht zum melden) ()

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    • Es gibt durchaus gute deutsche Serien. Die muss man aber mit der Lupe suchen. Da sind auch die Rollen ziemlich gut besetzt und es kommt keine B-Produktion-Atmosphäre auf. (Stromberg, Tatortreiniger)

      Bei Filmen gibt es schon eine handvoll mehr.
      moviepilot.de/filme/beste/land-deutschland
      Das Leben der Anderen, Das Boot, Die Brücke, Die Feuerzangenbowle, Wie durch ein Wunder, Das Wunder von Bern, Der Hauptmann von Köpenick (Rühmann-Version)

      Die beschäftigen sich natürlich meistens mit der deutschen Geschichte. Ein guter Thriller oder Actionfilm aus Deutschland fällt mir spontan jetzt nicht so ein
    • Dazu kommt eben, dass die Paar deutschen Serien, die tatsächlich was taugen (und m.E. von grandiosen Schauspielleistungen profitieren), zu unmöglichen Zeiten auf unmöglichen Drittsendern und mit quasi nicht vorhandener Werbung gesendet werden.

      Ditsche?
      Der Tatortreiniger?

      Sind tatsächlich "anders" als die extrem hochwertig produzierten US-Serien, aber imo wirklich hochwertig.
      Laufen regelmäßig Wochentags nach 22:30 aka zu Zeiten, an denen der hart arbeitende Durchschnittsdeutsche längst an der Matratze horcht. Das ist das, was mich bei deutschem Fernsehen regelmäßig wesentlich wütender macht, als die Tatsache, dass es von diesen Serien nur so wenige gibt.
      "Nimm das Messer runter! Als ich ihre Stimme imitierte, war es 1 Jokus."
      - Johannes der Echte

      "Diesen Künstler feier ich extrem! Er spielt ein sehr unkonventionelles Banjo."
      - Fas