shrodos "Guten-Morgen/Abend-DotaSource"-Thread

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    • Ich schwöre, dem privatärztlichen Kassenverband treu zu dienen und das Recht und die Freiheit deutscher Ärzte, unprofitable Patienten abzuweisen, tapfer zu verteidigen.
      So wahr mir Angela Merkel helfe.



      HumanlyPuma schrieb:

      junge leg dir ne hantel ins büro oder geh kegeln
    • Denke es ist eher grob fahrlässig da nicht nachzuhaken.
      Als Allgemeinmediziner sollte es das Mindeste sein, sich mal kurz zu erkundigen. Speziell bei neuen Patienten möchte man ja erstmal eine umfangreiche Anamnese erstellen, um den Status überhaupt erstmal beurteilen zu können. Ich persönlich empfinde es deshalb als grob fahrlässig da nicht mal nachzuhaken, weil egal ob du psychische Hilfe auf Grund von Suizidalität, Abhängigkeit, vorheriger psychologischer Behandlung oder warum auch immer suchst, sollte dein Hausarzt darüber Bescheid wissen. Der ist ja vom System als medizinische Instanz gedacht, die sich ein Gesamtbild (zugegebenermaßen oberflächlich) vom Patienten machen soll und grobe Schnitzer/gegenläufige Therapien eliminieren soll.

      @devilchen Zu jedem Medizinstudium gehört auch das Fach Psychiatrie. Dementsprechend braucht man keine psychotherapeutische Ausbildung um als examinierter Arzt psychiatrische Krankheitsbilder einschätzen zu können. Das heißt, dass du bei Verdacht auf eine psychiatrische Erkrankung auch dementsprechende Schritte einleiten musst (Anamnese, Weiterleitung/beginnende Therapie). Dass ein Psychiater natürlich besser ausgebildet ist, steht außer Frage. Das heißt aber nicht, dass ein Hausarzt die Diagnostik schlicht weitergibt.

      mfg
    • l0sth0pe schrieb:

      Denke es ist eher grob fahrlässig da nicht nachzuhaken.
      Als Allgemeinmediziner sollte es das Mindeste sein, sich mal kurz zu erkundigen. Speziell bei neuen Patienten möchte man ja erstmal eine umfangreiche Anamnese erstellen, um den Status überhaupt erstmal beurteilen zu können. Ich persönlich empfinde es deshalb als grob fahrlässig da nicht mal nachzuhaken, weil egal ob du psychische Hilfe auf Grund von Suizidalität, Abhängigkeit, vorheriger psychologischer Behandlung oder warum auch immer suchst, sollte dein Hausarzt darüber Bescheid wissen. Der ist ja vom System als medizinische Instanz gedacht, die sich ein Gesamtbild (zugegebenermaßen oberflächlich) vom Patienten machen soll und grobe Schnitzer/gegenläufige Therapien eliminieren soll.

      @devilchen Zu jedem Medizinstudium gehört auch das Fach Psychiatrie. Dementsprechend braucht man keine psychotherapeutische Ausbildung um als examinierter Arzt psychiatrische Krankheitsbilder einschätzen zu können. Das heißt, dass du bei Verdacht auf eine psychiatrische Erkrankung auch dementsprechende Schritte einleiten musst (Anamnese, Weiterleitung/beginnende Therapie). Dass ein Psychiater natürlich besser ausgebildet ist, steht außer Frage. Das heißt aber nicht, dass ein Hausarzt die Diagnostik schlicht weitergibt.

      mfg
      danke fuer den beitrag, ergibt mehr sinn. Faule hausaerzte it is also
    • Sehr schade war 2x bei dem Hausarzt und sehr zufrieden. Scheinbar werden nur noch langjährige Patienten von ihm behandelt und die Dame, die mich behandelt hat wird die Praxis übernehmen. Gehe morgen zu einer anderen Ärztin auf Empfehlung eines Freundes.

      Wirklich dramatisch wie wenig Ärzte sich ihrer Verantwortung bewusst sind.
    • Madame hatte das Gespräch ja auch damals mitm Hausarzt, war da dabei weil sie das so wollte.
      Der hat uns auch nur an die Koordinationsstelle verwiesen (konnte man aber vergessen). Haben dann selber nach Psychotherapeuten gesucht was ein richtiger Abfuck war da welche zu finden die Plätze freihaben UND von der gesetzlichen Kasse gezahlt werden.
      Ich hab dann relativ viele abtelefoniert und die meinten alle: "Dass muss die Fr. Madame selber machen, dass können Sie nicht für sie übernehmen". Wenn Madame dann angerufen hat und ne Absage bekam war das richtig toll...
      Byron - Attributmagier
      Der Korpothread

      Oster schrieb:

      Wenigstens shrodo denkt mit.





      #TeamKyuzo2016
    • Alter was muss ich hier lesen. Erstmal danke an @l0sth0pe für seine Einschätzung und Infos aus der Ärzteperspektive. Ich habe komplett andere Erfahrungen bzgl. der Ersthilfe gemacht als die hier geschilderten. Bei der esten Ärztin hatte diese sich ne Stunde für mich Zeit genommen obwohl das Wartezimmer voll war und beim Wohnortwechsel sollte ich mich auch bei der neuen Ärztin vorstellen damit sie sich selbst ein Bild machen kann, was dann quasi 30 Minuten Quatschen über meine Vergangenheit war. Auch das mit dem "Da muss Sie selbst anrufen" ist ja dämlich hoch 10. Wer auch immer das gesagt hat, hat in dem beruflichen Umfeld echt nix verloren. Sowas wie ne Koordinierungsstelle kenne ich widerum aber gar nicht und wurde mir auch von niemanden vorgeschlagen. Hatte also in Eigenregie rund 70 Adressen abtelefonieren und 9 Monate warten müssen...
      There are 10 types of people - those who understand binary, and those who don't.
    • @Stefanovic
      Hausärztin vermutlich überfordert und inkompetent, finde sowas grob fahrlässig.
      Psych-Fächer sind für einige Ärzte (und auch schon Studenten) einfach etwas, wo große Unsicherheit herrscht und die Ärzte nicht wissen wie sie damit umgehen sollen. Der einfachste Weg dann halt das einfach so gut wie möglich zu umgehen und so gering wie möglich zu thematisieren.

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      1blaze

      Zagdil schrieb:

      Wer hätte gedacht was aus dem "Ich heiße Buktus, komme aus Oldenburg und schlage gerne Frauen"-User in den nächsten Jahren wird?
    • ^Jenes.
      Ich denke es ist weniger mangelndes Verantwortungsbewusstsein oder Faulheit, als viel mehr Unklarheit. Ärzte mögen Laborwerte und klare Symptomatiken, die schon bei körperlichen Beschwerden schwer zu finden sind. Gerade psychische Erkrankungen sind aber derart komplex und unklar abgrenzbar, sodass sie leicht überfordern, gerade wenn man den täglichen Umgang damit nicht gewohnt ist. Mir ist bewusst, dass das für keinen Patienten eine Entschuldigung sein kann, weshalb auch meines Erachtens nach (feel free to correct) in der Ausbildung mehr Schwerpunkt auf die Psyche gelegt wird.

      @shrodo Das verstehe ich aber. Klar ist es kacke eine Abfuhr zu kriegen, aber a) ist Madame volljährig und spricht damit für sich selbst und b) ist es schwierig ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, wenn sie nicht mal in der Lage ist anzurufen.

      @Grimm Ist halt nicht der Weg, weil es nicht besser wird, wenn du nix unternimmst. Das System mag (gelinde gesagt) supoptimal sein, aber Hände in den Schoß legen hilft dir leider auch nicht :/
    • Aro schrieb:

      Ist halt blöd, wenn man Soziophie hat und deswegen nicht anrufen kann und es ein vertrauter nicht machen darf^^
      Ich will die Diskussion nicht ausarten lassen, aber die Antwort darauf will ich mir nicht nehmen lassen. Elementarer Bestandteil jeglicher medizinischen Behandlung ist Kooperation des Patienten, was automatisch den Willen des Patienten bedingt mitzuarbeiten und zu kommunizieren.
      Diese Regel ist nur hierdurch ausgehebelt:
      "Quote der Dualen Reihe dazu"
      "In akuten Notfällen kann zur sofortigen Gefahrenabwehr evtl. ein Handeln ohne ausdrückliche Zustimmung des Patienten nötig sein („Geschäftsführung ohne Auftrag“). Direkt im Anschluss daran muss eine ausreichende rechtliche Grundlage geschaffen werden (z. B. Betreuung nach dem Betreuungsgesetz, Unterbringung nach den LUG oder PsychKG der Länder)


      Ist es kontraproduktiv, wenn man ohnehin soziophob ist, mehrere Anrufe tätigen muss und dann abgelehnt wird? Mit Sicherheit (wie oben gesagt, das System hat leider nicht die Kapazitäten).
      Fakt ist aber auch, dass ein wichtiger Teil der psychiatrischen/psychotherapeutischen Rehabilitation neben dem Leidensdruck in fast allen Fällen auch die Krankheitseinsicht und Therapiebereitschaft eine Rolle spielt und spielen muss.

      Das mag herzlos klingen, ist in der Form aber leider realistisch. Kein medizinisches Personal kann einem Patienten helfen, der sich weder mitteilt noch helfen lassen möchte. Das ist eine der wichtigsten Vorraussetzungen und führt folgerichtig zu diesem einzigartigen und so wichtigen Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt.

      so, reicht dann auch, Rest gerne per PN
      mfg
    • Ich geb dir vollkommen recht, dass die Person sich helfen lassen muss. Kam vielleicht falsch rüber wegen Einzeller, Sorry.

      Aber wenn eine Person sich an eine ihr vertraute Person wendet und um Hilfe bittet, sucht sie ja aktiv Hilfe.

      Hab selbst schonmal für jemanden wegen soetwas wo angerufen, aber am Anfang gesagt: ich ruf im Auftrag von xy an (Sinngemäß). Gab dabei keine Probleme, aber war vlt auch Zufall und hätte genauso gut auch abgelehnt werden können.
      "I'd only suggest that you try to understand other people. Try to learn empathy"
    • Kennt ihr das wenn im Betreff
      "URGENT: AUJOURD'HUI-JEUDI 20 SEPTEMBRE : Date limite des Réponses..."

      steht und beim draufklicken sehe ich den vollen Betreff:
      "...pour l'ARBRE DE NOEL 2018"


      Es geht darum seine Kinder für den Uniweihnachtsmann anzumelden.

      Ich fall hier ob des Capslock schier vom Stuhl.
      Ich wär' gern Pessimist - doch das schaff' ich eh nicht
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