Get Rich or Die Tryin'- Börsenthread

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    • Get Rich or Die Tryin'- Börsenthread

      EIn Thread zum Austausch über Aktien,Fonds,etc. , Diskussionen über Unternehmen, allg. börsenrelatierte Themen und Fragestellung.
      Was habt ihr so in eurem Depot?
      Wieviel Prozent eures Kontos steckt ihr in eine Aktie?
      Geheimtipps? Größter Misserfolg? Größter Gewinn?
      Lieblingsbranche?
      Langfristige Anlage oder lieber auf absehbare Zeit?

      Ich mach mal den Anfang und hoffe, dass einige auch was berichten können :
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      Im Sommer dieses Jahres zu Beginn der Griechenlandstagnation hab ich nach und nach mein Depot geräumt. Angesammelt hatte ich Airbus, Lockheed, Statoil, Unitedhealth und Seagate ( :cursing: ). Besonders Statoil hat gut Geld dagelassen (hab so ziemlich den perfekten Einkaufs und Verkaufszeitpunkt getroffen) und hat die Verluste die ich durch Seagate erlitten hab ausgeglichen. Von denen hab ich mir ehrlich gesagt ein bisschen mehr erhofft, bin aber mitlerweile echt froh da relativ früh wieder ausgestiegen zu sein. Zu Statoil nochmal: Bin wieder am überlegen etwa 10-20% meines "Spielgelds" da reinzustecken, muss mich aber nochmal genauer über den Status von Statoil informieren. Generell halte ich aber einen Anstieg des Ölpreises auf Dauer für realistisch. Unitedhealth hat mir außer der Dividende nichts gebracht , Lockheed mit leichtem Gewinn verkauft. Airbus hat mir allerdings auch nochmal schön etwa 15% Gewinn beschert. Seitdem hab ich die Marktsituation als überbewertet und zu anfällig angesehen. Letztendlich hab ich damit richtig gelegen und schau mich nun nach soliden unterbewerteten Papieren um. Zu dieser Zeit noch stark auf den amerikanischen Markt fokussiert, weil der Dax damals schon nichtmehr soviel hergeben hat. Meine Strategie ist zusammengefasst ein Mix aus soliden Unternehmen mit zeitnaher starker Negativentwicklung oder einfach Unternehmen die sich auf dem aufsteigendem Ast befinden und ein Ende erstmal nicht absehbar ist.

      Wie die meisten wohl mitbekommen haben, hat VW nen ordentlichen Absturz zu verzeichen. In den letzten Monaten von ca. 250€ zunächst langsam, dann durch die Abgasaffäre (Stand davor 170€) auf 115€ gecrasht. Den ersten Rutsch habe ich genüsslich mitverfolgt und bin am Abend bei ca.130€ eingestiegen, leider kam dann der zweite Rutsch, den ich nicht aufm Schirm hatte. Das ändert allerdings nichts an meiner Ansicht, dass dieser Marktverlauf mMn vollkommen übertrieben ist und VW ne sicher Nummer auf ca. 1 Jahr ist. Kommen keine großartigen schlechten News in nächster Zeit seh ich VW wieder bis zum nächsten Sommer auf 200€ klettern.

      Ansonsten hab ich noch ein Auge auf Siemens geworfen, da die Aktie momentan auf den Stand von 2013 steht. Warte hier aber aufjedenfall nochmal ab.
    • Habe mein Depot (natürlich) bei der Sparkasse und da im einen Fonds und im anderen Aktien (Tesla und VW, jeweils im guten vierstelligen Bereich)

      Fonds im Bestand bei mir sind:

      DekaFonds CF
      DekaDividendenStrategie CF
      Deka MegaTrends CF
      der iShares Eurostoxx ETF (keine Ahnung wie der genau heißt)
      DekaSpezialCF
      WestInvestInterselect

      Lief die letzten paar Wochen nicht mehr so arg, vorher wars aber sehr gut.


      Fonds lohnen sich imo schon bei kleineren Summen (aber zumindest bei Aktienfonds nie auf einmal einsteigen, sondern eben Cost-Average-Effekt durch eine Einstiegssteuerung nutzen.
      Aktieneinzelwerte imo nur als Beimischung und ich hab mir so als Standpunkt gesetzt, dass es unter 2T€ für mich keine Aktienkäufe gibt.
    • Bei den Orderkosten treten jetzt nicht so großartige Unterschiede auf. Wenn man auf Daytrades aus ist, spielt das ganze natürlich eine viel größere Rolle als bei mittel- bis langfristigen Anlagen. Ich geh mal davon aus, dass hier niemand powertraded. An sich kauf ich auch nie unter 1k€ Aktien (+-100 je nachdem wie der Aktienpreis/Situation etc halt eben ist). Bei "Risiko"- käufen mach ich allerdings auch schonmal deutlich weniger locker. Fonds sind mir persönlich zu langweilig, weil ich mich lieber gerne selber mit meinen Anlagen beschäftigen möchte, aber das muss jeder selber entscheiden wie man sein Depot letztendlich aufteilt. Eine Kombi aus einzelnen Aktien und Fonds ist sicherlich am risikoärmsten. Generell gilt aber nie alles auf eine Karte zu setzten um starke Verluste ggf. ausgleichen zu können. Ansonsten ist ne Branchensplittung ganz angenehm.

      Beitrag von calcu ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
    • kann comdirect empfehlen. aber afaik hat keine dirketbank depotgebühren. du zahlst halt für käufe/verkäufe wie bei jeder anderen bank auch (gibt nen paar specialbanken bei denen es sehr günstig ist ( ca 15% vom normalen marktpreis) aber das ist mir den aufwand nicht wert und ich hab da lieber alles auf einem blick und muss mich nicht umloggen.

      weiterhin könnte mal sich wikifolios mal anschauen. da kann man zertifikate kaufen/erstellen die von privatleuten gemanaged werden. du hast quasi nen kleineren transparenten fond.

      als ich anfang des jahres bmw und thyssenkrupp gekauft habe, haben die wikifolios als stabilitätsanker bemerkbar gemacht. steigen langsamer in guten und fallen langsamer in schlechten zeiten.

      bin insgesamt sehr langfristig orientiert. habe also durchaus vor meine aktien 10Jahre+ zu halten.

      meine höchsten verluste habe ich bisher mit der commerzbank gemacht (ca 1k€)
      meine höchsten gewinne mit thyssen krupp (2k€ in 3 Monaten)

      gesamtinvestment das an der börse rumliegt sind bei mir etwa 8k€ kaufe selten für weniger als 500€ zeugs

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      niemals regel 1 des aktienmarktes vergessen: nur mit geld spekulieren das man nicht braucht
      kein aquatischer bastard
    • fallen entschädigungszahlungen in solchen fällen angemessen hoch aus? ich bezweifele es stark..
      jeder der diese immobilien hält wird deftige abschreibungen machen müssen. würde so lange enteignung bzw zwangsvermietung im raum stehen von immobiliengesellschaften eher die finger lassen. betroffene objekte werden massiv an wert verlieren, und darauf bleibt am ende der eigentümer sitzen.
      wenn du unbedingt aktuelle entwicklungen als basis für deine anlagestrategie nehmen willst dann gönn dir bauunternehmen. die branche wird voraussichtlich in naher zukunft eine hervorragende auftragslage haben.

      WE GON TAKE OVER THE WORLD
      WHILE THESE HATERS GETTIN MAD
    • joar magste schon recht haben, glaube aber das eher die "billigeren" weggeben werden
      dadurch stehen "deutschen" eher die preis-höheren zur "vefügung"
      cash

      außerdem
      Am 21. September 2015 teilte Deutsche Wohnen mit, mit dem Konkurrenten LEG Immobilien fusionieren zu wollen. Dies soll durch einen Aktientausch erfolgen; bei dem die LEG-Aktionäre für 10 LEG-Aktien 33 neue Aktien der Deutsche Wohnen erhalten. Insgesamt beträgt das Volumen 4,6 Milliarden Euro. Die Aktionäre der Deutsche Wohnen sollen nach der Fusion, die bis Ende 2015 abgeschlossen werden soll, 61 % der Anteile am neuen Unternehmen halten, die LEG-Aktionäre die restlichen 39 %. Durch die Fusion entsteht das nach Vonovia zweitgrößte Immobilienunternehmen Deutschlands mit 250.000 Wohnungen.
      wird schon, sind auch nur 5 Aktien :rolleyes:
      nur weil wir blind sind
      ist die welt nicht dunkel
    • Interessanter Thread!

      Bin um ehrlich zu sein kurz vorm Einsteigen in das Aktiengeschäft, da mein Opa letztes Jahr verstarb und ich zudem noch viele andere Konten der Übersichtbarkeitshalber aufgelöst habe. Bin momentan noch etwas am Informieren und Beobachten der Börse. Auch bin ich mir noch nicht 100% sicher wieviel ich in einzelne Aktien investieren möchte (Das Investitionskapital steht eig fest)

      Für mich interessant sind aktuell:

      Deutsche Bank (bin mir ziemlich sicher dass die bald wieder steigen werden, da deutsche Bank nunmal die Aushängebank Deutschlands ist)

      Autobranche ist momentan auch auf einem niedrigeren Level (evtl lohnt da ein Einstieg bei VW, BMW)

      und dann wollte ich noch in den medizinischen Bereich investieren (Bayer, Fresenius, Siemens...)


      Worauf ich letztens, mehr oder weniger zufällig, gestoßen bin sind Index-Zertifikate... Hat da jemand Erfahrungen zu gesammelt?

      Hört sich für mich auch sehr gut an, da man recht breit streut und man gerade auf Lange Sicht (Was mein Anlageverhalten definitiv wäre) wohl eher Gewinne einfährt statt Verluste.
      ich suche nur noch nach dem Haken bei der Sache...