US Presidential Elections 2020 - Bernie wählen... und sterben?

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    • Ups, die Organisation die wir (=USA) seit Jahren nicht gut finanzieren, kein Interesse für zeigen und seit 2018 nicht mal mehr einen Repräsentanten haben (Ja, Trump hat seit 2 Jahren keinen neuen US-Repräsentanten für die WHO nominiert), ist unterfinanziert, ineffektiv und dem finanziellen und politischen Einfluß bösartiger Mächte ausgeliefert? Oh no shit man! Wer hätte das nur ahnen können? Die Lösung ist jetzt natürlich die Zahlungen an diese Organisation komplett einzustellen und sie noch viel abhängiger vom good will bösartiger Mächte zu machen.

      Oder noch besser ist es in diesem Moment echte brain genius logic anzuwenden: "Kann man imo auch mit ganz normaler internationaler Zusammenarbeit von Nationalstaaten lösen. [...] Und natürlich ist die schlechte Figur, die die WHO gerade macht, ein Argument für ihre Abschaffung?"

      Wenn es da nur eine multilaterale Organisation von Staaten geben würde, die Forschung, Ratschläge und Krisenintervention zwischen Nationalstaaten koordinieren und organisieren könnte, so dass man im Krisenfall nicht erst alles von Null auf Hundert improvisieren muss? Wie geil wäre das? Man könnte diese Organisation Weltgesundheitsorganisation nennen und sie damit beauftragen.

      Entschuldigung, wenn ich bei soviel facts&logic ein bißchen rumflame. Aber man muss auch nicht jeden Bullshit unkommentiert stehen lassen.
      I am the living Pitești Phenomenon.
    • ChrisMiles wrote:

      Stefanovic wrote:

      calle nochmal 4 jahre trump, die memes werden heiß
      Ist jetzt spätestens seit dem droppen von Bernie auch eher die 1,0er quote
      calle mal 3 Jahre Biden into Artikel 25 into Amy Klobuchar als erste female Präsidentin

      ansonsten:

      Alex-
      09.04.2020
      die tatsache, dass in der politischen analyse der bernie bros trump jetzt gewonnen hat, ist für mich der größte indikator, dass biden gewinnt
      die liegen ja quasi fast immer falsch
    • Alex- wrote:

      ChrisMiles wrote:

      Stefanovic wrote:

      calle nochmal 4 jahre trump, die memes werden heiß
      Ist jetzt spätestens seit dem droppen von Bernie auch eher die 1,0er quote
      calle mal 3 Jahre Biden into Artikel 25 into Amy Klobuchar als erste female Präsidentin
      ansonsten:

      Alex-
      09.04.2020
      die tatsache, dass in der politischen analyse der bernie bros trump jetzt gewonnen hat, ist für mich der größte indikator, dass biden gewinnt
      die liegen ja quasi fast immer falsch
      Democrats sind weniger hyped auf biden als auf hillary. Dann werden vermutlich mehr bernie Wähler zu hause bleiben oder third party wählen als 2016.

      Zeichen stehen schon stark auf 4 weitere Jahre Trump

      E: beijingbiden.com/

      Lmao, der wahlkampf wird lit <3

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      Responsibility's cool, but there’s more things in life
      Like getting your dick
      Rode all fucking night
    • MCHEIDIBRAK wrote:

      Democrats sind weniger hyped auf biden als auf hillary. Dann werden vermutlich mehr bernie Wähler zu hause bleiben oder third party wählen als 2016.
      Zeichen stehen schon stark auf 4 weitere Jahre Trump
      Woher nimmst du dieses Wissen? Hillary war historisch unbeliebt (wie Trump), Biden steht im Moment gut da:


      Demographic Biden % Trump % Spread (Obama 2012) (Hillary 2016)
      Nationally 48,3 42,5 +5,8
      Swing states 49 43 +6
      African Americans 85 7 +78
      Latinos 60 26 +34
      Young (18-34) 54 31 +23
      Women 56 35 +21
      Whites with college degree 55 37 +18
      Whites overall 42 51 -9 39 37
      Voters who have a negative opinion of both candidates 60 10 +50 39 (Spread -11)


      Source 1
      Source 2

      Deswegen bin ich atm auf jeden Fall bei @Alex-, zumal die katastrophalen humanitären wie wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in den USA in all diese Ergebnisse noch nicht vollumfänglich eingeflossen sind.

      Trump wird zwar auch weiterhin versuchen, der WHO, den Chinesen, den Demokraten und den (republikanischen) Gouverneuren die Schuld zuzuschieben, aber ich glaube, all das wird nicht ausreichen, um die Wähler jenseits von Fox "News" zu blenden. Das ist imho auch der größte Selling-Point für Biden im November. Um bei höherem Turnout zu gewinnen, darf Trump a) nicht nur keinen einzigen Wähler von 2016 verlieren, sondern muss b) zusätzliche Wählerschichten mobilisieren. b) halte ich in Anbetracht Trumps immer weiter fortschreitender Radikalisierung für unwahrscheinlich, denn noch weiter rechts kommt nur noch der Abgrund. Bei a) sieht es ähnlich aus, zumal Biden wie oben erwähnt der weitaus populäre Kandidat ist im Vergleich zu Hillary (und Trump).

      Zusammengefasst sieht es derzeit düster für den Donald aus, sofern es bei der Wahl im November mit rechten Dingen zugeht. Nicht umsonst sind aber Wahlunterdrückungsmaßnahmen auch schon in vollem Gange. Außerdem weigert sich Trump, Coronahilfspakete für die amerikanische Post (USPS) zu unterzeichnen, die bereits im Juni pleite gehen könnte und die für den Fall einer landesweiten Briefwahl natürlich elementar wichtig wäre (Die ganze Causa des USPS ist so unfassbar traurig, aber das würde hier zu weit führen).

      Last but not least noch eine positive Note: Warren, Obama und Sanders haben inzwischen allesamt Biden endorsed. Als Teil von Sanders' Endorsement wurden u. a. sechs Arbeitsgruppen aus ihren jeweiligen Teams gebildet, und zwar zu Wirtschaft, Bildung, Justiz, Immigration, Klimawandel und Gesundheit. Dazu gab es einen zwanzigminütigen, freundschaftlichen Chat zwischen den beiden, der einen geradezu grotesken Kontrast zu Hillarys Umgang mit Bernie darstellt:



      #Biden2020
    • Ach komm, als ob der Unterschied zwischen vier weitere Jahre Trump oder vier Jahre Husk Joe so groß wäre. Am Ende werden die Bottom 99% weiter ausgebeutet, ob der President jetzt rot oder blau ist, spielt da doch keine Rolle.
    • Wenn sich jemals irgendetwas für die Bottom 99% in den USA zum Besseren verändern soll, wären vier Jahre Biden aber gelinde gesagt vorteilhaft. Ansonsten stehen da spaßige Dinge ins Haus wie die Neugestaltung (lies: Gerrymandering) der Wahlbezirke unter republikanischer Schirmherrschaft, eine regressive 7-2 Mehrheit am Supreme Court für 2-3 Dekaden und natürlich der allgemein Turnup von Trumps erratischem Verhalten in Overdrive, sobald er sich keine Gedanken mehr um eine Wiederwahl machen muss.

      Dieser kantige Defätismus, der auf Social Media gerade die Runde macht, ist verseucht von Bots und Astroturfern und nützt letzendlich nur Trump. Don't fall for it!
    • John Halle and Noam Chomsky wrote:

      Among the elements of the weak form of democracy enshrined in the constitution, presidential elections continue to pose a dilemma for the left in that any form of participation or non participation appears to impose a significant cost on our capacity to develop a serious opposition to the corporate agenda served by establishment politicians. The position outlined below is that which many regard as the most effective response to this quadrennial Hobson’s choice, namely the so-called “lesser evil” voting strategy or LEV. Simply put, LEV involves, where you can, i.e. in safe states, voting for the losing third party candidate you prefer, or not voting at all. In competitive “swing” states, where you must, one votes for the “lesser evil” Democrat.

      Before fielding objections, it will be useful to make certain background stipulations with respect to the points below. The first is to note that since changes in the relevant facts require changes in tactics, proposals having to do with our relationship to the “electoral extravaganza” should be regarded as provisional. This is most relevant with respect to point 3) which some will challenge by citing the claim that Clinton’s foreign policy could pose a more serious menace than that of Trump.

      In any case, while conceding as an outside possibility that Trump’s foreign policy is preferable, most of us not already convinced that that is so will need more evidence than can be aired in a discussion involving this statement. Furthermore, insofar as this is the fact of the matter, following the logic through seems to require a vote for Trump, though it’s a bit hard to know whether those making this suggestion are intending it seriously.

      Another point of disagreement is not factual but involves the ethical/moral principle addressed in 1), sometimes referred to as the “politics of moral witness.” Generally associated with the religious left, secular leftists implicitly invoke it when they reject LEV on the grounds that “a lesser of two evils is still evil.” Leaving aside the obvious rejoinder that this is exactly the point of lesser evil voting-i.e. to do less evil, what needs to be challenged is the assumption that voting should be seen a form of individual self-expression rather than as an act to be judged on its likely consequences, specifically those outlined in 4). The basic moral principle at stake is simple: not only must we take responsibility for our actions, but the consequences of our actions for others are a far more important consideration than feeling good about ourselves.

      While some would suggest extending the critique by noting that the politics of moral witness can become indistinguishable from narcissistic self-agrandizement, this is substantially more harsh than what was intended and harsher than what is merited. That said, those reflexively denouncing advocates of LEV on a supposed “moral” basis should consider that their footing on the high ground may not be as secure as they often take for granted to be the case.

      A third criticism of LEV equates it with a passive acquiescence to the bipartisan status quo under the guise of pragmatism, usually deriving from those who have lost the appetite for radical change. It is surely the case that some of those endorsing LEV are doing so in bad faith-cynical functionaries whose objective is to promote capitulation to a system which they are invested in protecting. Others supporting LEV, however, can hardly be reasonably accused of having made their peace with the establishment. Their concern, as alluded to in 6) and 7) inheres in the awareness that frivolous and poorly considered electoral decisions impose a cost, their memories extending to the ultra-left faction of the peace movement having minimized the comparative dangers of the Nixon presidency during the 1968 elections. The result was six years of senseless death and destruction in Southeast Asia and also a predictable fracture of the left setting it up for its ultimate collapse during the backlash decades to follow.

      The broader lesson to be drawn is not to shy away from confronting the dominance of the political system under the management of the two major parties. Rather, challenges to it need to be issued with a full awareness of their possible consequences. This includes the recognition that far right victories not only impose terrible suffering on the most vulnerable segments of society but also function as a powerful weapon in the hands of the establishment center, which, now in opposition can posture as the “reasonable” alternative. A Trump presidency, should it materialize, will undermine the burgeoning movement centered around the Sanders campaign, particularly if it is perceived as having minimized the dangers posed by the far right.

      A more general conclusion to be derived from this recognition is that this sort of cost/benefit strategic accounting is fundamental to any politics which is serious about radical change. Those on the left who ignore it, or dismiss it as irrelevant are engaging in political fantasy and are an obstacle to, rather than ally of, the movement which now seems to be materializing.

      Finally, it should be understood that the reigning doctrinal system recognizes the role presidential elections perform in diverting the left from actions which have the potential to be effective in advancing its agenda. These include developing organizations committed to extra-political means, most notably street protest, but also competing for office in potentially winnable races. The left should devote the minimum of time necessary to exercise the LEV choice then immediately return to pursuing goals which are not timed to the national electoral cycle.

      *****

      1) Voting should not be viewed as a form of personal self-expression or moral judgement directed in retaliation towards major party candidates who fail to reflect our values, or of a corrupt system designed to limit choices to those acceptable to corporate elites.

      2) The exclusive consequence of the act of voting in 2016 will be (if in a contested “swing state”) to marginally increase or decrease the chance of one of the major party candidates winning.

      3) One of these candidates, Trump, denies the existence of global warming, calls for increasing use of fossil fuels, dismantling of environmental regulations and refuses assistance to India and other developing nations as called for in the Paris agreement, the combination of which could, in four years, take us to a catastrophic tipping point. Trump has also pledged to deport 11 million Mexican immigrants, offered to provide for the defense of supporters who have assaulted African American protestors at his rallies, stated his “openness to using nuclear weapons”, supports a ban on Muslims entering the U.S. and regards “the police in this country as absolutely mistreated and misunderstood” while having “done an unbelievable job of keeping law and order.” Trump has also pledged to increase military spending while cutting taxes on the rich, hence shredding what remains of the social welfare “safety net” despite pretenses.

      4) The suffering which these and other similarly extremist policies and attitudes will impose on marginalized and already oppressed populations has a high probability of being significantly greater than that which will result from a Clinton presidency.

      5) 4) should constitute sufficient basis to voting for Clinton where a vote is potentially consequential-namely, in a contested, “swing” state.

      6) However, the left should also recognize that, should Trump win based on its failure to support Clinton, it will repeatedly face the accusation (based in fact), that it lacks concern for those sure to be most victimized by a Trump administration.

      7) Often this charge will emanate from establishment operatives who will use it as a bad faith justification for defeating challenges to corporate hegemony either in the Democratic Party or outside of it. They will ensure that it will be widely circulated in mainstream media channels with the result that many of those who would otherwise be sympathetic to a left challenge will find it a convincing reason to maintain their ties with the political establishment rather than breaking with it, as they must.

      8) Conclusion: by dismissing a “lesser evil” electoral logic and thereby increasing the potential for Clinton’s defeat the left will undermine what should be at the core of what it claims to be attempting to achieve.

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    • boobold wrote:

      Wenn sich jemals irgendetwas für die Bottom 99% in den USA zum Besseren verändern soll, wären vier Jahre Biden aber gelinde gesagt vorteilhaft. Ansonsten stehen da spaßige Dinge ins Haus wie die Neugestaltung (lies: Gerrymandering) der Wahlbezirke unter republikanischer Schirmherrschaft, eine regressive 7-2 Mehrheit am Supreme Court für 2-3 Dekaden und natürlich der allgemein Turnup von Trumps erratischem Verhalten in Overdrive, sobald er sich keine Gedanken mehr um eine Wiederwahl machen muss.

      Dieser kantige Defätismus, der auf Social Media gerade die Runde macht, ist verseucht von Bots und Astroturfern und nützt letzendlich nur Trump. Don't fall for it!
      Wem sagst du das? Den ganzen US-Wahlbürgern hier?

      Biden ist ein beschissener Kandidat. Die DNC ist eine beschissene Partei. Von "vorteilhaft" kaufen sich die Wähler, die Biden erreichen müsste, exakt gar nichts. Supreme Court etc. alles valide Argumente, aber wer interessiert sich denn dafür. /r/politics wonks und Menschen, die ohnehin schon fleißig Dem wählen. Dafür brauch es keinen Bot.

      Wenn der November rum ist, wird alles so weiterlaufen.
      Die Medien melken die Trump Kuh.
      Lib und DNC Heuchelmoralisten beweinen ihre schöne Zivilität, die ohnehin nur Fassade für Feel-Good-Intellektuelle ist.


      Alexa, 4 Jahre Popcorn-Abo verlängern. Solange die demokratische Partei nicht grundlegend erneuert wird, wird das US-Politikbusiness nur noch als Comedy betrachtet, die hin und wieder wertvolle Lektionen über das wahre Gesicht unserer inter- bzw. supranationalen Beziehungen abwirft.

      e: Da es hier gerade einen Beitrag gibt. Schön, dass Chomsky "lesser evil voting" für notwendig hält. Kann man gut begründen. Die Message erreicht vielleicht alle. Aber wen bewegt diese Message bitte?
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