Das Deutsche Gesundheitssystem - ein unfaires Zweiklassensystem?

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    • shrodo schrieb:

      Bighead schrieb:

      shrodo schrieb:

      Bighead schrieb:

      Das Problem an einer großen Krankenversicherung ist mangelnder Wettbewerb. Vergleich mal die Serviceleistung (aka Bearbeitungszeiten usw) deiner Krankenkasse mit deinem Einwohnermeldeamt oder so für ein anschauliches Beispiel.
      Wenn ich das in staatlicher Verwaltung hab kann ich doch über ein gescheites Q&M auch ne gute Serviceleistung erhalten?! Verstehe das Argument mitm "Privat macht alles immer besser und billiger" eh nicht, als ob ich nicht die Vorteile von privaten Firmen mit dem Vorteil der Verwaltung (muss keine Rendite/Profit machen) verbinden kann.
      Sieht man ja an unserer Verwaltung wie gut da Q&M funktioniert^^ Oder probiert ihr es nichtmal, weiß nicht was schlimmer wäre
      habs dir mal fett markiert. natürlich müsste man die Verwaltung anfassen und gewisse Dinge ändern (Vorgesetzte müsste bspw. selber zum Teil haften für die Sachen die passieren). Solange es dir als Chef halt egal ist wies läuft, weil du Schlimmstenfalls nur nicht befördert wirst, geht natürlich nix.
      Glaube du verwechselst da was, wenn man in der freien Wirtschaft so richtig Mist baut mit Milliarden Verlusten, bekommt man üblicherweise eine Abfindung in Millionenhöhe und zieht weiter, könnte man hier auch gerne mal einführen :D


      Guten Morgen an muh, sleepy, proudbavarian, seren, incognito, zinnsoldat, qory, juff, sic, banez-, arrow^gunz, cloud, zenarius, Tobi und den rest des DS-Stammtischs
    • Was momentan passiert ist eine massive Verschlankung der Prozesse in der Medizin. Es soll nicht mehr ein Arzt alles machen, sondern möglichst effizient aufgeteilt werden. Für eine Routineuntersuchung braucht es nicht den Chefarzt, der soll lieber am laufenden Band aus den ihm zugetragenen Daten Diagnosen stellen, für alles andere ist er zu teuer.

      Das ist gar nicht wertend gemeint. Einerseits geht die persönliche Behandlung etwas verloren und man wird zu einer Nummer, andererseits wird man so mehr Patienten schneller behandeln können. Qualitativ bin ich mir auch unsicher. Zwar würden qualifiziertere Ärzte mitunter Dinge bemerken, die so nicht festgehalten werden, andererseits sind so alle Beteiligten hochspezialisiert und unvoreingenommen.
      I am in extraordinary shape, but I do not think I could survive a bullet in the head.
    • pkv als alleinverdiener mit Familie: g fucking g
      Man muss jeden Kopf einzeln versichern. Zumindest habe ich noch keine Möglichkeit zur Familienversicherung gesehen bzw war im Prinzip fast genauso teuer wie einzeln in Summe.
      Außerdem laufen pkv auf teilweise Verträgen, die darauf aufbauen, dass mit der Zeit die Beiträge immer weiter ansteigen. Man muss also zu jederzeit genug verdienen, dass man sich die kv leisten kann, also mit dem Alter auch der Verdienst immer gesteigert oder zumindest hoch sein muss.
      Bitte korrigieren, falls dies nicht so sein sollte.
      Dieser Account steht voll im Gönnen.


      twitch.tv/xgsdotacom/
      @xgsdota
    • XGS schrieb:

      Außerdem laufen pkv auf teilweise Verträgen, die darauf aufbauen, dass mit der Zeit die Beiträge immer weiter ansteigen. Man muss also zu jederzeit genug verdienen, dass man sich die kv leisten kann, also mit dem Alter auch der Verdienst immer gesteigert oder zumindest hoch sein muss.
      FAlls du unter die Betragsbemessungsgrenze fällst, kannst ja einfach mit allen wieder in die GKV. Wen du mehr als die BBG hast, sollte es ja für Kind und Kegel reichen (gut ich geb zu ich kenn die genaue Summe grad net)
      Byron - Attributmagier
      Der Korpothread

      Oster schrieb:

      Wenigstens shrodo denkt mit.





      "some games just feel so unthrowable until you suddenly lost"
    • XGS schrieb:

      pkv als alleinverdiener mit Familie: g fucking g
      Man muss jeden Kopf einzeln versichern. Zumindest habe ich noch keine Möglichkeit zur Familienversicherung gesehen bzw war im Prinzip fast genauso teuer wie einzeln in Summe.
      Außerdem laufen pkv auf teilweise Verträgen, die darauf aufbauen, dass mit der Zeit die Beiträge immer weiter ansteigen. Man muss also zu jederzeit genug verdienen, dass man sich die kv leisten kann, also mit dem Alter auch der Verdienst immer gesteigert oder zumindest hoch sein muss.
      Bitte korrigieren, falls dies nicht so sein sollte.
      schon mal überlegt die frau in die freiwillige gkv zu packen? dann kann man die kinder dort mitversichern. ist mit sicherheit billiger
    • nippl v2 schrieb:

      XGS schrieb:

      pkv als alleinverdiener mit Familie: g fucking g
      Man muss jeden Kopf einzeln versichern. Zumindest habe ich noch keine Möglichkeit zur Familienversicherung gesehen bzw war im Prinzip fast genauso teuer wie einzeln in Summe.
      Außerdem laufen pkv auf teilweise Verträgen, die darauf aufbauen, dass mit der Zeit die Beiträge immer weiter ansteigen. Man muss also zu jederzeit genug verdienen, dass man sich die kv leisten kann, also mit dem Alter auch der Verdienst immer gesteigert oder zumindest hoch sein muss.
      Bitte korrigieren, falls dies nicht so sein sollte.
      schon mal überlegt die frau in die freiwillige gkv zu packen? dann kann man die kinder dort mitversichern. ist mit sicherheit billiger
      Vor paar Jahren lag da die Grenze bei knapp unter 50k. Liegt da einer der beiden Ehepartner drüber, fliegen die Kinder aus der familienversicherung raus.

      Iirc
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    • MCHEIDIBRAK schrieb:

      Liegt da einer der beiden Ehepartner drüber, fliegen die Kinder aus der familienversicherung raus.

      Iirc
      Wenn die Frau aber arbeitet (und keine Beamtin ist ofc.) kann Sie ja in die gesetzliche (solange Sie unter dem Betrag ist, wenns anders wäre, wären die Beiträge wohl auch kein Problem) und da auch die Kinder mitnehmen iirc.
      Byron - Attributmagier
      Der Korpothread

      Oster schrieb:

      Wenigstens shrodo denkt mit.





      "some games just feel so unthrowable until you suddenly lost"
    • lohn-info schrieb:

      Für Kinder ist die Familienversicherung ausgeschlossen, wenn folgende Punkte auf den mit den Kindern verwandten Ehegatten oder Lebenspartner des Mitgliedes zutreffen:
      • Kein Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse und
      • das monatliche Gesamteinkommen übersteigt regelmäßig 1/12 der Jahresarbeitsentgeltgrenze
        • 2009: 4.050,00 € (1/12 von 48.600 €)
        • 2010: 4.162,50 € (1/12 von 49.950 €)
        • 2011: 4.125,00 € (1/12 von 49.500 €)
        • 2012: 4.237,50 € (1/12 von 50.850 €)
        • 2013: 4.350,00 € (1/12 von 52.200 €)
        • 2014: 4.462,50 € (1/12 von 53.550 €)
        • 2015: 4.575,00 € (1/12 von 54.900 €)
        • 2016: 4.687,50 € (1/12 von 56.250 €)
        • 2017: 4.800,00 € (1/12 von 57.600 €)
        und
      • das monatliche Gesamteinkommen ist regelmäßig höher als das Gesamteinkommen des Mitglieds.

      Verstehe ich so.
      Waifu gesetzlich Versichert ungleich gleichbedeutend mit Kinder in der Familienversicherung,
      wenn Husbando privatversichert ist, regelmässig mehr als sie verdient und ueber 4.8k im Monat macht, fliegen die kids.
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    • Also musst du, wenn du erheblich mehr verdienst als deine Frau deine 2 Kinder mitversichern, auch wenn Sie in der GKV ist.
      Wenn du 4.800€/Monat bekommst und deine Frau Mindestlohn (1.500€/Monat), was bleiben dann übrig im Monat? Das sind 6.300€/Monat da gehen aber noch Steuern (Ehegattensplitting!) und Zeugs weg, da bleiben aber sicher 3,5k-4k €/Monat übrig.
      Kinder zahlen in der PKV (wenn sie über die Eltern versichtert sind [oder gilt das nur bei Beamten?!]) afaik weniger, sagen wir mal du brauchst für die PKV dann 700€. dann bleiben immer noch 2.800€/Monat (netto) übrig. Je nach dem Wo und wie man wohnt kanns dann schon knapp werden.
      Byron - Attributmagier
      Der Korpothread

      Oster schrieb:

      Wenigstens shrodo denkt mit.





      "some games just feel so unthrowable until you suddenly lost"
    • shrodo schrieb:

      Kinder zahlen in der PKV (wenn sie über die Eltern versichtert sind [oder gilt das nur bei Beamten?!]) afaik weniger
      Du meinst hier sicherlich, dass der Beihilfe-Anteil bei Kindern höher ist bzw. der eigenen Anteil steigt, den die Beihilfe zahlt, was heißt, dass du deine Kinder nur zu 30% versichern lassen musst, weil die Beihilfe 70% anstatt der üblichen 50% erstattet. Ist aber in jedem Bundesland anders, danke Föderalismus.


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