Der "war ein interessanter Artikel" Thread

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    • Fände den umgekehrten Aspekt auch wichtig.
      Arbeit mit alten oder behinderten Menschen kann für einen Zivi auch sehr bereichernd sein. Mit anderen Lebensumständen konfrontiert zu werden, kann auch mehr Verständniss für die Nöte des Pflegeberufes schaffen.
      Ich sehe den Sinn hinter einem geleisteten Dienst vor allem in der Durchmischung einer Gesellschaft, die sich nur zu gerne in Ihrer eigenen Bubble aufhält.
      Hater prallen ab an der Karbonschicht wie der Regen.
      Mann, ich setz mich auf den Thron und geb ein Fick dabei auf Jeden.
      Und roll weiter auf Chrom bis sie dann nicht mehr mit mir reden.
      Keine Bitch und kein Stress zieht mich runter wie ein Dämon,
      Ich blend sie alle weg mit ultraviolettem Xenon.
    • Bighead schrieb:

      in dieser Zeit des Individualismus muss uns Leuten irgendwie ein Sinn für Gemeinschaft eingetrichtert werden. Arbeit im Dienste der Allgemeinheit könnte das vllt leisten.
      Warum? Und wieso soll das per Zwangsarbeit funktionieren? Eine meiner ersten Erfahrung als 18-jähriger mit dem Staat war, dass er meine Hoden angefasst hat und mich dann gezwungen hat ein halbes Jahr für ihn zum Hungerlohn zu arbeiten.
      Das schlimmste am Zivildienst war, dass ich ihn machen musste. Auch wenn es im Nachhinein immerhin eine Erfahrung wert war, hat das meine Einstellung zum Staat und was er machen sollte nachhaltig geändert/geschädigt.

      Bighead schrieb:

      Auf der anderen Seite kann das nicht als billiger Ausweg genommen werden, strukturelle Probleme in Feldern wie Verteidigung, Sozialer Arbeit und Gesundheit abzumildern. Da müssen andere Reformen helfen.
      Verteidigung ist eh meme, und ich stimme dir zu, dass billige junge Zwangsarbeiter nicht dafür da sind strukturelle Probleme zu lösen. Schon damals im Gesetz zum Zivildienst stand, dass ein Zivi keine normale Stelle ersetzen darf. Hatte herzlich gelachte als ich das gelesen habe, weil die Realität komplett anders aussah und Zivis viel zu viel geleistet haben.

      Statt diesen Mist wieder einzuführen kann man auch das FSJ attraktiver gestalten und junge Menschen freiwillig dafür begeistern ein Jahr ihres Lebens zu opfern.
    • mir ist immernoch so überhaupt nicht klar warum man das auf junge Menschen bezieht und nicht einfach auf alle die in der Lage dazu sind.

      Falls man mit gesellschaftlischem zusammenhalt argumentiert, wäre der Effekt bei allen logischerweise größer, falls es nur um erzwungene Erfahrungen für junge menschen geht, ist die debatte verfehlt aber man gibt ja auch nicht jedem nen Fallschirmsprung nur weils einen vielleicht persönlich weiterbringt.
      kein aquatischer bastard
    • Jüngere Menschen sind formbarer und tragen länger etwas zur Gesellschaft bei.
      Hater prallen ab an der Karbonschicht wie der Regen.
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      Und roll weiter auf Chrom bis sie dann nicht mehr mit mir reden.
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      Ich blend sie alle weg mit ultraviolettem Xenon.

      Beitrag von all4hm-sama ()

      Dieser Beitrag wurde von TripperK aus folgendem Grund gelöscht: Spam ().

      Beitrag von greystar_ ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Handy war noch im falschen Thread oder so weil Posts verschoben? Super random ().
    • Fand den Artikel jetzt tbh ziemlich mäßig.

      1. "Fake News" sind doch was ziemlich anderes als eine, nennen wir es einmal "einseitige Betrachtung" von echten Fakten. Natürlich ist letzteres auch Besorgniserregend, aber auch hier gibt es ein Spektrum von "nicht ideal zusammengefasst" bis hin zu "vollkommen verdreht". Jegliches kleinste Detail auseinander zu nehmen und dann zu behaupten dass komplett erfundene Berichte das selbe sind wie Berichte die in kleinen Einzelheiten falsch sind hat was von Russischer Propaganda.

      2. Der Autor muss hier schon wirklich sehr ins Detail gehen und dann selbst sehr einseitig auf den ifo-Bericht schauen um einen Fehler zu finden. Ich finde schon das wir, wenn wir ifo überhaupt ernst nehmen, öfter auch mal in schlechten Zeiten einen Blick auf den Bericht werfen müssen und das mehr historischer Kontext gebraucht wird. Aber Fakt ist, das das ifo-Geschäftsklima (incl. den verarbeitendem Gewerbe, wo Saisonschwankungen übrigens schon rausgerechnet werden) in den Letzten Monaten sehr stark gestiegen ist und auch höher als das Niveau pre-mid-2017. Von daher sehe ich jetzt hier keine "fake news" wenn man sagt dass der Ifo-Geschäftsklimaindex extrem gut steht.

      3. Hier wird es jetzt wirklich Absurd. Der Author bemängelt nicht etwa das Fakten falsch wiedergegeben werden, sondern dass die Medien die Faktenlage nicht ausreichten in einem ihm gefallendem Ton kommentiert wird.

      4. Hier wird jetzt wieder nicht bemängelt das etwas falsch wiedergegeben wird, sondern dass die Kommentare in konservativen Medien ihm nicht gefallen.

      Das ist doch vollkommener Bullshit. Teils stimme ich ihm ja zu, aber er verdreht sich die Welt auch sehr stark.

      The fuck, Ich dachte das sein einfach ein 0815 blog. Aber die Leute sollten es eigentlich besser wissen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Akkarin ()

    • Der saloppe Ton des Artikels ändert nichts dran dass er sich sehr an Fakten orientiert, die in den kritisierten Berichten ausgelassen wurden. Also wenn dann verdrehen die Berichte die Welt. Er schaut ja grade nicht einseitig auf den Bericht sondern beschreibt ihn deutlich tiefgreifender als mit einer Pauschalaussage, die wie er zeigt falsch ist.

      Und wenn die FAZ sagt dass Merkel unpatriotisch sei wenn sie den Deutschen nicht für die EZB unterstützt, aber die großen Zweifel der Südeuropäer außen vor lässt, ist das auch deutlich mehr lenkend von der FAZ als sein Kommentar dazu ist.

      Alles in allem verstehe ich deine Kritik also nicht.
    • Es gibt einen unterschied zwischen Kommentaren und reinen Nachrichten. Er wirft der FAZ hier "fake news" und/oder Verdrehung von Fakten vor. Die FAZ hat in diesem Moment aber gar keine Fakten verdreht, sondern sie kommentiert. Der Author stellt hier Dinge die ihm nicht gefallen mit Dingen die nicht wahr sind gleich.

      Warum das gefährlich ist muss ich hier glaube ich nicht weiter ausführen.

      edit: Und ich würde wie gesagt nicht finde das der ifo-Bericht so falsch von der Tagesschau dargestellt wurde wie es vom Author Kritisiert wurde. Teils kann die Tagesschau aufgrund von Zeitmangel nicht so weit in die Details gehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Akkarin ()

    • Die Analyse bzw Meinung vom FAZ-Herausgeber mag einseitig sein, aber es sind keine Fake-News. Es ist bekannt, dass die FAZ eher konservativ ist, und man kann ja auch Kritik an dem Artikel anbringen. Aber in keinem der Punkte wurde etwas falsches von Medien behauptet.
      Mir wird von dir zu einfach mit dem Begriff der "Fake News" umgegangen.

      Wenn du eine ausgewogene mediale Berichterstattung willst, musst du schon mehr als eine Zeitung oder Webseite lesen. Das war aber schon immer so und hat nichts mit falscher Berichterstattung zu tun.