Der "war ein interessanter Artikel" Thread

    • Der_Busfahrer. wrote:

      man was redest du eigentlich
      es sind neben Frauen vor allem weiße Männer im Club gewünscht. Wer draußen bleiben muss sind dunkelhäutige Typen. Dass das gleiche auf Wemmen of Colour nicht ebenso zutrifft liegt einfach nur dran dass Frauen einfach Männern vorgezogen werden im Allgemeinen an der Clubtür.

      Natürlich ist das Diskriminierung auf Grund von Hautfarbe
      Das ist echt Kacke :( was macht denn weiße Männer im Club wünschenswerte als dunkelhäutige? Gette das halt echt nicht, Mensch ist Mensch, egal welche Hautfarbe. Und ich kann mir halt schlecht vorstellen, dass Clubbetreiber willkürlich ihr Personal an Türstehern anweisen, rassistisch zu sein. Wobei ich hier in Kassel z. B. die Erfahrung gemacht habe, dass viele Türsteher sogar selbst dunkelhäutig sind. Also ist das echt einfach so unbegründeter Rassismus, der echt von vielen Besitzern solcher Clubs vorherrscht, oder gibts da auch rationale Gründe für?


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    • @Hi2u

      hast du keine südländisch (aussehenden)/dunkelhäutige freunde, oder bist du mit denen noch nie feiern gegangen?
      gruppe aufteilen und vorm club mädls anquatschen ob man zusammen mit denen reingehen kann ist zumindest hier eigentlich immer standard

      weiß natürlich auch nicht was da die gründe von türstehern sind, aber den südländer(tm)effekt hab ich schon des öfteren beobachtet und glaube daher nicht, dass das nur selten passiert, sondern eher die Regel ist
    • Grimm wrote:

      @Hi2u

      hast du keine südländisch (aussehenden)/dunkelhäutige freunde, oder bist du mit denen noch nie feiern gegangen?
      gruppe aufteilen und vorm club mädls anquatschen ob man zusammen mit denen reingehen kann ist zumindest hier eigentlich immer standard

      weiß natürlich auch nicht was da die gründe von türstehern sind, aber den südländer(tm)effekt hab ich schon des öfteren beobachtet und glaube daher nicht, dass das nur selten passiert, sondern eher die Regel ist
      Doch schon, aber war noch nie ein Problem. Nordhessen evtl. einfach nicht so Ausländerfeindlich wie andere Landesteile? Wie gesagt, hier sind sogar die Türsteher manchmal dunkelhäutig. Wenn das so ein großes Problem ist, fände dann jemand Maßnahmen dagegen in Ordnung? Oder findet ihr, weil es ja Privatclubs sind, sollten die Besitzer diese offensichtlich willkürlich rassistische Agenda weiter behalten dürfen?


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    • Aliska wrote:

      Spoiler auch der dunkelhautige Türsteher weist Canacs ab wenn er das machen soll.
      Yo klar, aber stelle ich dunkelhäutige ein, wenn ich ein Problem mit denen habe und die warum auch immer nicht in meinem Club haben will? Gette das immer noch nicht. Wo ist der Punkt gegen dunkelhäutige Menschen im Club? Geht man davon aus, dass das öfters Muslime sind, weshalb sie keinen Alkohol verzehren werden? Was sind die Gedanken der Betreiber des Clubs? Machen die weniger Umsatz? Helft mir hier mal. Wenn das bei euch so oft vorkommt, habt ihr den Türsteher dann mal gefragt, was das soll?


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    • Es geht nur ums Geld. Wenn mehr Kanacks mehr Geld bedeuten würden, dann würde man sie auch reinlassen. Trifft dann auch gerne mal die Falschen, aber nicht der deutsche Michel ist Schuld daran, sondern der muckende Hassan ganz einfach. Hab noch nie gehört, dass asiatisch aussehende Kollegen das Problem hätten. Alle mit dunklerem Teint werden dann gerne mal über einen Kamm geschert. Der gemeine Türsteher ist halt auch einfach meistens ein Bauer, da ist der brasilianische Austauschstudent auch Kanacke, bzw. wenn der Chef eine Runde läuft und so jemandem im dunklem Club sieht bekommt der Security Anschiss, also spart der sich das Palaver.
    • Aro wrote:

      Dunkelhäutige fallen mehr mit Problemen auf - - > werden häufiger kontrolliert - - > natürlich dann auch öfter mal was gefunden.

      Denke Prinzip ist bei den Diskotheken sehr ähnlich.
      Denke das ist auf jeden Fall mit EIN Grund. Dunkelhäutige fallen einfach mehr ins Auge in der weißen Mehrheitsgesellschaft, das kann man auch nicht verhindern...

      Hi2u wrote:

      Wäre jetzt natürlich wirklich interessant, ob da wirklich was dran ist. Also ob dunkelhäutige Männer in Clubs und Discotheken öfters negativ auffallen. Weil das hätte ja nichts mit "werden öfters kontrolliert" zu tun haben, weil sie dann ja schon drin sind.
      Das ist aber als Gegenargument unbrauchbar: Die Türsteher werden ja sagen, gerade WEIL sie die problematischen draußen gelassen haben, läuft der Laden.

      Der_Busfahrer. wrote:

      Natürlich ist das Diskriminierung auf Grund von Hautfarbe
      Das ist natürlich richtig.

      Hi2u wrote:

      Und ich kann mir halt schlecht vorstellen, dass Clubbetreiber willkürlich ihr Personal an Türstehern anweisen, rassistisch zu sein.
      Jein. Beispiel aus meiner Heimatstadt Flensburg: Wir haben hier einen größeren Club, da kommen (obwohl die Stadt insgesamt sehr linksalternativ-studentisch geprägt ist) de Türsteher überwiegend aus dem Rocker/Ex-Rockerclub-Milieu. Glaube nicht, dass du denen dann noch groß Anweisungen geben musst. Haben demgegenüber aber auch n Black-Club hier, wo Besitzer, mehrere Türsteher, überwiegende Zahl der Gäste farbig sind und da läuft auch alles. Allerdings, bei dem "eher weißen" Club merkst du schon, dass sich die dunkelhäutigen da anders, auffälliger verhalten wenn da mal ne Black-Veranstaltung ist. Dann (verständlich bei dem Namen) sind auch mehr dunkelhäutige vor Ort, denke aber das liegt dann teilweise auch am Interesse der Kunden bzgl. der Musik und Atmosphäre (der Club ist aber halt auch viel größer, weniger persönlich, als dieser Black-Club und große, offene Clubs neigen ja zu mehr Unübersichtlichkeit und Problemen).

      Hi2u wrote:

      Oder findet ihr, weil es ja Privatclubs sind, sollten die Besitzer diese offensichtlich willkürlich rassistische Agenda weiter behalten dürfen?
      Irgendwo sogar ja. Ist schwer zu rechtefertigen, aber die "Art der Kundschaft" macht beim Club n riesen-Unterschied. Ich persönlich würde das aber nicht an der Hautfarbe der Gäste festmachen, ganz grundsätzlich finde ich das Prinzip einer "Kunden-Filterung" bei Clubs aber berechtigt, wobei dieses sich andererseits ja auch aus dem Musik/Atmo Interesse der Gäste automatisch ergibt.

      Hi2u wrote:

      Wo ist der Punkt gegen dunkelhäutige Menschen im Club? Geht man davon aus, dass das öfters Muslime sind, weshalb sie keinen Alkohol verzehren werden? Was sind die Gedanken der Betreiber des Clubs? Machen die weniger Umsatz? Helft mir hier mal. Wenn das bei euch so oft vorkommt, habt ihr den Türsteher dann mal gefragt, was das soll?
      Das mit dem Alkohol könnte ein Punkt sein, trotzdem wären es ja zahlende Gäste. Denke gute Gründe sind:

      -Der Männeranteil steigt schlagartig, wenn da "rudelweise" (leider wirklich oft so) die muslimische Nachbarschaft feiern geht.
      -Die Leute kehren die Diskriminierung häufig um und "bleiben auf der Tanzfläche unter sich".
      -ggf. wittert der Veranstalter Drogendealer oder sowas.
      -gerade Leute aus dem arabischen Raum verhalten sich oft auch sehr dominant und schreien sich vorm Club laut an etc, gibt auch häufig Streit wegen nix, hab das in der Form bei den weißen Kunden noch nie erlebt.

      Der besagte größere Club liegt übrigens am in der Innenstadt am Rande des einzigen "Sozialghettos" (wenn man das bei Flensburg überhaupt sagen kann, ist natürlich nicht Berlin hier) und viele muslimische Gäste aus der Hood haben vielleicht halt auch einfach kaum Geld dabei. Demgegenüber stehen dann allerdings die Poser, die ihren ganzen Lohn für überteuerte Flaschen verpulvern.
      Denke aber das Verhältnis aus "männlich, unschöne Gruppendynamik, sich selber abschottend, aggressiv, Bedrohung" und dem finanziellen Ertrag stimmt einfach vielen Betreibern nicht.
    • Kolibri wrote:

      Denke gute Gründe sind:
      -Der Männeranteil steigt schlagartig, wenn da "rudelweise" (leider wirklich oft so) die muslimische Nachbarschaft feiern geht.
      -Die Leute kehren die Diskriminierung häufig um und "bleiben auf der Tanzfläche unter sich".
      -ggf. wittert der Veranstalter Drogendealer oder sowas.
      -gerade Leute aus dem arabischen Raum verhalten sich oft auch sehr dominant und schreien sich vorm Club laut an etc, gibt auch häufig Streit wegen nix, hab das in der Form bei den weißen Kunden noch nie erlebt.
      Finds 1A wie zum Thema Alltagsrassismus unironisch mit (alltags-)rassistischen Vorurteilen geantwortet wird.
      FREE Hat
    • black_head wrote:

      Kolibri wrote:

      Denke gute Gründe sind:
      -Der Männeranteil steigt schlagartig, wenn da "rudelweise" (leider wirklich oft so) die muslimische Nachbarschaft feiern geht.
      -Die Leute kehren die Diskriminierung häufig um und "bleiben auf der Tanzfläche unter sich".
      -ggf. wittert der Veranstalter Drogendealer oder sowas.
      -gerade Leute aus dem arabischen Raum verhalten sich oft auch sehr dominant und schreien sich vorm Club laut an etc, gibt auch häufig Streit wegen nix, hab das in der Form bei den weißen Kunden noch nie erlebt.
      Finds 1A wie zum Thema Alltagsrassismus unironisch mit (alltags-)rassistischen Vorurteilen geantwortet wird.
      Dann nenne doch bitte mal du die Gründe, warum du denkst, dass die Clubbetreiber diese Menschen draußen lassen, ohne alltagsrassistische Vorurteile. Ich versuche hier schon die ganze Zeit welche zu finden, weil ich eben nicht glaube, dass die Mehrzahl der Clubbetreiber rassistisch sind. Aber da will irgendwie niemand drauf eingehen.


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    • black_head wrote:

      Finds 1A wie zum Thema Alltagsrassismus unironisch mit (alltags-)rassistischen Vorurteilen geantwortet wird.
      Das sind teilweise Beobachtungen/Erfahrungswerte von mir persönlich vor Ort. Ich erhebe da keine Anspruch darauf, dass das überall und immer gilt, denke allerdings, dass es andernorts ähnlich ist. Was ich selbererlebt und gesehen habe, weiß ich wohl besser als du und wenn sich das mit irgendwelchen Vorureilen nunmal deckt, dann ist das halt so.

      Davon abgesehen suchen wir ja auch nach MÖGLICHEN Denkweisen der Betreiber, die plausibel sind, aber unseren eigenen Ansichten nicht entsprechen. Wie in dem besagten Club mit Drogen hantiert wurde hab ich beispielsweise noch nie mitbekommen oder gehört, es könnte aber sein, dass der Betreiber da präventiv agieren möchte (vllt. auch ganz ohne reale Anhaltspunkte, also durchaus diskriminierend).

      Andere Sachen, wie etwa die laustarke Auseinandersetzung (teils auch körperliche) seitens arabischer Besucher habe ich dort selber als Augenzeuge häufiger mitgekriegt und bei anderen Bevölkerungsgruppen noch nie, insofern ist es keinesfalls rassistischer Nonsens, sondern schlicht Erfahrung.

      Man muss natürlich bedenken, dass da möglicherweise andere demographische Faktoren reinspielen (etwa niedriger sozioökonomischer Status), im Gegensatz zur ethnischen Zugehörigkeit kannst du das aber nicht direkt sehen und außerdem müsste ich dann ja auch mal "Weiße" Auseinandersetzungen beobachtet haben.

      Wenn du jetzt meine eigene, selbstgemachte Lebenserfahrung als Vorurteil verunglimpfen willst, weil du diese Seite der Medaille nicht wahrhaben möchtest, darfst du das zwar gerne tun, es wird aber dadurch nicht richtiger.

      Davon abgesehen befürworte ich ja auch keine Diskriminierung, ich sage nur, dass es nicht zwangsläufig aus dem nichts kommt, wie Türsteher agieren.
    • Oh, und ich dachte das sei Sarkasmus weiter oben, wegen dieser Formulierung, dass du es 1A findest. Also findest du, hat Kolibri die Sache gut auf den Punkt gebracht in seinem Beitrag?

      Das ist dann natürlich tatsächlich ein Problem. Hätte gedacht, dass der durschschnittliche Clubbetreiber sich nicht von solchen dummen, alltagsrassistischen Vorurteilen leiten lässt. Jetzt haben wir immerhin das Problem festgestellt. Das finde ich immer sehr wichtig, denn wenn man das Problem kennt, kann man auch an einer Lösung arbeiten. Ich überlege grade, ob man da gesetzlich etwas regeln kann, finde ich aber schwierig, zum einen wegen des Hausrechts, zum anderen wegen der Begründung. Selbst wenn es ein Gesetz gegen solche rassistische Zurückweisung an der Tür gäbe, müsste man im Einzelfall erstmal nachweisen, dass nicht ein anderer Grund vorlag, weshalb der Eintritt verwehrt wurde.

      Habt ihr schonmal überlegt, grade die, die es schon erlebt haben wie z. B. @Grimm , mal einen Brief an den Betreiber zu schicken, dass ihr mit euren Freunden in den Laden gehen und Geld ausgeben wolltet, aber eure Freunde nicht reingekommen sind, weil sie dunkelhäutig sind und von den rassistisch motivierten Türstehern abgewiesen worden sind? Oder nehmt ihr das einfach so hin und ärgert euch da gar nicht drüber? @Sundry hat den Artikel ja hier reingestellt komplett ohne Wertung, weiß auch gar nicht was er davon hält, ob er es gut findet oder nicht?


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    • Ich würde auch keine Kunden in meinem Club haben wollen, die häufiger Stress machen, meistens wenig Umsatz bringen und keine Frauen mitbringen, denn Frauen wiederum bedeutet voller Laden und damit wiederum mehr Geld.
      Das Motiv ist nicht Rassismus sondern Geld verdienen. Wieso sollten ausgerechnet Clubbesitzer immer rassistisch sein wenn es in der Durchschnittsbevölkerung nur manche sind? Jedem Betreiber ist allerdings daran gelegen Geld zu verdienen.


      Und das sind eben nicht Vorurteile wie du meinst, sondern praktische Erfahrungen.
    • Jo ist hier 2019 oder 1819?
      Das Motiv muss jawohl nicht Rassismus als Selbstzweck sein? Das Ergebnis wurde doch jetzt schon beschrieben: Alltagsrassismus wird erzeugt.

      Gedankenexperiment: Wir treffen mal die Annahme, dass Menschen mit dunklerer Hautfarbe im Club häufiger aggressiv sind. Jetzt kommt ein normaler, nicht-aggressiver dude mit dunkler Hautfarbe nicht in den Club und schreibt nen Zeit Artikel.
      Frage: Ist er Alltagsrassismus ausgesetzt?
      Display Spoiler
      Ja
      Display Spoiler
      Das Problem ist die Extrapolation der Annahme auf fucking völlig unbeteiligte auf Basis ihrer fucking Hautfarbe
      Display Spoiler
      Bedeutet das, dass ich es "nicht wahrhaben möchte" (xd), dass Arschlöcher alle Hautfarben haben? Nein.
      FREE Hat
    • Nur falls das noch irgend wen interessieren sollte: Dem Autor ging es gar nicht so sehr um die Clubtür an sich. Das war halt nur der Aufhänger.

      Eigentlich geht es darum, dass man als Deutsch-XYZ, und am besten noch mit Pigmentierung, von den Weißbroten einfach nicht als Deutscher angesehen wird, sondern immer als Ausländer oder Migrant. Egal ob du zweite oder fünfte Generation bist und seit Geburt nen deutschen Pass hast.

      Es geht darum, dass die weiße Mehrheitsgesellschaft den Leuten nicht das Gefühl gibt, dazuzugehören. Stattdessen stoßen sie im Alltag immer wieder auf Situationen die ihnen klar machen, dass sie eben gar nicht so richtig Teil Deutschlands sind.
      Da versuchen sich also Deutsche (Nichtweiß) zu integrieren, und Deutsche (weiß) sagen "lolnein :1f923: guck dich mal an Bruder". Und am Ende wundern sich alle warum die Neger so kriminell sind und die Schule abbrechen. :1f937: ‍♂️