Wie umgehen mit der AfD?

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    • Bighead schrieb:

      Finde hingegen nicht, dass man da gleich aus seinem Elfenbeinturm über die dummen ungebildeten Menschen reden muss. Gibt genug gebildete Leute die heftig unreflektiert irgendeiner Strömung folgen und genug ungebildete Leute, die wissen was moralisch verwerflich ist. Außerdem ist es keine Schande, sich nicht für Politik zu interessieren, die Politik soll ja den Leuten dienen und nicht umgekehrt.
      Ich weiß nicht zwischen welchen Zeilen du das gelesen hast, aber ich stehe weder dafür auf andere herabzusehen, noch sehe ich irgendjemanden als etwas besseres oder schlechteres aufgrund des Intelligenz- oder Bildungsniveaus. (duh)
      Genauso wie ich Politikdesinteresse nicht verurteile bzw. das gar nicht kann als selbst jemand, den tagesaktuelle politische Dinge wirklich nur marginal caren, der keine Nachrichten oder irgendwas verfolgt abseits von so Großereignissen oder um mal in irgend ner Diskussion meinen Senf dazugeben zu können, bzw. als selbst einer der im Bezug auf so tagesschau/spiegel/bild-"nachrichten" desinteressiertesten Menschen die ich kenne. (Um übrigens den Point zu proven)

      Medium taken.
    • Die "Islamisierung Europas" ist übrigens ein rechtes Hirngespinst. Wer daran glaubt hat tatsächlich zu viel BILD oder eben PI-News gelesen. In Deutschland sind momentan ca. 5% der Bevölkerung Muslime, 2030 werden es dann 7% sein und auch in anderen Europäischen Ländern wird der muslimische Bevölkerungsanteil nicht über 10% steigen.
      Dieser Beitrag wurde bezahlt vom George Soros Zentrum für politische Agitation
    • Bis zu 10% sind schon keine unerheblichen mengen, vor allem weil sie sich nicht gleich über die landmasse verteilen werden, sondern es ohne einmischung der politik cluster geben wird. Kann schon verstehen, dass das ängste in manchen leuten auslöst.
    • @Cloud: Siehst du die Islamisierung denn selber als Gefahr an oder wolltest du nur den Gedankenprozess anderer Leute erklären? Falls ersteres: kannst du Islamisierung mal bitte mit Zahlen konkretisieren? Wie viele Moslems braucht es und welches Ereignis müsste eintreten damit Europa islamisiert ist? Wolltest du mit deinem Post implizieren, dass das Ziel einer Islamisierung die staatliche instandsetzung der Scharia ist? Wann denkst du wird das ungefähr passieren und wie kommst du zu der Annahme?
    • greystar_ schrieb:

      Fette Raute an hi2u an dieser Stelle. Wo es mich auch schon wieder ärgert, dass ein Nebenpunkt von seiner Aussage genommen wird und zerrissen wird
      Nur weil man einen Punkt kritisiert negiert das nicht den restlichen Post

      Hi2u schrieb:

      So, wie geht man jetzt damit um? Nazis schreien und alle pauschal verurteilen (sie tragen es ja mit) ist meiner Meinung nach nicht nur kontraproduktiv, es wird der Sache auch nicht gerecht. Nur weil Menschen dumm oder leicht empfänglich sind, habe ich kein Recht, sie so zu verurteilen #nojudgemeta. Was eben auch nicht reicht und nicht überzeugend sein kann, ist aufzuzeigen, wie schlecht die AfD ist bzw. wie teilweise menschenverachtende Strömungen in ihr sind und welche Rechtsradikalen da mit machen. Es mag für euch nicht legitim erscheinen, dass dies einen aus eurer Sicht vernünftigen Menschen nicht umstimmt, aber es ist den Leuten ein stückweit "egal". Womit man argumentieren kann und muss, sind echt Alternativen.
      Ich stimme dir bei den Ursachen zwar zu, aber die AfD speit seit Jahren nichts anderes mehr als menschenverachtenden Müll raus und verschiebt die öffentliche Debatte immer weiter nach rechts - ein Blick nach Bayern genügt. Dein "teilweise" ist eine Verharmlosung. Die AfD distanziert sich ja nichtmal von den Ereignissen in Chemnitz. Im Gegenteil, sie sagt das sei völlig normal und Journalisten werden auch noch indirekt bedroht. Das ist doch krank. Wer das unterstützt, und sei es nur aus Protest, der gießt Öl in ein Feuer, dass wir besser nicht wieder entfachen sollten. Und da darf man auch strikt gegen sein und die restliche Gesellschaft muss hier klare Kante zeigen und signalisieren: SO NICHT. Nur weil man sich abgehängt fühlt (oder ist), sich nicht für Politik interessiert oder Angst vor dem Islam hat, ist man nicht von seiner Moral entbunden. Das hat auch nichts mit Intelligenz oder Bildung zu tun.

      Dass es an einer Alternative zur Alternative mangelt sehe ich nicht ganz so eng wie du. Die Sozialdemokratie ist ein einer Krise ja, und ich hab keine Ahnung was die überhaupt noch schaffen den ganzen Tag. Aber wenn man immer wieder die CDU/CSU wählt muss man sich aber auch nicht wundern, dass im sozialen Bereich die Lage immer prekärer wird. Die Schwarze Null wurde nicht von Der Linken erfunden.

      devilchen schrieb:

      Bis zu 10% sind schon keine unerheblichen mengen, vor allem weil sie sich nicht gleich über die landmasse verteilen werden, sondern es ohne einmischung der politik cluster geben wird. Kann schon verstehen, dass das ängste in manchen leuten auslöst.
      Wir reden aber nicht von 10 Prozent radikalen Islamisten. Soll doch jeder seine Religion ausleben. Die Leute kommen in ein paar Generationen in Europa schon auch noch drauf, dass man das mit der Scharia nicht so earny nehmen sollte. Nur weil mehr Leute Kopftuch tragen und sich gen Osten bücken ist Europa nicht in Gefahr.
    • Kenne ja aus dem persönlichen Umfeld Moslems, die relativ modern waren und sich erst hier in GER "fundamentalisiert" haben. Denke das hängt sehr stark davon ab, in welcher Gemeinde man am Anfang ist. Wenn das eher ne Funditruppe ist, dann assimiliert man sich dahingehend. Was aus meiner Sicht auch voll verständlich ist, da dort die Leute sind, mit denen ich die Sprache teile. Habe auch gehört, dass das nicht so untypisch ist. Aber als Staat in das Eingreifen in das, was in der Moschee passiert (solange GG konform) geht zum Glück ja auch nicht möglich/erlaubt.

      Ich sehs so: Langfristig wird sich das Bessere durchsetzen. Und wenn ich Angst habe, dass das heißt ich muss meine Weltanschauung verändern, dann gehöre ich zur Gruppe die "falsch" liegt. Hab da aber tbh wenig Angst, dass sich fundamentalistische Muslime durchsetzen wird.
      There are 10 types of people - those who understand binary, and those who don't.
    • Der_Busfahrer. schrieb:

      verschiebt die öffentliche Debatte immer weiter nach rechts
      Hierzu noch:


      Der Titel einer Boulevardzeitung vom vergangenen Dienstag: Ganz oben in Großbuchstaben steht "Die Schande von Chemnitz". Darunter ist noch eine Überschrift gedruckt: "Der Mord". "Ein Iraker und ein Syrer in U-Haft". Erst neben der nächsten Überschrift "Der Mob" steht "Ekelhafte Selbstjustiz!" Diese Methode der Beeinflussung der Öffentlichkeit ist perfide. Erstens: Rechtsstaatliche Standards ignorieren, denn ein Tötungsdelikt ist noch kein Mord. Zweitens: Hetzern ein Ziel geben. Und drittens: Offenlassen, was denn nun die "Schande" ist. Die Rechten jedenfalls können sich darauf einen passgenauen Reim machen, alle anderen nicht. So baut man eine Bühne für Pogrome.

      Wenn es nur eine Zeitung wäre! Dieses Land hat ja einen Bundesinnenminister, der sich zu seinem 69. Geburtstag öffentlich über 69 Abschiebungen freute und dessen Partei monatelang in einer verächtlichen Weise Politik gegen Migration und Einwanderung gemacht hat. Das hat dem rechten Ressentiment regierungsamtliche Weihen verliehen.
      ...
      Dazu wirkt nicht erst die Fülle der verbalen Grenzüberschreitungen ("Antiabschiebeindustrie", "Asyltourismus") legitimierend für die Chemnitzer "Selbstjustiz", schon die Verengung der politischen Themen auf "die Flüchtlinge" gibt Leuten mit menschenfeindlichen Einstellungen das Selbstbewusstsein, nicht am Rand, sondern im Zentrum der Gesellschaft zu stehen.
      ...
      [...]dass bei rund einem Fünftel der Deutschen ein Potenzial schlummert, wie es jetzt in den Ausschreitungen in Chemnitz zum Ausdruck kommt. Niemand sollte also nun überrascht tun: Was war denn mit Cottbus, Heidenau, Freital, und überhaupt, mit der endlos langen Geschichte der Angriffe auf Flüchtlingseinrichtungen und liberale Lokalpolitiker? Und wie viele Durchblickerinnen und Durchblicker in den Feuilletons und Talkshows haben all diese Tragödien mit den "Globalisierungsängsten" erklärt, die man unbedingt ernst nehmen müsse?

      Zum Zusammenhang von Naziaufmärschen und der Globalisierung ist empirisch wenig belegt, im Unterschied zu den Studien aus Bielefeld. Übrigens auch zu den viel älteren vom Institut für Antisemitismusforschung, die ebenfalls jenes Fünftel aufwiesen, das mehr antisemitische, rassistische, ausländerfeindliche Ressentiments pflegt als die anderen 80 Prozent der Bundesbürgerinnen und -bürger. Und hier wird die Sache brisant: Denn natürlich kann eine stabile Demokratie einen solchen Anteil an Menschen mit antiliberalen und antidemokratischen Einstellungen ertragen, aber nur solange klar ist, dass die eben randständig und nicht mehrheitsfähig sind.
      ...
      Genau deshalb ist es bigott, wenn jetzt wieder alle ihre "Abscheu" gegen die Chemnitzer Ausschreitungen artikulieren. Hätten sie, Frau Merkel und Frau Nahles und alle anderen, dieselbe "Abscheu" doch schon geäußert, als die CSU unsere Institutionen verächtlich machte – vom Bamf bis zum Kanzleramt. Oder als die christliche Partei den Antidemokraten Viktor Orbán nach Wildbad Kreuth einlud. Toleranz gegenüber Pegida oder irgendwelchen Musikgruppen und -festivals ist das eine, aber gegenüber Leuten aus der eigenen politischen Klasse, die den Konsens verschieben, ist etwas anderes. Die SPD schwieg laut hörbar dazu, und die FDP hielt schon mal den angefeuchteten Finger in den Wind, um gut vorbereitet zu sein, wenn der Zeitgeist final von rechts weht.
      ...
      Dies alles erzeugt eine gesellschaftliche Stimmung, in der sich plötzlich Menschen im Recht fühlen, die etwas gegen andere haben, und die sich sogar aufgefordert fühlen, das jetzt doch endlich mal zum Ausdruck zu bringen. Es sind eben nicht nur die "echten" Neonazis mit ihrem Hitlergruß, die da hetzbereit marschieren, sondern Biedermänner und -frauen mit ganz unbiederen Gewaltwünschen, die sich jetzt auf die Straße trauen.

      Dies alles geschieht in Zeiten von Hochkonjunktur, steigenden Steuereinnahmen, quasi Vollbeschäftigung und exzessivem Konsum. Man möchte fast Abbitte leisten für das routinierte Bashing jener Menschen, die 1930 und 1932 die NSDAP gewählt haben. Da herrschte nämlich Weltwirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit, und einen Holocaust hatte es auch noch nicht gegeben. Die klassische Frage "Wie konnten sie nur?" ist heute im Präsens zu stellen. Viel beunruhigender muss man fragen: Was treibt Menschen, denen es sehr gut geht, zu Hass und Gewalt ausgerechnet gegen alle, denen es schlechter geht?


      zeit.de/gesellschaft/2018-08/r…gesellschaft-rechte-hetze
    • blutgarten schrieb:

      @Cloud: Siehst du die Islamisierung denn selber als Gefahr an oder wolltest du nur den Gedankenprozess anderer Leute erklären?
      Halte die Islamisierung Europas nicht für unwahrscheinlich, wann das Fass jedoch genau überkocht kann ich dir leider nicht sagen. Circa 80% der deutschen teilen offenbar diese Auffassung wie hier nochmal ausgeführt:
      Spoiler anzeigen

      Coruscant schrieb:

      Danke Busfahrer für die Studie und den Zeit Artikel:

      MMn liegt hier der Hase im Pfeffer:

      Wirtschaftliche Pragmatiker: 20%
      Allerdings sorgen sie sich um die Vereinbarkeit des muslimischen Glaubens mit der deutschen Kultur und sind der Meinung, Flüchtlinge sollten nicht dauerhaft in Deutschland leben.

      Humanitäre Skeptiker: 23% ( Kleiner Fehler in der Studie vlg Diagramm mit Textangabe)
      Gleichzeitig bezweifeln sie, dass sich die meisten Flüchtlinge erfolgreich in die deutsche Gesellschaft integrieren werden. Sie sind daher tendenziell der Meinung, dass Flüchtlinge nicht dauerhaft in Deutschland leben sollten.

      Gemäßigte Gegner: 18%
      Sie sind der Meinung, dass Flüchtlinge nicht dauerhaft in Deutschland leben sollten.
      Sie haben eine schlechte Meinung vom Islam.

      Radikale Gegner: 17 %
      Sie sind die einwanderungs- und flüchtlingsfeindlichste Gruppe.
      Es steht bei denen nicht explizit in der Beschreibung, bin mir aber sicher das sie den Islam nicht gutheißen.

      Also wir haben hier 78% die nicht wollen das Flüchtlinge dauerhaft in Dtl. bleiben. Desweiteren denken die Meisten davon das Integration dieser Flüchtlinge nicht gelingen kann und haben ein Problem mit dem Islam.

      Das sind eben genau die Kernthemen (Flüchtlinge, Integration und Islam) der AFD und deshalb prophezeie ich einen Anstieg bei deren Wahlergebnissen.

      mfg
      coruscant

      blutgarten schrieb:

      Falls ersteres: kannst du Islamisierung mal bitte mit Zahlen konkretisieren?
      Die Datenlage gibt aktuell folgende Prognose:


      Ich persönlich halte 10% für deutlich untertrieben, und auch mehr als 20% für sehr gut denkbar. Ist allerdings gefühlte Wahrheit.
      Wenn wir in den nächsten 30 Jahren eine verdreifachung der muslimischen Bevölkerung von 5 auf 15% erleben, werden wir sehen wohin der Trend weitergeht.
      50% halte ich in diesem Jahrhundert für nicht unwahrscheinlich.

      blutgarten schrieb:

      Wie viele Moslems braucht es und welches Ereignis müsste eintreten damit Europa islamisiert ist?
      Hier ein kleiner verschwörungstheoretischer Schmankerl:
      blog.godreports.com/2015/09/how-islam-takes-over-countries/

      Durchaus so oder so ähnlich vorstellbar.
      Edit: Bezieht sich jetzt auf die Islamisierung Deutschlands. Polen und andere osteuropäische Länder sind eher islamkritisch und stellen sich bereits heute gegen eine solche Entwicklung.

      blutgarten schrieb:

      Wolltest du mit deinem Post implizieren, dass das Ziel einer Islamisierung die staatliche instandsetzung der Scharia ist?
      Nicht das Ziel eines jeden einzelnen Muslimen, genauso wenig wie die Auferstehung des Dritten Reiches das Ziel eines jeden Chemnitzer Demonstranten ist, aber durch einen größeren muslimischen Bevölkerungsanteil halte ich es für wahrscheinlich, dass radikale Tendenzen in großen Teilen Gehör finden werden, bis hin zur tatsächlichen Instandsetzung der Scharia.

      blutgarten schrieb:

      Wann denkst du wird das ungefähr passieren und wie kommst du zu der Annahme?
      Dieses Jahrhundert, siehe oben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cloud ()

    • Cloud schrieb:

      Circa 80% der deutschen teilen offenbar diese Auffassung wie hier nochmal ausgeführt
      Das lässt sich weder aus der zitierten Studie, noch aus dem zitierten Post ableiten.

      Cloud schrieb:

      gefühlte Wahrheit
      Ist ja nice, dass du tatsächlich Zahlen gefunden hast. Aber warum relativierst du das dann gleich wieder mit deiner eigenen Prognose, die sich auf nichts stützt?
    • Die Studie les ich mir später nochmal genauer durch, mich würde aber jetzt schon mal interessieren wie du zu den geposteten Links stehst. Das ist mir irgendwie unklar geblieben.

      Du zitierst die Studie, behauptest dann aber direkt die darin gezeigten Zahlen sind zu niedrig. Wieso hast du dann die Studie überhaupt herausgesucht? Wie passt das zu deiner Position? Wenn die Studie im Extremfall von knapp 20% Moslems spricht und du sagst du hältst über 20% für sehr gut denkbar (also keine Extreme Annahme), widersprichst du dir dann mit der Studie nicht selber?

      Außerdem verlinkst du einen Blogpost in dem versucht wird den Verlauf einer hypothetischen Islamisierung zu prognostizieren und nennst ihn eine Verschwörungstheorie. Mir ist zwar nicht klar wo die Verschwörung ist, aber ich les das mal als negative Konnotation. Warum sagst du dann direkt darauf folgend, dass du dir das so vorstellen kannst? Ist der Blog jetzt Unsinn oder nicht?
    • Cloud schrieb:

      blutgarten schrieb:

      @Cloud: Siehst du die Islamisierung denn selber als Gefahr an oder wolltest du nur den Gedankenprozess anderer Leute erklären?
      Halte die Islamisierung Europas nicht für unwahrscheinlich, wann das Fass jedoch genau überkocht kann ich dir leider nicht sagen. Circa 80% der deutschen teilen offenbar diese Auffassung wie hier nochmal ausgeführt:
      Spoiler anzeigen

      Coruscant schrieb:

      Danke Busfahrer für die Studie und den Zeit Artikel:

      MMn liegt hier der Hase im Pfeffer:

      Wirtschaftliche Pragmatiker: 20%
      Allerdings sorgen sie sich um die Vereinbarkeit des muslimischen Glaubens mit der deutschen Kultur und sind der Meinung, Flüchtlinge sollten nicht dauerhaft in Deutschland leben.

      Humanitäre Skeptiker: 23% ( Kleiner Fehler in der Studie vlg Diagramm mit Textangabe)
      Gleichzeitig bezweifeln sie, dass sich die meisten Flüchtlinge erfolgreich in die deutsche Gesellschaft integrieren werden. Sie sind daher tendenziell der Meinung, dass Flüchtlinge nicht dauerhaft in Deutschland leben sollten.

      Gemäßigte Gegner: 18%
      Sie sind der Meinung, dass Flüchtlinge nicht dauerhaft in Deutschland leben sollten.
      Sie haben eine schlechte Meinung vom Islam.

      Radikale Gegner: 17 %
      Sie sind die einwanderungs- und flüchtlingsfeindlichste Gruppe.
      Es steht bei denen nicht explizit in der Beschreibung, bin mir aber sicher das sie den Islam nicht gutheißen.

      Also wir haben hier 78% die nicht wollen das Flüchtlinge dauerhaft in Dtl. bleiben. Desweiteren denken die Meisten davon das Integration dieser Flüchtlinge nicht gelingen kann und haben ein Problem mit dem Islam.

      Das sind eben genau die Kernthemen (Flüchtlinge, Integration und Islam) der AFD und deshalb prophezeie ich einen Anstieg bei deren Wahlergebnissen.

      mfg
      coruscant

      Spoiler anzeigen
      Aus der von dir selbst verlinkten Studie:

      pewforum schrieb:

      In general, Germans express positive views of refugees, with most saying they make Germany stronger because of their hard work and talents (59%), rather than being a burden by taking jobs and social benefits (31%). Most Germans also see Muslims in their country in a positive light: Roughly two-thirds say they have a “very favorable” (10%) or “mostly favorable” (55%) view of Muslims, compared with about three-in-ten who express a mostly (23%) or very (6%) unfavorable opinion.
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    • Zum Thema Islamisierung:

      Ich verstehe die Angst vor dem islam null. Der Islam macht einen Menschen zu einem besseren Menschen, jeder der mich kennt Arbeit, Studium, Freunde oder auch Umkreis schätzt mich als einen guten Mitmenschen ein. Woran liegt das? Ich versuche den Islam SO zu leben wie er es von mir erwartet und Allah es befohlen hat. Schaff ich das immer? Nein. Aber ich versuche es. Jetzt kommt der große Punkt. Alle diese "Statistiken" spiegeln einfach nur Menschen MIT Migrationshintergrund oder Ausländer wieder die aus angeblich Islamischen Ursprungsländern kommen.

      Diese Menschen haben einen islamischen Background, aber auch einen Kulturellen. Es kommt aber hinzu, dass diese Menschen was das Wissen im Islam angeht sehr unbewandert sind. Das heißt im Klartext sie leben die Religion entweder fast garnicht aus, oder noch schlimmer: falsch. Letzteres passiert leider auch häufig. Der Anteil der aktiv den Islam lebt ist vieleicht nicht mal 2%. Als Beispiel: In Kassel gibt es um die 17 Moscheen. Die Mitgliederzahl liegt jedoch bei nur 4000-5000 tausend (Schätzung aus den Mitgliederzahlen die ich von den großen Moscheen habe). Von den Mitgliedern sind ca. 50% "tote" Mitglieder, heißt sie tauchen Maximal bei den beiden Bayram gebeten auf. Die übrigen kommen zum Freitag gebet (pflicht für alle muslimischen Männer). Zu den regulären Gebeten kommen um die 2%. Diese beten wahrscheinlich auch zuhause fünf mal. Die Zahlen sind Schätzungen aus beobachtungen und Zählungen z.B. an unserer Moschee (wir sind mit einer der größten in Kassel und die zentralste "Haupt"-Moschee). Der Shift geht eher in Richtung, dass die jüngeren immer mehr die Westliche Kultur annehmen und weggehen vom Islam. Also was für eine Islamisierung bitte?

      Alle MUSLIME die ich kenne die fünf mal beten oder aktiv in der Moschee arbeiten sind Ehrenmänner, leben tugendhaft, versuchen gutes zu tun. Und dies hat uns letztens auch die Polizei bestätigt, dass Muslime die aktiv zur Moschee gehen viel wahrscheinlicher NICHT Kriminel sind oder werden.

      Nur mal so @Südländer du bist ja einer der meisten "Islam" hasser. Dein Umfeld scheint mir sehr vom islam abgekommen, dennoch verbindest du diese Menschen mit dem Islam. Der Islam gebietet gutes zu tun zu dem Menschen ob Muslim oder nicht. Nicht zu lügen, stehlen, jemanden seines Rechtes nehmen (hatte dazu was gepostet wegen fotografieren von Hans), darf nicht lästern, usw. die Liste ist unglaublich lang. Man kann immer etwas besser machen das ist das wunderschöne im Islam, man strebt zum perfekten, kann es aber nie erreichen, aber man gibt sein bestes (oder sollte dies als Muslim).

      Bitte nicht verwechseln mit "Salafisten". Ich rede hier vom MAIN Islam, der der von 80% der Muslime auf der Welt geglaubt wird, dieser heißt Ahlu-Sunnah wal Jammah, sprich sunnitscher Islam in seiner reinsten Form.

      Was ich damit sagen möchte: es kommt kein Schaden zu einem oder es sollte kein Schaden von einem MUSLIM zu einem anderen Menschen kommen.

      Dies ist der erste Punkt.

      Der zweite Punkt: Integration und Assimilation; und hier spalte ich mich ab.

      Ein Muslim kann mit nicht Muslimen gemeinsam Leben, aber er darf nicht gezwungen werden auch zu einem deutschen mit deren Kultur und Leitwerten zu werden. Es gibt leider Muslime die "modern" wirken wollen und hier klipp und klar falsche Informationen verbreiten, ich werde etwas vorbereiten um euch genau zu zeigen was man als Muslim ist und wie weit man gehen darf. Es gibt aber einen Punkt indem ein Muslim, falls er bestimmte Sachen nicht mehr darf lieber auswandern sollte. Die Frage ist nur wohin? Es wurde alles den Muslimen genommen, sie sind Teilweise selbst daran Schuld, aber wir sind momentan LANDLOS. Ich werde euch nun erklären was die beste Lösung wäre für alle Probleme:

      Gebt den Muslimen Land, genauso wie die Juden damals eins bekommen haben in Palästina, gebt ihnen SAUDI ARABIEN/YEMEN/JORDANIEN/LEBANON oder Teile davon, aber am wichtigsten ist, dass Mekka und Medina in diesem eingebettet sind und das Saudische Regime verschwindet. Die Muslime bekommen dann wieder einen rechtmässig gewählten Khalifen und können dort unter richtigen islamischen Vorraussetzungen leben. Alle die den Islam leben wollen wären Willkommen. Alle die moderaten Islam oder sonst was leben wollen und den "Luxus" des Westen genießen wollen könnten hier bleiben. Alle wären glücklich oder? Ne leider nicht, ausser die die ihre Macht dadurch verlieren und den Islam vernichten wollen.

      Wollt ihr testen ob jemand wirklich Gottesfurcht hat und sein glauben im Herzen noch einigermaßen stark ist, so sagt ihm indem Moment wo er etwas schlechtes (also sündigt) so etwas wie "hast du denn keine Angst vor Allah?"; "was ist wenn du jetzt stirbst, wie wirst du dies rechtfertigen Allah rechtfertigen?";"verbietet dir dein Glaube dies nicht?".

      Ist jetzt nicht so Konkret zu den Sachen die hier geschrieben wurden und eher ein allgemeiner Schweif über das gepostete gewesen. Hoffe es hilft zum Verständnis weiter. Und Allah weiß es besser.

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    • Die Studie ist natürlich kein Quatsch und bietet somit eine Zahl mit der wir arbeiten können. Wenn ich sage, dass ich mehr als 20% für gut möglich halte, dann ist das meine Meinung, die ich an dieser Stelle nochmal kundtun wollte, die aber leider keine Diskussionsgrundlage bietet.
      Die gefühlte Wahrheit, habe ich zur Verdeutlichung dessen und aus Memegründen noch angehängt.

      Der Blogpost bietet leider keine Quellen (deshalb scherzhaft "verschwörungstheoretisch") und ich weiß nicht inwiefern welche in seinem Buch angeführt sind, auch lässt der Post außen vor, dass es viele Faktoren gibt, die die Länder in denen eine Islamisierung bereits weiter fortgeschritten ist, in diese Situation gebracht haben.
      Er zeigt in erster Linie ein Muster auf. Ob es genau so in Europa stattfinden wird, kann ich dir nicht sagen. Aber mit einer nichtdeutschen Mehrheitsbevölkerung in Deutschland Ende dieses Jahrhunderts ist eine solche Entwicklung denkbar.
    • Ich denke du klammerst zu sehr die Sozialisierung der kommenden Generationen von Einwandererkindern aus.
      Dass da von allen Teilen der Gesellschaft noch mehr gemacht werden muss steht für mich außer Frage. Aber nur weil jemand aus einer muslimischen Familie kommt, muss er ja nicht muslimisch oder gar radikal sein. Wichtig ist, dass wir die Nachkommen über Bildung und Jobs (dh. nichts weiter als mit Perspektiven für ihr Leben in Deutschland und Europa) an unserer Gesellschaft teilhaben lassen. Wer Nutznießer einer freien, pluralistischen Gesellschaft ist, will diese nämlich auch nicht abschaffen.

      Mit den Gastarbeitern aus der Türkei haben "wir" das schon verrafft. Den Fehler sollte man nicht nochmal begehen.
    • Erstmal danke dafür, dass du deine Meinung auf eine Seriöse Quelle stützt! Da kann man tatsächlich mal drüber reden, ohne sich hier einfach gegenseitig Überzeugungen an den Kopf zu werfen.

      Mich würde interessieren, welche Faktoren deiner Meinung nach noch eintreten müssten, damit die "gut möglichen" über 20% muslimischer Bevölkerung 2050 erreicht würden. Die Prognose von 19,7% geht ja schon davon aus, dass sowohl die "normale" Migration, als auch die Flüchtlingsbewegung zu ihrem Höhepunkt 2015/2016 ungebremst für die nächsten 35 Jahre weitergehen, und rechnet auch die höhere Kinderzahl muslimischer Familien sowie ihr niedrigeres Durchschnittsalter mit ein.
      "Nimm das Messer runter! Als ich ihre Stimme imitierte, war es 1 Jokus."
      - Johannes der Echte

      "Diesen Künstler feier ich extrem! Er spielt ein sehr unkonventionelles Banjo."
      - Fas
    • Was ist eigentlich dein Punkt mit den richtigen Menschenrechten? Auch für Leute, die die nicht anerkennen (weil sie zB der Kairoer Interpretation folgen) gelten sie nämlich.
      Also was willst du daraus konkret ableiten? Du kannst das ja gerne als Grund nehmen, warum du den Islam ablehnst. Aber welche Handlungen in der Politik sollten daraus folgen, die die Menschenrechte eben nicht verletzen?
    • @Südländer Viele der Punkte die erst vor ein paar Jahrhunderten definierten Menschenrechten existieren auch im Islam. Es kolidiert halt in den Bereichen wo die Welt an sich nur als einzige Plattform betrachtet wird, weil bei dem Islam die Rollen der Männer und Frauen Grundlegend unterschiedlich sind und diese mit dem "heutigen" Weltbild nicht einhergeht. Obwohl aber Mann und Frau unterschiedliche Aufgaben haben (natürlich auch Überschneidungen in diesen), sind diese Religiös gesehen GLEICH. Niemand darf sagen, eine Frau ist weniger Wert oder niedriger als ein Mann und andersherum. Genauso wenig wie ein Schwarzer nicht weniger Wert ist als ein Weißer etc. . Man sieht ja auch schon Biologisch, dass der Mann und die Frau verschieden sind. Ich bin übrigens ein sehr harter Feminismus Gegner und sehe diese Bewegung als einen Versuch die Ordnung in der Geselschaft zu vernichten an, eben jenen Baustein wie z.B. die Familie.

      Dies hat aber nichts damit zu tun z.B. wenn eine Frau arbeitet und ein Mann die gleiche Arbeit macht, muss die Frau islamisch gesehen den GLEICHEN Gehalt bekommen wie der Mann. Dies ist ihr Recht. Nur damit man dies nicht Falsch versteht. Im modernen Kapitalismus ist man aber einen Schritt weiter gegangen und hat die Frauen als potentielle "Wirtschaftskraft" gesehen um noch mehr die Menschen auszubluten und sogesehen teilweise doppelt abzukassieren bei Familien bzw. bei getrennt Lebenden ex-Familien.
    • Rob schrieb:

      Erstmal danke dafür, dass du deine Meinung auf eine Seriöse Quelle stützt! Da kann man tatsächlich mal drüber reden, ohne sich hier einfach gegenseitig Überzeugungen an den Kopf zu werfen.

      Mich würde interessieren, welche Faktoren deiner Meinung nach noch eintreten müssten, damit die "gut möglichen" über 20% muslimischer Bevölkerung 2050 erreicht würden. Die Prognose von 19,7% geht ja schon davon aus, dass sowohl die "normale" Migration, als auch die Flüchtlingsbewegung zu ihrem Höhepunkt 2015/2016 ungebremst für die nächsten 35 Jahre weitergehen, und rechnet auch die höhere Kinderzahl muslimischer Familien sowie ihr niedrigeres Durchschnittsalter mit ein.
      Ich denke, dass in den nächsten 30 Jahren Fluchtursachen mit größerem Potenzial Menschenmassen in Bewegung zu setzen auftreten werden, als es jetzt in Syrien der Fall war. Das können Kriege, Hungersnöte und Klimaursachen sein. Aus Ermangelung an einer Wahrsagerkugel kann ich leider keine Quellen für das tatsächliche Auftreten dieser Ereignisse bieten, ich halte es aber für nicht unwahrscheinlich.
      Für diese Diskussion hier, sollten wir uns deshalb einfach an den offiziellen Zahlen orientieren.

      Der_Busfahrer. schrieb:

      Ich denke du klammerst zu sehr die Sozialisierung der kommenden Generationen von Einwandererkindern aus.
      Diese?


      Natürlich läuft es nicht überall so ab, aber wir haben diese Brennpunkte heute schon.

      Der_Busfahrer. schrieb:

      Wer Nutznießer einer freien, pluralistischen Gesellschaft ist, will diese nämlich auch nicht abschaffen.
      Halte ich für zu einfach gedacht, denn literal allahu akhbar.
    • Der_Busfahrer. schrieb:

      Was ist eigentlich dein Punkt mit den richtigen Menschenrechten? Auch für Leute, die die nicht anerkennen (weil sie zB der Kairoer Interpretation folgen) gelten sie nämlich.
      Also was willst du daraus konkret ableiten? Du kannst das ja gerne als Grund nehmen, warum du den Islam ablehnst. Aber welche Handlungen in der Politik sollten daraus folgen, die die Menschenrechte eben nicht verletzen?
      Es ging doch konkret in den vorherigen Posts von Grimm und co. darum, warum eine islamisierung Europas abzulehnen ist. Ich habe Ihnen einen sehr rationalen Grund genannt, weil sie gefragt haben.
      Handlungsempfehlungen für die Politik kann ich nicht geben, nur sollte es im Hinterkopf bleiben, dass der islam die allgemeinen Menschenrechte ablehnt.