Der Rollenspiel [Pen&Paper] Thread

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    • Im Mittelalter gab es ausschließlich Landarmeen, eine Mauer hat unter sehr hohen Bau- und Unterhaltskosten sicher gestellt dass niemand unerlaubt die Stadt betreten oder verlassen kann. Noch wichtiger sind Burgen, die im späten Mittelalter und danach gar nicht mehr notwendigerweise in Sichtweite sein musste, um Macht zu projezieren. Keine angreifende Armee will eine Festung mit Soldaten in ihrem Rücken wissen.

      Eine Burg musste also unter großem Aufwand von Menschen, Material aka Geld und Zeit eingenommen werden, wenn man die Kontrolle über deren Umgebung übernehmen wollte, einem vielfachen der Unterhaltskosten. Daher war es sinnvoll, eine Burg zu bauen.

      In Dnd 5e kann bis auf 1-2 Ausnahmen jede Klasse irgendwelche Spells casten. Das sind natürlich dann nur die Abenteurer in der Welt, aber einer unter Tausend wird schon eine Klasse haben in deiner Welt, eher mehr. Wenn du dann sowas wie Deutschland im Mittelalter als Vorlage nimmst hast du also über Tausend Spellcaster in einem Radius von 3 Wochen Reise. Manche davon können Wände wie eine Spinne erklimmen, unsichtbar sein, gar fliegen oder teleportieren.

      Wenn du dann eine Belagerung in großem Stil hast, ein Königreich gegen ein anderes oder so, haben beide Seiten mit Sicherheit Spellcaster. Wenn du jetzt nicht anstelle von Level0-Wachen überall Caster stehen hast, gibt es Tausend Möglichkeiten, die Burg zu infiltrieren und die Tore zu öffnen. Wenn du wirkliche Zauberer hast, können einige von denen täglich einen Feuerball auf die Burg werfen und du musst an sich irgendeinen Reparier-zauber dagegencasten damit deine Mauern sich nicht langsam abnutzen.

      Bei dem Geld dass du in den Bau der Burg gesteckt hast hättest du aber besser einen Haufen Straßenkinder aufgelesen und zu Zauberern ausgebildet, die sind auch deutlich mobiler und versatiler als so ein defensives Gebäude. Du hast einfach nicht so das Ungleichgewicht an Kosten zwischen dem Halter der Burg und dem Angreifer, weil es am Ende immer noch darauf ankommt wer mehr Magie hat.

      Anderes Beispiel sind Heiltränke. Wenn du nach normalen 5e Regeln spielst kannst du einen für 50 Gold (also Jahresgehalt eines normalen Arbeiters aber durchaus bezahlbar für professionelle tomb raider) kaufen. Das heißt dass kaum ein reicher Mensch mal an Kleinigkeiten stirbt. Das ändert die komplette Gesellschaft aber wird meistens einfach ignoriert.
    • Zagdil hatte ja schon geschrieben, dass wir gemeinsam Narnia gespielt hatten. Ich kannte mich in dem Setting 0 aus, aber da man dem Game ja ohnehin seinen eigenen Stempel ausdrückt und ich mich ohnehin schnell in sowas reinfuchse, hab' ich mir dann einfach einige Sachen durchgelesen und mir einen Char gebastelt. Bast, der Eichhörnchengaukler.

      Und dieses Ausarbeiten einer Idee hat mir schon viel Spaß gemacht. Auch das Spielen selbst ist einfach schön. Man erfindet gemeinsam eine Geschichte, hilft sich, neckt sich und hat hier und da das schöne Gefühl eine clevere Lösung oder eine lustige Idee gehabt zu haben. Mit Zagdil als Meister ist etwas, was (wie ich so höre) oft in den Vordergrund gerückt wird, das Würfeln und Kämpfen nur ein kleiner Teil des Spiels und der "Roleplaying und Storytelling"-Part bekommt viel Platz. Mir hat das vorzüglich in den Kram gepasst. Ich hätte da auch gerne mehr/länger mitgespielt, aber Bayreuth/Osnabrück und auch Coesfeld/Osnabrück waren halt immer weite Strecken und dann gab's ja dann noch das vom Zagger schon angesprochene Trennungsproblem. Das war aber auf jeden Fall ein schöner Anfang, weil mir das schon viel beigebracht hat und meine Idee von Pen and Paper in eine bestimmte Richtung gelenkt und gefestigt hat. Danke @Zagdil auch für die Lanrunde :)

      Als ich nach Kassel bin, hab' ich relativ früh meinen Cousin gefragt, ob wir nicht auch mal 'ne Runde spielen wollen und irgendwann nach der Sommerlan letzten Jahres kam er aus seinem Amerikaurlaub wieder und war auch Feuer und Flamme, denn er hatte dort mit seinem ehemaligen Gastbruder einen langen Abend gespielt. Wir überlegten uns mit wem man die Runde komplettieren könnte und entschieden uns relativ schnell für 2 gemeinsame Freunde, welche auch tatsächlich Lust hatten. Tobi und ich hatten beide angeboten zu meistern, aber hatten auch beide ein wenig Angst es nicht gut zu machen, weshalb wir einfach würfelten und somit wurde Tobi unser DM. Da er in Amerika schon Erfahrung mit DND5E gesammelt hatte und mir das Regelwerk fast egal war (und ein Vergleichen aufgrund der schieren Menge an Regeln schwierig war) entschieden wir uns für dieses. Ein netter Dotasourcler schickte mir einen Link zu Onlinematerial für dieses Regelwerk (Danke dafür nochmal, auch die Gespräche auf der Lan usw. fand' ich immer sehr gut) und wir lasen uns ein wenig ein.

      Anfangs wird man von all den Regeln ziemlich überfahren und man weiß noch nicht, welche wie wirkt was, wie stackt es, was ist wichtig, was kann man biegen usw.. Zum Ausprobieren holten wir uns das Abenteuer "Bandits Nest" aus dem Internet. Dieses ist vorgefertigt und sollte Tobi ein wenig entlasten. Wie so oft, wenn ich Bock habe, hatte ich viel zu viel vorbereitet. Ich 3 wirklich ausgearbeitete Chars und unendlich viele Versionen dieser im Hinterkopf und als ich in's Auto stieg und zu meinem Cousin fuhr, kam ich in einen Stau. Eigentlich wollte ich früher kommen und wir wollten mit meinem Char anfangen, aber so kam es dann, dass die anderen Boys sich zuerst dort einfanden und da auf mich das Kampfsystem so wirkte als wenn ein Tank unabdingbar ist und die beiden in eine ähnliche Kerbe schlugen wie ich es wollte, habe ich mir dann spontan einen Barbaren erstellt. Es ist ein Zwerg namens Beotark und damit wir schnell an's Spielen kommen, hab' ich die Erstellung sehr überhastet. Hintergrundstory und auch einige regeltechnische Sachen habe ich dann erst so nach und nach und auch nur sehr grob eingefügt. Aber das hat sich als sehr nice herausgestellt und mir ist der Boy sehr an's Herz gewachsen.

      Denn da uns das vorgefertigte Abenteuer nicht so gefiel und Tobi ohnehin gemerkt hatte, dass er mehr Spaß am meistern hat, wenn er sich selbst Shit ausdenkt, war es schwierig Hintergrundgeschichten zu bauen, die in eine Welt passen würde, die wir quasi gar nicht kennen und die dann auch noch erklärt warum wir starten, wo wir uns halt treffen usw.. Ich hab's anfangs einfach gelöst in dem ich Beotark alle Fragen auf seine Vergangenheit habe abwehren lassen und Sachen à la "Ich wurde von Bären großgezogen" mit einem verschmitzten Grinsen geantwortet habe und während ich mir anfangs umbedingt noch eine genaue und nice Story ausdenken wollte, mag ich es mittlerweile viel lieber ein genaues Charkterbild zu haben und nur grobe Eckpunkte für die Geschichte. Denn dort Widersprche zu haben würde mich wohl sehr stören und so ist diese Gefahr eben gebannt.

      Bei DND5E fand' ich die ersten Level zwar sehr fordernd, aber das lag nur an meiner bzw. unserer fehlenden Erfahrung. Wenn ich noch ein neues Abenteuer starten würde, so würde ich
      mit neuen Spielern: Bei Level 1 starten und ein random Dungeon spielen um das Game zu erklären und sie ein wenig Stuff ausprobieren zu lassen. Die Spieler mit Exp zuballern und ihnen einfach alles erlauben. Klassenwechsel? Rassenwechsel? Alles. Und das dann über 1/2 Abende machen um mit Ihnen da weitermachen zu können, wo ich sonst starten würde
      mit Profis: Bei Level 3 starten und ab hier relativ "streng" sein im Sinne der Kontinuität der Geschichte.
      Denn auf den ersten Leveln hat man kaum Enscheidungen zu treffen und kann schnell gegen kritische Treffer sterben und ist auch sonst einfach sehr eingeschränkt. Das kann natürlich auch ein sehr spannender Teil des Spiels sein, aber ich finde es sehr schwierig eine gute Motivation für den Charakter zu finden in seinen (fast) sicheren Tod zu laufen.
      Wobei jetzt wo ich so darüber nachdenke könnte man das mit dem Wissen, dass ich jetzt habe, schon irgendwie lösen.

      Generell macht mir unsere Runde SEHR viel Spaß und ich bin auch großer Fan des mittelalterlichen Settings. WIr haben auch kaum Magie (also Magiemagie, Wesen usw gibt's schon) drin. Das Regelwerk finde ich an sich schon okay, aber die Levelups sollten imo deutlich "bäumiger" sein. Es ist in DND5E so, das man sich für eine Klasse entscheidet und in dieser progressed. Beim Lvlup bekommt man eine neue Fertigkeit und alle 4 Level erhöht man ein Attribut, außerdem wählt man ab und an noch Spezifika. Das Wählen der Spezifika ist oft spannend und macht Spaß, weil man hier wirkliche Alternativen hat, aber die restlichen Levelups finde ich als "erfahrener" Spieler eintönig. Bei den Attributen verteilt man nur 2 Punkte, was zwar großen Einfluss hat, aber wenig (gute) Möglichkeiten gibt und vor allem den Charakter nur sehr "grob" verändert. Man kann zwar stärker, schlauer und so weiter werden, aber eben nicht wirklich fein arbeiten. Wenn du einschüchternd sein willst, dann musst du deinen Charismawert steigern und bist somit automatisch auch besser im Überreden usw. Da würde ich mir einfach wünschen, dass es detailierter ginge. Und die verbliebenen Levelups sind oft auch sehr, sehr klein. Nicht spieltechnisch schwach, aber eben einfach gehalten. Mit bäumiger meinte ich weiter oben, dass ich diese einfache Struktur (also den Stamm) am Anfang sehr gut finde, weil man (oder zumindest ich) sich ohnehin noch in den Charakter und die Welt einarbeiten muss und (sofern man neu ist oder eine neue Klasse spielt) noch Erfahrung sammeln muss, was will ich überhaupt und wie funktioniere ich. Aber sobald dieser Anfang vorbei ist, sollte eben die Baumkrone kommen und dem Spieler allerhand bieten, mit dem er seinen Charakter auch sehr fein ausarbeiten kann und dass fehlt mir ein wenig.

      Wenn ich jetzt Zeitreisen könnte, würde ich vllt. das Regelwerk wechseln [DSA hat mir auf der Lan eigentlich ganz gut gefallen und auch was ich sonst so bspw. aus dem DSA intime Podcast (mit Florentin Will @kl0pper :>) höre kommt mir cool vor, aber es wirkt verglichen schon sehr klobig vor und ist wohl noch einsteigerunfreundlicher (was man natürlich durch einen erfahrenen Spieler/Meister umgehen kann)] aber da bei uns eben auch das Spielen im Vordergrund steht und Regeln nur als Rahmen genommen werden, ist es mir zwar nicht das liebste, aber eben doch an's Herz gewachsen

      Ursprünlich hatte ich vor regelmäßig mal Shit rauszuhauen, aber je mehr ich hier lese und auch spiele, bin ich mir sicher, dass man für vieles einfach dabei gewesen sein muss und der Spaß eher in der Interaktion miteinander liegt. Die Storys die entstehen sind oft nichts besonderes, aber die Art und Weise wie sie zusammenkommen und der Fakt, dass es nicht eine, sondern deine Geschichte ist, machen sie für den Spieler einfach wunderbar²

      Es geht auf jeden Fall an jeden der auch nur den Hauch eines Bocks hat sowas mal auszuprobieren eine Empfehlung raus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jan ()

    • @Jan als Zauberer oder Barde müsste es baumiger sein, weil du dir beim Levelup Spells aussuchst und dich entsprechend gegen andere Spells entscheidest. Hab grad keine Ahnung wie genau das bei Sorcerern und Warlocks ist. Barden können sich dann in der Lore-schule noch weitere Proficiencies aussuchen, was ja auch baumig ist.

      Clerics sind in der Hinsicht natürlich etwas lame, weil die immer alles können, aber da kannst du dir ja auch roleplay-mäßig Signaturspells aussuchen die du meistens preparest.
    • @Jan Du kannst (solange der DM es zulässt) in 5e anstatt den zwei stat Punkten ein "Feat" wählen. Dadurch kannst du deinen Charakter deutlich mehr deinen vorstellungen nach anpassen.

      Außerdem gibt es natürlich noch muticlassing. Du kannst also als Level 5 Barbar wenn du Level 6 erreichst Level 1 Dieb oder was auch immer sonst du wilst werden. Du bist ab dann Babar 5/Dieb 1. Dann auf Level 7 kannst du Barbar 5/Dieb 2 oder Barbar 6/Dieb 1 oder Barbar 5/Dieb 1/Priester 1 ect werden.

      Die andere Sache ist, das die meisten Kampanien nie über Level 10 hinaus wachsen. Es macht also wenig Sinn das beste an Auswahl und Spielreiz auf die höheren Level zu verteilen. Solche Sachen gab es mal früher mit Prestiege Calsses in 3.5e. Das große Problem damit war, dass du dir immer von vornhrein wissen musstest welche entscheidungen du mit level 15 treffen willst. Ansonsten konnte es passieren, dass du nich die Optionen wählen konntenst du du wolltest, da du die Anforderungen nicht erfüllt hast. Also hast du dir mit Level eins den gesammten Charakter erstellt und hast ab dann nur noch sturr den Plan verfolgt.

      Sie haben versucht in 5e ein ähnliches System einzuführen. Iirc ca 60% der Spieler haben es gehasst. Wenn man bedenkt, dass die meisten einfach nur "Juhu, mehr content!" schreien und deshalb die unpopulären Sachen bei 70% approval rumhängen ist das schon fast eine Meisterleistung. :D
      Hazelnut, Mystify, Cuttlefish, Lark, Lurk, Robert, Anglican, Pheromone, Halter top, Marmalade, Hardware, Laser, Pepper, Release, Kneecap, Falafel, Period, Chaste, Chased, Leggings, Wool, Sweater, Heartbeat, Heartbeat, Heart, Beat, Heart, Beat, Beat, Beat, Beat, Beat.
    • Ist das Fertigkeitensystem aus D&D 3.5/Pathfinder in D&D 5 komplett rausgefallen?
      Das ist imo eigentlich genau das, was du "baummäßig" gerne hättest.

      Je nach Klasse und Intelligenz bekommst du pro Stufe zwischen 2 und ~10-12 Fertigkeitspunkte, die du fast völlig frei auf nicht- bzw. nur teilweise kampfbezogene Skills wie Klettern, Reiten, Wissen (Geschichte/Religion/Architektur/[...]) oder auch nen 'normalen' Beruf wie Holzfäller verteilen kannst.
      Jeder Skill hat dazu noch ein Bezugsattribut, dessen Bonus auch angerechnet wird, so dass zwar ein sehr charismatischer Charakter zB einen soliden Grundwert sowohl in Einschüchtern als auch in Diplomatie hat, die Spezialisierung in der er WIRKLICH gut wird aber von den Skillpunkten abhängt.

      Hab mich nie groß mit den D&D Versionen 4 und 5 beschäftigt (wobei 4 ohnehin ziemlich totgeschwiegen wird und wohl auch finanziell ein ziemlicher Flop war), aber fände es schon krass, wenn dieses zentrale Element komplett der "Entschlackung" zum Opfer gefallen wäre.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Rob ()

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    • DSA wird erst kompliziert, wenn es um wissen der Welt geht, Aventurien (Welt) ist quasi fast an jeder Ecke historisch erzählt, Mythologie setzt starke in den Alltag ein und setzt damit eine Messlatte für “gutes“ Rollenspiel und erschlägt da durch einen Einsteiger.

      Die Regeln in DSA selber sind nicht so schlimm, also man kann auch nur das Regelwerk nehmen und in eine Unbekannte Welt gehen.
      Dieser Account benutzt sehr gerne Zynismus, Sarkasmus und Ironie ¯\_(ツ)_/¯ nett kann ich trotzdem wirken...
      Wortlawinen rollen gewöhnlich von den Bergen der Dummheit Stanislaw Jerzy Lec
    • @Rob 4e hatte einige ziemlich interessant Ideen. War aber wie du schon ganz richtig gesagt hast ein ziemlicher Flop.
      5e hingegen ist deutlich mehr streamlined. Fertigkeitspunkte gibt es nicht mehr. Du hast jetzt nur dein "proficiency bonus" der im laufe der Zeit ansteigt. Zusätzlich hast du verschiedene Skills (Athletics, History, Persuasion, ect) die an bestimmte stats gekettet sind. Zusätzlich kannst du in Skills proficient sein.
      Wenn du also in Athletics proficient bist rechnest du deinen Stärke bonus und deinen proficiency bonus zu jedem Athletics test hinzu.

      Proficiencies erhälst du bei Charakter erstellung (durch deine Klasse und deinen Hintergrund) und durck bestimmte Klassen spezifische Fähigkeiten. Zusätzlich gibt es bestimmte Feats die dir proficiencies mit bestimmten Skills geben, oder die allgemein bei den checks helfen.
      Hazelnut, Mystify, Cuttlefish, Lark, Lurk, Robert, Anglican, Pheromone, Halter top, Marmalade, Hardware, Laser, Pepper, Release, Kneecap, Falafel, Period, Chaste, Chased, Leggings, Wool, Sweater, Heartbeat, Heartbeat, Heart, Beat, Heart, Beat, Beat, Beat, Beat, Beat.
    • Bighead schrieb:

      @Jan als Zauberer oder Barde müsste es baumiger sein, weil du dir beim Levelup Spells aussuchst und dich entsprechend gegen andere Spells entscheidest. Hab grad keine Ahnung wie genau das bei Sorcerern und Warlocks ist. Barden können sich dann in der Lore-schule noch weitere Proficiencies aussuchen, was ja auch baumig ist.

      Clerics sind in der Hinsicht natürlich etwas lame, weil die immer alles können, aber da kannst du dir ja auch roleplay-mäßig Signaturspells aussuchen die du meistens preparest.
      Jetzt bin ich natürlich bereits Barbar^^ Mein Post war weniger eine Frage nach Hilfe als mehr ein stumpfes Beschweren. Finde das bei manchen Klassen einfach doof (very). Habe mir auch selbst bereits workarounds gebastelt, aber finde es rein vom Regelwerk trotzdem schlecht und wollte das als Feedback auch hier lassen

      Emmi schrieb:

      @Jan Du kannst (solange der DM es zulässt) in 5e anstatt den zwei stat Punkten ein "Feat" wählen. Dadurch kannst du deinen Charakter deutlich mehr deinen vorstellungen nach anpassen.

      Außerdem gibt es natürlich noch muticlassing. Du kannst also als Level 5 Barbar wenn du Level 6 erreichst Level 1 Dieb oder was auch immer sonst du wilst werden. Du bist ab dann Babar 5/Dieb 1. Dann auf Level 7 kannst du Barbar 5/Dieb 2 oder Barbar 6/Dieb 1 oder Barbar 5/Dieb 1/Priester 1 ect werden.

      Die andere Sache ist, das die meisten Kampanien nie über Level 10 hinaus wachsen. Es macht also wenig Sinn das beste an Auswahl und Spielreiz auf die höheren Level zu verteilen. Solche Sachen gab es mal früher mit Prestiege Calsses in 3.5e. Das große Problem damit war, dass du dir immer von vornhrein wissen musstest welche entscheidungen du mit level 15 treffen willst. Ansonsten konnte es passieren, dass du nich die Optionen wählen konntenst du du wolltest, da du die Anforderungen nicht erfüllt hast. Also hast du dir mit Level eins den gesammten Charakter erstellt und hast ab dann nur noch sturr den Plan verfolgt.

      Sie haben versucht in 5e ein ähnliches System einzuführen. Iirc ca 60% der Spieler haben es gehasst. Wenn man bedenkt, dass die meisten einfach nur "Juhu, mehr content!" schreien und deshalb die unpopulären Sachen bei 70% approval rumhängen ist das schon fast eine Meisterleistung. :D
      Mir ist bewusst, dass ich Feats wählen kann, aber der zweite Satz ist doch Bullshit². Die Feats sind zwar feiner, aber eben es gibt nur eine sehr geringe (sinnvolle) Auswahl und die meisten sind auch sehr plump. Multiclassing ist mir auch bekannt, schwenke ja gerade in das Klerikale ab.

      Ich hab' mir den DMG und das PHB komplett durchgelesen, aber davon ab wenig Ahnung von dem Konsens, der unter DND Fans so gegeben ist. Ich bin jetzt nach einigen Monaten wöchentlichen Spielens (mit Ausnahmen) jedoch bereits auf Level 10 angekommen und würde mich hier über mehr Auswahl freuen. Ich hab' auch nie gesagt, dass man sich Auswahl aufsparen soll um sie hier einzubringen. Unten gibt's ja auch kaum Auswahl, aber da ist das imo noch okay-ish
    • Pen and Paper? 31
      1.  
        Habe RICHTIG Bock (12) 39%
      2.  
        Würde es gerne ausprobieren (13) 42%
      3.  
        Keine Ahnung (2) 6%
      4.  
        Bin raus (5) 16%
      5.  
        Buktus (15) 48%
      Hey there :wave:
      Nach einem Gespräch zum Thema auf der Lan, hab' ich richtig Bock. Hatte ich eigentlich immer, hab's bloß vergessen^^ Ich werde DND5E hosten (Dungeons and Dragons 5th Edition) einfach weil ich's kenne. Ich passe meinen Content natürlich an die Teilnehmer an, aber habe bereits was vorbereitet. Details werden nachgereicht nur so viel schonmal: Wir spielen "klassisch" also mittelalterlich. Noch 'ne Prise Magie drüber und eine deftige Menge Fantasie. Die erste Session wird für sich stehen. Ihr könnt also einfach was ausprobieren ohne, dass ihr dann die gesamte Campaign mit dem Char verbringen müsst und etwaige Regelschwierigkeiten hängen euch nicht ewig nach. Längerfristig fänd' ich auch die Idee das ganze aufzuzeichnen und auf Dsde zu Verfügung zu stellen spannend, aber über all sowas können wir dann reden
    • hab mich leicht bei dnd5e eingelesen um mir wenigstens n gerüst von nem char vorzubereiten.
      jemand lust die tage mir ne art 10 min tutorial für 5e in ts/discord/PMs zu geben?

      @Jan welche gruppengröße und welchen zeitraum hast du dir so vorgestellt. sind ja ne menge Interessenten da.
      Nice Meme

    • Längerfristig (sprich 'ne Kampagne die dann wöchentlich/monatlich/wasauchimmer stattfindet) werde cih nicht mehr als 5 Spieler aufnehmen und würde am liebsten mit 4 Spielern und Gästen die quasi NPCs ersetzen arbeiten (Denkprozess läuft hier noch)

      Charactererstellung usw. hätte ich mit Anfängern eh noch besprochen und wäre sehr liberal was Änderungen angeht (anfangs)
    • fugo schrieb:

      hab mich leicht bei dnd5e eingelesen um mir wenigstens n gerüst von nem char vorzubereiten.
      jemand lust die tage mir ne art 10 min tutorial für 5e in ts/discord/PMs zu geben?

      @Jan welche gruppengröße und welchen zeitraum hast du dir so vorgestellt. sind ja ne menge Interessenten da.
      Ist wirklich sehr simpel alles, finde Folgendes eine recht gelungene Zusammenfassung, wenn du dann noch Fragen hast immer her damit:

      drive.google.com/file/d/0Bz0f2elvrj83Z0NEWUktd3VLbUE/view