Nazis verprügeln?

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    • myplaren wrote:

      Wo habe ich denn irgendwas zu meiner Einstellung darüber geschrieben, ob (diese Art von) Gewalt wünschenswert ist?
      Ich hab deine geschrieben, weil ich davon ausgegangen bin, dass du die Ansicht teilst, wenn du sie postet. Muss aber nicht korrekt sein, da hast du Recht. Bitte entschuldige, falls ich dir da etwas in den Mund gelegt habe, was du so nicht vertreten würdest.
      Byron - Attributmagier
      Der Korpothread

      Oster wrote:

      Wenigstens shrodo denkt mit.





      "some games just feel so unthrowable until you suddenly lost"
    • black_head wrote:

      stimmt natürlich nicht und ist in anbetracht der realen Zustände, siehe NSU, einfach unangebracht.
      "Die Polizei" ist systembedingt "rechts" und das ist, durch das nicht vorhandensein entsprecheder interner Strukturen um das zu kompensieren, zwangsläufig so.
      Ein Argument "die linken schreien ACAB und deswegen ist die Polizei rechtsextrem" ist einfach lächerlich.
      Es ist also nicht "versagen von allen Seiten"
      acab schreien ist trotzdem nicht so der bringer
      zu denken man bräuchte in einer gesellschaft keine exekutive (und das impliziert dieser spruch indirekt) ist halt nicht zuende gedacht
      und das sage ich als jemand der sich unsicher fühlt wenn ein streifenwagen vorbeifährt weil die polizei in trier personenkontrollen ohne ende durchführt
    • black_head wrote:

      "Die Polizei" ist systembedingt "rechts" und das ist, durch das nicht vorhandensein entsprecheder interner Strukturen um das zu kompensieren, zwangsläufig so.
      Ein Argument "die linken schreien ACAB und deswegen ist die Polizei rechtsextrem" ist einfach lächerlich.
      Es ist also nicht "versagen von allen Seiten"
      Rechts .. Rechtsextrem

      Ja wat denn nu

      Willst du der Polizei vorwerfen "systembedingt" glatzköpfige Schlägertrupps in Schutz zu nehmen?
    • Systembedingt?

      Es stand die These im Raum, dass es sich nicht lediglich um multiples Versagen im konkreten Fall handelte, sondern die Polizei und ostdeutsche Glatzen immer best buddies seien.
    • black_head wrote:

      devilchen wrote:

      Kola_mit_Ice wrote:

      devilchen wrote:

      Wie südi korrekt meinte, sollte das aber job der polizei sein und nicht der von random vermummten
      „Sollte“ ja, aber die Polizei war, gerade zu der Zeit in Jena, sicher selbst stark von Rechtsextremen infiltriert. Im Osten nichts Neues
      also wundert mich nicht, dass die polizei sehr mit rechten besetzt ist. Die linke skandiert ja schon ewig "acab", ist dann halt ne self fulfilling prophecy. Dass es ins rechtsextreme neigt ist versagen von allen seiten. Macht mich immer etwas traurig wenn menschen nicht mehr miteinander reden können und alles in lagerdenken überschwappt.
      stimmt natürlich nicht und ist in anbetracht der realen Zustände, siehe NSU, einfach unangebracht."Die Polizei" ist systembedingt "rechts" und das ist, durch das nicht vorhandensein entsprecheder interner Strukturen um das zu kompensieren, zwangsläufig so.
      Ein Argument "die linken schreien ACAB und deswegen ist die Polizei rechtsextrem" ist einfach lächerlich.
      Es ist also nicht "versagen von allen Seiten"
      inwiefern ist die polizei systembedingt rechts? wäre nett wenn du mir das mal weiter ausführen könntest.

      natürlich gibt es in der polizei vor allem im osten probleme, aber wird man die eher lösen indem man sich vermummt und nazis verprügelt? oder sollte man nicht versuchen die polizei zu reformieren? ich kann nicht verstehen wie man den einen vorschlag dem anderen vorziehen kann.

      wie gesagt, die "ACAB" kultur zu fördern ist für mich mit das unproduktivste was man tun kann als gesellschaftsmitglied. vielmehr sollte man doch versuchen, dass die polizei ein spiegelbild der gesellschaft darstellt, mit linken, zentristen und rechten.
    • devilchen wrote:

      natürlich gibt es in der polizei vor allem im osten probleme, aber wird man die eher lösen indem man sich vermummt und nazis verprügelt? oder sollte man nicht versuchen die polizei zu reformieren? ich kann nicht verstehen wie man den einen vorschlag dem anderen vorziehen kann.

      wie gesagt, die "ACAB" kultur zu fördern ist für mich mit das unproduktivste was man tun kann als gesellschaftsmitglied. vielmehr sollte man doch versuchen, dass die polizei ein spiegelbild der gesellschaft darstellt, mit linken, zentristen und rechten.
      Wieso kann man nicht beides gleichzeitig tun? Nazis verprügeln, weil die Polizei in ihrer momentanen Form nicht genügend gegen sie vorgeht und gleichzeitig für eine grundlegende Reform sein? Ich verstehe nicht wieso man darauf warten sollte, dass sich im politischen System etwas tut, während die Akzeptanz für rechte Scheiße steigt.

      Und ich verstehe auch nicht, wieso die Polizei ein "Spiegelbild der Gesellschaft" sein soll. Die Polizei als exekutives Werkzeug des Staats sollte gar keine "Ansichten" haben sondern nur die vorliegende Rechtslage durchsetzen ohne selbst zu werten.
      @lkllnd


    • (((luke))) wrote:

      devilchen wrote:

      natürlich gibt es in der polizei vor allem im osten probleme, aber wird man die eher lösen indem man sich vermummt und nazis verprügelt? oder sollte man nicht versuchen die polizei zu reformieren? ich kann nicht verstehen wie man den einen vorschlag dem anderen vorziehen kann.

      wie gesagt, die "ACAB" kultur zu fördern ist für mich mit das unproduktivste was man tun kann als gesellschaftsmitglied. vielmehr sollte man doch versuchen, dass die polizei ein spiegelbild der gesellschaft darstellt, mit linken, zentristen und rechten.
      Wieso kann man nicht beides gleichzeitig tun? Nazis verprügeln, weil die Polizei in ihrer momentanen Form nicht genügend gegen sie vorgeht und gleichzeitig für eine grundlegende Reform sein? Ich verstehe nicht wieso man darauf warten sollte, dass sich im politischen System etwas tut, während die Akzeptanz für rechte Scheiße steigt.
      Und ich verstehe auch nicht, wieso die Polizei ein "Spiegelbild der Gesellschaft" sein soll. Die Polizei als exekutives Werkzeug des Staats sollte gar keine "Ansichten" haben sondern nur die vorliegende Rechtslage durchsetzen ohne selbst zu werten.
      Für mich fühlt sich das halt sehr stark nach Selbstjustiz an. Wenn sie eine Art Bürgermiliz gründen die dann einfach nur die Strassen patrouilliert und schaut, dass alles nach dem Rechten läuft dann hab ich da nichts dagegen (auch wenn das eigtl die Polizei erledigen sollte). Nach den Schilderungen in diesem Thread hört sich das aber eher nach Strassenschlacht und Hetzjagd an. Meine Intention ist eher, dass man nicht passiv warten sollte, dass sich in der Politik was tut, sondern selber aktiv wird.

      Mit dem Spiegelbild der Gesellschaft meinte ich nur, dass es keine Selbstselektion anhand von politischer Gesinnung geben sollte, statistisch sollte es dann ca. der Bevölkerungsverteilung entsprechen. Aber ja, es wäre eigtl auch egal wenn es nur linke/rechte gäbe wenn sie ihren Job gut machen.
    • seid ihr eigentlich alle geistig oder trollt ihr nur rum? was manche hier für ein Rechtsverständnis haben ist halt schon unfassbar. selbstjustiz ist scheiße und damit basta. gibt halt gute Gründe warum Ankläger, Richter und Henker nicht in einer Person vereint sein sollten. An die Fraktion, die es ok findet Nazis zu verprügeln, wer bestimmt denn wer ein Nazi ist? Ihr? Und woran macht ihr das fest? Am Hakenkreuztattoo auf der Stirn? Oder reicht das liken eines afd-Beitrags auf facebook schon? Wer bestimmt das Strafmaß? Sind 3 Schläge genug, oder besser 4? Am Boden nochmal nachtreten Ja/nein? Ist ja immerhin ein Nazi.
    • (((luke))) wrote:

      So ein Hitlergruß in der Öffentlichkeit scheint mir schon ein relativ gutes Indiz für die Ideologie einer Person zu sein.
      Wie gehen wir eigentlich mit forenmitgliedern um, die politisch eher Links sind, aber nach 5 Bieren auf der dotalan trotzdem Mal ein lautes "Sieg Heil" raus hauen?
    • Bei buchstäblichen Verfechtern von Genozid kann man schon mal ne Ausnahme machen. Genau danach würde ich die Linie ziehen, nach der du gleich fragen wirst. Klingt doch gut oder? "Rechtsstaat für alle außer die, die andere Volksgruppen tot sehen wollen".
      @lkllnd


    • devilchen wrote:

      inwiefern ist die polizei systembedingt rechts? wäre nett wenn du mir das mal weiter ausführen könntest.
      hab da ne kleine logische herleitung:
      1. so wie es gerade ist, kommt man als polizist sehr häufig mit unverhältnismäßiger gewalt davon und wird häufig eingesetzt, wo eine situation in gewalt eskalieren könnte
      2. nazis möchten, wie wir bereits festgestellt haben, gewalt sehr gern einsetzen, wenn sie damit davonkommen, was bei der polizei unstrittig der fall ist, und autoritätspositionen besetzen ist literal naziplaybook 101. ob nun also als aktiver streifen/demopolizist oder schreibtischcop, als nazi willst du ganz gern in der polizei sein.

      -> nazis zieht es zur polizei. dank lascher aufnahmeprüfung, deren politischer backgroundcheck nach links anscheinend überpräzise und nach rechts mehr so xD ist, schaffen sie es auch oft genug rein. verfassungstreue heucheln, wann immer man gefragt wird, steht nämlich auch im naziplaybook
      -> weil nun viele nazis in der polizei sind, sind sie am erhalt des status quo im framework der polizei auch sehr interessiert. also bleiben die aufnahmeprüfungen lasch, rechtsradikale kollegen werden nicht untersucht, übergriffe gegen ausländer und linke (REIN ZUFÄLLIG) gedeckt und ne horde gewaltbereiter glatzen die dabei ist sich an ein paar schwarzen auszutoben kommt mit vermerken wie "waren nur erlebnisorientierte jugendliche" ezpz vom haken. im fall NSU werden akten geschreddert.

      können wir also zumindest festhalten, dass die polizei eine struktur darstellt, deren unterwanderung ein wesentliches interesse von nazis darstellt und das auch praktisch so geschieht, wie die faktenlage der letzten jahrzehnte belegt? ok? dann weiter im text

      --> ich möchte die partei sehen, die mit dem programm "polizei reformieren" wahlkampf führt. das ding ist nämlich, dass das mantra "die polizei, dein freund und helfer" derart im öffentlichen bewusstsein fixiert ist, dass auch nur zu suggerieren, dass es da ein problem gibt, was es zu fixen gälte, einem angriff auf das weltbild eines ziemlich großen teils der bevölkerung gleichkommt. das würde niemand wählen. wir haben hier also ein problem, das alle betrifft (die polizei ist eben ein arm einer der staatlichen gewalten), aber nur wenige als problem identifizieren. "polizeireform" kannst du also eigentlich nur nebenher im koalitionsvertrag reinsneaken, was eine praxis ist, die aus offensichtlichen gründen scheiße ist und nicht zu unrecht sofort öffentlich zerfleischt werden würde, so berechtigt der punkt auch sein mag. eine politische lösung ist also extrem unwahrscheinlich. aber was, wenn es denn doch gelänge?

      --> konkreter gedacht bedeutet polizeireform hier, dass wir einen ganz großen personellen austausch wollen. also eine ganze menge polizisten feuern, weil sie nazis sind. das würde also bedeuten, dass man erst sehr viele akten, polizeientscheidungen und wasweißich untersuchen müsste, ein prozess, der viel geld verschlingen und potentiell länger als eine legislaturperiode dauern würde. sowas lässt sich nicht schnell und gründlich erledigen, weil wirklich niemand sich dem vorwurf aussetzen will, unschuldige polizisten gefeuert zu haben. bis der prozess also durch wäre, wäre die regierung die es veranlasst möglicherweise abgewählt, und natürlich würden die betroffenen polizisten dafür sorgen dass ganz viele akten verschwinden. drittes problem: wer sollte diese untersuchung durchführen? die polizei selbst kann man da aus offensichtlichen gründen nicht dafür heranziehen. der verfassungsschutz hat nicht die mittel und ist auch nebenbei ziemlich damit beschäftigt nazis bafög zu zahlen. (außerdem will ich ungern, dass ein staat institutionen politischen säuberungen unterziehen kann, darauf liefe eine polizeireform nämlich hinaus)

      --> "dann lasst uns doch einfach eine übergeordnete kontrollinstanz für die polizei schaffen" - deren politische neutralität sich nicht gewährleisten lässt. keine lösung.

      die polizei ist eine instanz, die übermäßiges vertrauen genießt, personell und strukturell extrem schwer reformierbar ist und deren personal auch nicht an einer reform interessiert ist, aber gleichzeitig einen menschenschlag anzieht, der mit dem durchschnittlichen nazi eine ziemlich große schnittmenge hat.
      deswegen ist die polizei systembedingt rechts. nicht immer und nicht überall, aber die tendenz bleibt.
      there's a place I want to take you (were you high?)
      when they knocked on the door looking for you?
      when the unknown will surround you (take my hand)
      as our bodies lift up slowly


      Sundry's Gameblog! - NEUER POST: Borderlands 2
    • till wrote:

      black_head wrote:

      stimmt natürlich nicht und ist in anbetracht der realen Zustände, siehe NSU, einfach unangebracht.
      "Die Polizei" ist systembedingt "rechts" und das ist, durch das nicht vorhandensein entsprecheder interner Strukturen um das zu kompensieren, zwangsläufig so.
      Ein Argument "die linken schreien ACAB und deswegen ist die Polizei rechtsextrem" ist einfach lächerlich.
      Es ist also nicht "versagen von allen Seiten"
      acab schreien ist trotzdem nicht so der bringerzu denken man bräuchte in einer gesellschaft keine exekutive (und das impliziert dieser spruch indirekt) ist halt nicht zuende gedacht
      und das sage ich als jemand der sich unsicher fühlt wenn ein streifenwagen vorbeifährt weil die polizei in trier personenkontrollen ohne ende durchführt
      Zur Klarstellung: Diese Zitate widersprechen sich nicht.
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