Der -Was mich aufregt- Thread

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    • Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

      Ab aufs Velo:

    • Das Girl mit dem ich anpendeln wollte, mit dem eigentlich alles Tutti lief, ist von einem auf den anderen Tag von freudigen Smileys und vermehrter Zusage zu nem Date zu Ghosting übergegangen.

      Und ich hasse mich dafür, dass ich nicht davon loskomme und schon wieder viel zu involviert bin...


      Edit: bevors wer anders macht:

    • Tut mir doppelt Leid,
      weil ich auch noch obendrauf einen Grammatiknazi klatschen muss
      (hab's mir beim letzten 'anpendeln' noch verkneifen können)
      Display Spoiler
      Anbandeln oder anbändeln.
      Ist aber verständlich, dass Pendelbewegungen naheliegender wären [emote_cocky] [emote_brow] [emote_angel] .
      Eine richtige Antwort ist nicht immer eine gute Antwort.
    • Toto aus Afrika wrote:

      Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.


      Mein absoluter Liebling:

      „Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe“ (Keilschrifttext, Chaldäa, um 2000 v. Chr.)
      Icefrog is just a idea. When he's gone, someone will take his place. He's immortal now.
    • früher war alles . . . oh, genauso Scheiße
      Dass diese Jünglinge sich auch immer anders entwickeln als sie es gefälligst zu tun haben. Wir sollten auf ihrem Rücken die Biotechnologie so weit vorantreiben, dass wir schnellstmöglich genügend identische Klone unserer selbst produzieren können, die sind schließlich rational unfehlbar, auf dem höchsten Stand des respektvollen, sozialen Umgangs und nebenbei auch noch erstaunlich gutaussehend. Sonst seh ich schwarz hier. Vielleicht hätte Anakin doch Recht :S
      „Die meisten bekommen eine Meinung, wie man einen Schnupfen bekommt: durch Ansteckung.“
      Axel von Ambesser
    • Ich bin in letzter Zeit tierisch mett auf meine RL-Freunde. Seitdem die geheiratet haben und Kinder gezeugt haben sind die zu nichts mehr zu gebrauchen. Sie melden sich von sich aus nie, alles muss man selber machen.
      Sie haben so gut wie nie Zeit was zu machen (außer ihre bessere Hälfte ist an dem Tag verplant dann vielleicht).
      Wenn man anrufen will gehen sie nicht an Telefon "weil sie sich im ihre Kinder kümmern müssen" wtf, egal um welcher Uhrzeit man anruft. Wenn man mal die Chance hat mit ihnen zu reden und was zu planen müssen sie erst um Erlaubnis bei ihrer besseren Hälfte fragen, auch wenn sie es nicht zugeben. Frühere, gemeinsame Aktivitäten wie zB zusammen was zocken sind geächtet bzw. werden von den Frauen verboten und finden dementsprechend nicht mehr statt.

      Ich kenne meine Jungs schon seit 20 Jahren, und es ist echt schade wie sich die Freundschaften entwickelt haben. Und es hat sich durch die Bank bei allen engen Freunden dieselbe Entwicklung vollzogen: Frau kennengelernt, geheiratet, Kinder, nix mehr los, nichts mehr zu melden. Alle stehen unter dem Pantoffel wie man so schön sagt.
      Ich wollte die Freundschaften eigentlich mein Leben lang aufrechterhalten aber ist trotzdem nicht schön zu sehen was daraus geworden ist. Wir machen regelmäßig einmal im Monat was zusammen, ansonsten sehen wir uns nur an den Standard-Terminen (Geburtstage, Kind pissen, Hochzeit, Junggesellenabschied etc.). Früher haben wir jedes Wochenende was gestartet, manchmal sogar unter der Woche.
    • Onyo wrote:

      Toto aus Afrika wrote:

      Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.


      Mein absoluter Liebling:
      „Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe“ (Keilschrifttext, Chaldäa, um 2000 v. Chr.)
      Uff.
    • bakka wrote:

      Ich bin in letzter Zeit tierisch mett auf meine RL-Freunde. Seitdem die geheiratet haben und Kinder gezeugt haben sind die zu nichts mehr zu gebrauchen. Sie melden sich von sich aus nie, alles muss man selber machen.
      Sie haben so gut wie nie Zeit was zu machen (außer ihre bessere Hälfte ist an dem Tag verplant dann vielleicht).
      Wenn man anrufen will gehen sie nicht an Telefon "weil sie sich im ihre Kinder kümmern müssen" wtf, egal um welcher Uhrzeit man anruft. Wenn man mal die Chance hat mit ihnen zu reden und was zu planen müssen sie erst um Erlaubnis bei ihrer besseren Hälfte fragen, auch wenn sie es nicht zugeben. Frühere, gemeinsame Aktivitäten wie zB zusammen was zocken sind geächtet bzw. werden von den Frauen verboten und finden dementsprechend nicht mehr statt.

      Ich kenne meine Jungs schon seit 20 Jahren, und es ist echt schade wie sich die Freundschaften entwickelt haben. Und es hat sich durch die Bank bei allen engen Freunden dieselbe Entwicklung vollzogen: Frau kennengelernt, geheiratet, Kinder, nix mehr los, nichts mehr zu melden. Alle stehen unter dem Pantoffel wie man so schön sagt.
      Ich wollte die Freundschaften eigentlich mein Leben lang aufrechterhalten aber ist trotzdem nicht schön zu sehen was daraus geworden ist. Wir machen regelmäßig einmal im Monat was zusammen, ansonsten sehen wir uns nur an den Standard-Terminen (Geburtstage, Kind pissen, Hochzeit, Junggesellenabschied etc.). Früher haben wir jedes Wochenende was gestartet, manchmal sogar unter der Woche.
      Das gehört nunmal so zum Leben dazu. Das Familienproblem hat mein Schulfreundeskreis zwar noch nicht, aber dennoch haben wir nach dem Studium einfach immer weniger gemacht und/oder nur noch beieinander Abende auf der Couch verbracht. Trotzdem ist mit GFs und Arbeit und auch Arbeitskollegen, mit denen man mal was unternehmen will, die Zeit, die man für einander hat, weniger geworden. Wir haben für uns aber eine gute Lösung gefunden. Wir haben jetzt einen Fußballfanklub und fahren 3-4 mal im Jahr zusammen auf Auswärtsfahrten. Dazu kommen dann noch Heimspiele, bei denen man sich sieht, oder Sommer- und Weihnachtsfeste. Schön dabei ist, dass man sich zusammen organisieren kann, durch den Spielplan klare Termine hat, die man sich freischaufeln kann (Hamburgfahrten sind bei uns zb immer gesetzt). Wichtig dabei ist dann, dass man die Wochenenden, die man hat, auch ohne Groll genießt.

      "Wir machen regelmäßig einmal im Monat was zusammen, ansonsten sehen wir uns nur an den Standard-Terminen (Geburtstage, Kind pissen, Hochzeit, Junggesellenabschied etc.). Früher haben wir jedes Wochenende was gestartet, manchmal sogar unter der Woche."

      Ich glaube da musst du dich aber schlicht ein Stück weit mit abfinden. Jedes Wochenende geht mit Familie halt einfach nicht mehr. Unter der Woche praktisch auch nicht. Freu dich doch für deine Freunde, dass sie mit Kindern und Frau so glücklich sind, dass sie gerne viel Zeit mit ihnen verbringen. Habe selbst oft genug erlebt, wie dieses "seine Freundin, lässt ihn nie mit uns spielen" Argument Freundschaften vergiftet. Empfehle das nicht zu machen. Ich finde einmal im Monat klingt doch sehr gut. Man hat ja immer die Möglichkeit sich zusätzlich noch weitere Freunde zu suchen, bis man sein persönliches Wohlfühllevel an sozialen Kontakten erreicht hat. Freunde sind ja nicht dafür da, dass sie einen bespaßen, sondern dafür, dass man einander so nimmt, wie man ist. Würde zum Beispiel auch gerne selbst mehr Brettspiele etc spielen, aber läuft nicht so richtig, ist dann immer irgendwie doch eher Fußballschauen oder Saufen. Morgen sind Skryzer und ich aber bei einem seiner Arbeitskollegen zum Magic spielen und das ist dann auch schon das 4 Treffen in die Richtung, bin da sehr glücklich, dass sich da eine Spielgruppe entwickelt.

      Wünsche dir, dass du in irgendeiner Weise deinen Frieden mit der Situation machen kannst. Denke ein zweites Standbein im RL würde dir gut tun.

      The post was edited 1 time, last by Zagdil ().

      The verdict is not the end
      It is only the beginning
      Strong will shall keep spreading