Sehenswerte Videos

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    • Kurzbeschreibung (unter dem Video)
      Lange Zeit schien klar: Die Menschheit wird immer klüger.
      Medizin, Technik, Architektur – auf allen Gebieten entwickelten wir uns unaufhaltsam weiter.
      Die Intelligenzforschung bestätigte das, die IQs stiegen von Generation zu Generation. Doch vor einigen Jahren stoppte dieser Höhenflug.
      Woran liegt das?

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      Der in Neuseeland lebende Politologe James Flynn entdeckte im Jahr 1984, dass die gemessenen Intelligenzwerte in zahlreichen Ländern seit Beginn des 20. Jahrhunderts kontinuierlich stiegen.
      Der sogenannte Flynn-Effekt. Begründet wurde dieser Anstieg mit besserer Ernährung und medizinischer Versorgung, aber vor allem breiterem Zugang zu Bildung. Kurz nach der Jahrtausendwende allerdings
      entdeckten norwegische Statistiker, dass der Flynn-Effekt nicht mehr wirkt. Im Gegenteil: Einige Länder verzeichnen seitdem sogar leicht rückläufige IQ-Werte. Bis heute rätseln Forschende an der Frage: Warum
      werden wir wieder dümmer? Verschiedene Theorien kursieren. Die kontroverseste ist die „Dysgenik“, das Phänomen, dass Akademikerfamilien im Schnitt weniger Kinder in die Welt setzen als gering Gebildete.
      Zudem zögen nach der Vermutung einiger Intelligenzforschender bildungsferne Migranten den IQ-Schnitt der westlichen Industrieländer herunter. Viele Neurobiologen und -psychologen vermuten allerdings eher,
      dass die Digitalisierung und der Wandel der Medienlandschaft die IQ-Werte negativ beeinflussen könnten. Steigende Bildschirmzeiten und ständige Erreichbarkeit durch Smartphones verringerten nachweislich
      unser Konzentrationsvermögen. Unsere Hirne seien schlicht überfordert. Und auch äußere biologische Faktoren könnten ebenso einen Einfluss auf die Intelligenz haben, wie der exponentielle Anstieg der fossilen
      Brennstoffproduktion und die Alltagsnutzung von Plastik.


    • Kurzbeschreibung (unter dem Video)

      Genlabor Afrika (Doku ~53 Min)

      Lobbyisten, Philanthropen und Geschäftsleute plädieren für den Einsatz von Gentechnik in Afrika.
      Ihr Hauptargument: Eingriffe ins Erbgut von Tieren und Pflanzen seien die Lösung im Kampf gegen
      Hunger und Malaria, "zwei der größten Gesundheitsprobleme des Kontinents". Zu den Anhängern
      der Bewegung gehört Bill Gates, einer der reichsten Männer der Welt.
      Was treibt Gates an?


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      Lobbyisten, Philanthropen und Geschäftsleute plädieren für den Einsatz von Gentechnik in Afrika.
      Ihr Hauptargument: Eingriffe ins Erbgut von Tieren und Pflanzen seien die Lösung im Kampf gegen
      Hunger und Malaria, zwei der größten Gesundheitsprobleme des Kontinents. Zu den Anhängern
      der Bewegung gehört Bill Gates, einer der wohlhabendsten Männer der Welt und Gründer der
      einflussreichsten gemeinnützigen Stiftung der Geschichte.

      Die Dokumentation zeigt, wie sich die Bill & Melinda Gates Foundation zu den wichtigsten Förderern
      von Gentechnikexperimenten in Afrika entwickeln konnte. Diskret und gegen kritische Stimmen gefeit,
      tüfteln Forscherinnen und Forscher an der genetischen Veränderung von Maniokpflanzen oder Mücken
      zur Lösung des Malariaproblems. Zwiespältig ist dabei die Rolle der EU: Stand die Staatengemeinschaft
      der Gentechnik ob der potenziellen Risiken für Gesundheit und Umwelt ursprünglich skeptisch gegenüber,
      so führt sie jetzt gemeinsam mit der Stiftung des Microsoft-Gründers Experimente durch, die hier verboten wären.
      Bei der gentechnischen Aufrüstung in Afrika geht es um Macht, aber auch um Geld. Und auch hier steht
      die Bill & Melinda Gates Foundation im Mittelpunkt: Indem sie Gentechnikexperimente in Afrika finanziert,
      spielt sie den großen westlichen Agrarkonzernen in die Hände.

      „Genlabor Afrika - Die Geschäfte des Bill Gates“ öffnet die Tore zur schönen neuen Welt des Philanthrokapitalismus,
      in der Wohltätigkeit und Geschäftemacherei keine Gegensätze mehr sind, Gentechnik als Hungerhilfe getarnt wird
      und öffentliche Investitionen im Dienste privater Interessen stehen.


      Dokumentation von Jean-Baptiste Renaud

      Verfügbarkeit YT: 19.10.22
    • Fand die Doku unfassbar einseitig, und das ohne darzulegen warum sie ein so schlechtes Licht auf Gentechnik wirft.

      Wir können es uns leisten Bio zu produzieren, aber die Produktivität in der afrikanischen Landwirtschaft ist aus einem anderen Jahrtausend und Gentechnik hat da legit Potenzial einen Unterschied für die Leute zu machen. Da wäre es doch das Mindeste sich mit dem Thema mal vernünftig auseinander zu setzen.

      /e
      Außerdem, warum ist es so schlimm Philanthropie mit Wirtschaftsdenken zu kombinieren? Hauptsache es passiert was.
    • Uff...

      An sich habe ich damit kein Problem wenn philanthropisches WIrtschaftsdenken genutzt wird.

      Es ist jedoch sehr kritisch zu beurteilen, wenn man einen Kontinent ausbeutet,
      welcher im besten Fall, wenn alles gut läuft für Saat Patente bezahlen muss, weil es sich um eine Erfindung von Konzern xyz handelt, welche die Landwirten dann benutzen.

      MfG Südamerika : )

      Dass wäre das beste Szenario, dass eine Wand von Gates einfach durchboxt im Moment ohne die Bevölkerung, welche das Ergebnis tragen muss zu informieren, was genau dort passiert und wenn die Bevölkerung da gegen was hat, wird es ignoriert, da Bill besser weiß was gut für das Land ist und mit wem Bill das ganze durchführt.


      Verantwortung
      Das Beispiel mit den Mücken zeigt, wie leichtsinnig mit der "Testumgebung Wiese Afrika" gespielt wird.
      Die wenigsten wissen überhaupt von dem Projekt, lief wohl schief und es wurde so gut es geht verschleiert und Thema ist erstmal erledigt... Folgen keine Ahnung, sorry.


      Transparenz
      Klar kann man sagen Gentechnik kann auch helfen, aber es wird nicht davon geredet, was da nach passiert, wer davon provitiert, die Stiftung lässt es schön aussehen, die Konzern (welche die Satt mitfinanzieren) investiert freuen sich sicherlich auch für die neue Testumgebung und die neuen Patente für genmodifizierte Pflanzen, die wiederrum Bill Geld einbringen.



      Die Doku soll veranschaulichen, wie mit den Bewohnern Afrika langfristig umgegangen wird, da muss nichts positives hervorgeholt werden, es ist nun mal einseitig, da Afrika schon immer ausgebeutet wurde und sich kaum wehren kann, nun hat es ein anderes gewand.

      Ich würde es gerne auch positiver sehen, dafür fehlt aber im Kern die Transparenz, welche die Stiftung nicht zu lässt, welche zeigt welche Interessengruppen davon profitieren und was die Zukunft bringen soll mit welchen Risiken zu rechnen ist und so weiter (Stichwort CRISPR Cas9 und andere.).


      Daher gehe ich persönlich davon aus, dass es wie in Südamerika läuft und ein Patentregen fließen wird, wenn die Arbeit zufriedenstellend ist. Die heimischen natürlichen Pflanzenarten wird dann verdrängt werden und die Landwirtewerden jährlich gezwungen werden steigende Gebühren zahlen für die Pflanzensorte (genmanipuliert) , da es so gesehen nicht ihre Pflanzen sind, die sie anbauen, von Langzeitrisiken nicht zu sprechen.

      LG


      PS: Fynn Gates will nur helfen und wenn es schief läuft... sorry war nur Afrika, die sind das gewohnt
    • habe diesen Classic in Deutschland nicht mehr finden können, aber in Serbien schon klassischer Fall von Shadow banning

      "There comes a moment when creation ceases to be tragic, it is simply taken seriously. Then the person deals with hope, but hope is not his task. His task is to turn away from excuses."
    • Bin vollkommen hängengeblieben auf nen Kanal, der bekannte Szenen aus Sci Fi Shows mit AI upscaled. Bei Babylon5 muss man wissen, dass es nicht nur in den 90ern gedreht wurde, sondern Warner Brothers beim archivieren und übertragen heftig rumgepfuscht hat, sodass heute selbst remastered DVDs Szenen haben, die aussehen wie 2006 Youtube:

      The verdict is not the end
      It is only the beginning
      Strong will shall keep spreading
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