Gesellschaftsspiele, die man im Haus haben MUSS

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    • HappyTiger schrieb:

      Spiel23 ist vorbei. Viel neues gesehen und paar Dinge natürlich gesammelt.

      Gekauft und sehr zufrieden:
      - Kingscraft
      - Comet
      - First Empires (kannte ich bereits vorher, wollte ich aber in der Sammlung haben für 5 Spieler)
      - Virtual Revolution
      - Oath Deluxe Components

      Als Interessant empfunden und wird im Blick behalten:
      - Mythwind
      - Ratten von Wistar
      - Far Far Out

      Spiele die ich gut fand aber nicht ausreichend gut, um sie slebst zu holen (oder weils nicht in die Sammlung passt/der Preis nicht stimmt):
      - Kutnar Hora
      - Haunted Lands

      Auch interessante Dinge, die andere aus der Gruppe sich geholt haben:
      - Freelancers
      - Fuji Koro (war für 50€ in der Deluxe extrem günstig. Spielt sich ganz cool)

      Falls detailierte Berichte oder Meinungen gefragt sind, gerne nachhaken.
      So, ich komme nun endlich mal dazu ein paar Sätze zu schreiben. Weiß nicht genau was ihr wissen wollt, daher erwähn ich kurz mal das Genre, Kategorie und was mir gefallen/nicht gefallen hat.

      Gekauft und sehr zufrieden:
      - Kingscraft
      Push your luck dice roller RPG. Jeder spielt einen Helden. Man wählt simultan eine Action die in einer bestimmten Reihenfolge jede Runde ausgeführt werden. Dabei Schmiedet man gesammelte Gegenstände, sammelt diese, kämpft gegen Monster. Jederzeit kann man den König/die Königin herausfordern, und sollte man den Kampf gewinnen, hat man das Spiel gewonnen. Theoretisch geht das bei einigen bereits ab Runde 1. Aber ist es das Wert? Versuch dein Würfelglück! :D
      Wirklich schöne Grafiken, flottes Gameplay und durch die Würfel immer ein bisschen Spannung und Glück dabei. Dazu aber nicht Strategisch unnütz, denn man sollte schon auf eine well rounded Ausrüstung achten, um den Kampf zu schaffen, bzw. seine Chancen zu maximieren. 9/10
      Solang man kein Problem mit Würfeln und Pech/Glück hat, super. Aber eher Kennerspiel als Familienspiel.

      - Comet
      Ein Engine Builder in dem man alte Tiere vor dem Kometeneinschlag rettet. Man brütet mit "Rettern" Tiere aus und bringt sie in Sicherheit. Dazu setzt man die Rettersteine auf das Spielfeld, Je "wertvoller" das Tier, desto weiter weg vom Sicheren Hafen ist es. Aber viele Tiere bringen bestimmte Fähigkeiten, daher Enginebuilder. Man bewegt dann Stück für Stück diese zum Hafen. Der Kniff ist, das man andere Retter kostenlos überspringen kann, und so richtige Ketten enstehen können. Wirklich sehr schöne Grafik zudem. 8/10
      Einsteiger freundlich, aber kann tief gehen wenn strategisch optimal gespielt. Aber grundlegend für Familie geeignet.

      - First Empires (kannte ich bereits vorher, wollte ich aber in der Sammlung haben für 5 Spieler)
      Ein Area Control Spiel, was sich auch super flüssig und recht schnell mit 5 Spielern spielt. Daher hab ich es auch geholt nochmal. Kannte es vom letzten Jahr. Ganz niedliche simple Grafik mit einfachen Regeln. Bietet durch die Wechsel und leicht asymetrischen Boards aber viel Abwechslung und Strategie. 7.5/10
      Auch für Einsteiger zu empfehlen

      - Virtual Revolution
      Ein Area Control, Engine Builder, Worker Placement, und sicherlich nochwas Spiel. "Bietet von allem ein wenig" wie der Erklärer uns das zusammenfasste. Schönen Cyberpunk Theme, mit strategischer Tiefe. Unterschiedliche Wege die zum Sieg führen und sowohl strategische als auch psychologische Kämpfe zwischen Spielern. 8/10
      Eher ein Kennerspiel

      - Oath Deluxe Components
      Halt nur meine monatliche Oath Runde Münzen und Holzkomponenten, Schöner Leuchten 11/10

      Als Interessant empfunden und wird im Blick behalten:
      - Mythwind
      Sehr vermeintlich Cozy gamiger Coop Aufbauspiel. Soll jede Menge Content und Spielzeit mitsich bringen. Sieht wirklich sehr schön gemacht aus, der Pitch war interessant, kommt aber erst nächstes Jahr raus.

      - Ratten von Wistar
      Ein Worker placement mit weiteren Komponenten. Interessantes Theme - man spielt als intelligenter Rattenklan und muss seine Züge möglichst Effizient gestalten, indem man seine Klanratten clever und rechtzeitig entsprechend positioniert. Also gut planen und gut vorausplanen ist notwendig. Zudem natürlich ein Race gegen die anderen Klans. noch kein volles Spiel gespielt, aber trotzdem schön gemacht und thematisch super. 9/10
      Eindeutig ein Expertenspiel, da SEHR viele optionen

      - Far Far Out
      "Space 4X Sandbox Game" - Mag ich einfach, Protoyp sah interessant aus, wird einfach dann mal auf Kickstarter geschaut.

      Spiele die ich gut fand aber nicht ausreichend gut, um sie slebst zu holen (oder weils nicht in die Sammlung passt/der Preis nicht stimmt):
      - Kutnar Hora
      Keine Ahnung in welche Sparte das fällt, aber auch hier thematisch schön, und interessante Mechaniken und Balancing enthalten. Ich kanns ehrlich gesagt nicht genau beschreiben, wie es sich spielt. Kanns aber für ein Play mal empfehlen. Geht dabei sein Einkommen zu maximieren, damit Grundstücke zu kaufen, Gebäude zu bauen und Minen zu hauen. Dabei eine dynamisch anpassende Economy, was Rohstoffe und deren Preise angeht. 7.5/10
      Kennerspiel

      - Haunted Lands
      Witzige Grafik, einfaches Spielprinzip. Anfangs ein wenig Luckabhängig, aber vermeintlich mit Catchup Mechaniken. Thematisch cool. Man bewegt seine Figur aufm Feld umher, Erntet Ressourcen, Vertreibt Geister, Baut Gebäude die Resourcen produzieren. Interessante Catchup Mechanik mit dabei. 7.5/10
      Leichtes Kennerspiel aus meiner Sicht.

      Auch interessante Dinge, die andere aus der Gruppe sich geholt haben:
      - Freelancers
      Ein Story RPG im Stile eines Pen und Papers mit Buch und Webapp Unterstützung. Super als Einstieg für Leute in die Rollenspiel Welt, da man nicht übermant wird. Roleplaying Light quasi. Ein großes Plus ist die gute atmosphärische Audiovertonung der Story Abschnitte und der Humor, das Spiel nimmt sich nicht so ernst, und klassiches Roleplay eher auf die Schippe. Hohe Wiederspielbarkeit. 9/10
      Für jeden gut, der Rollenspiele mag und gerne mal Lacht. Leider nur auf englisch, daher gute Englischkenntnise erforderlich

      - Fuji Koro (war für 50€ in der Deluxe extrem günstig. Spielt sich ganz cool)
      Ein exploration RPG, in dem man in einem Vulkan Mönche und alte Magische Pläne und Schriftrollen rettet. Zudem kämpft man gegen Drachen. Sehr schick gestaltet, vorallem in der Deluxe Version. Bisschen Lucky, was man für Tiles aufdeckt. Am interessantesten war die Schmiede Mechanik, man baut sein Equipment nämlich mit Würfeln auf seinem Tableau selbst zusammen, sodass man Form und Stärke damit bestimmen kann. 8.5/10
      Eher ein etwas fortgeschrittenes Kennerspiel aus meiner Sicht.

      Ich hoffe das genügt soweit

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    • Spiel Essen 07.10.2023

      Ich war am Samstag auch auf der Spiel (Spielemesse in Essen) und wir haben dort folgende Strategie angewandt: Rumlaufen und an jedem freien Tisch das dort stehende Spiel ausprobieren. Also schon auch ein wenig nach Lust und Laune geguckt, aber relativ offen einfach eingespielt. Gerade längere Spiele haben wir dann einfach an irgendeinem vorher abgesprochenen Punkt abgebrochen um mehrere Games testen zu können. Ich war das erste Mal auf so einer Messe, werde das aber, hoffentlich, wiederholen :3


      Games, die wir gespielt hatten waren:


      El Grande - war wohl eine Neuauflage von einem Klassiker. Man platziert seine Truppen auf der Karte Spaniens und versucht zu den kritischen Zeitpunkten an denen man Siegpunkte durch Mehrheiten ergattern kann eben solche zu erzeugen. Dabei „bietet“ man erst darauf wer zuerst dran ist. Je früher man dran sein will, desto weniger Truppen erhält man. Dafür kann man sich dann eben noch aus dem vollen Pool an Aktionskarten eine auswählen und diese sind immer zweiteilig. Zum einen darf man immer eine gewisse Menge an erhaltenen Truppen auf der Karte platzieren und zum anderen darf man eine gewisse Aktion ausführen. Bspw. Truppen anderer verschieben oder Ähnliches.
      Für ein wenig extra spice sorgt der „Castillo“ ein Turm in dem Spieler:innen ebenfalls Truppen platzieren können, die dann vor dem Erhalt der Siegpunkte noch überraschend auf ein anderes Feld platziert werden können. Ich fand das Spiel wirkte eigentlich ganz cool. Es war schnell erklärt und losgespielt und kann bestimmt theoretisch auch gut mit weniger spieleaffinen Freunden oder der Familie gespielt werden. Es erinnert mich irgendwo schon sehr an die Siedler und war sehr wertig produziert


      Fast Food Fury - erinnerte mich ziemlich an Halligalli. In diesem Kartenspiel sind die Karten zweigeteilt. Auf der Rückseite stehen „Bestellungen“ wie bspw. „2 große Pommes und eine Orangen-, sowie eine Zitronenlimonade“. Von diesen Bestellungen gibt es immer 2 offene und auf der Vorderseite der Karten stehen dann verschiedene Dinge. Große, mittlere und kleine Pommes, Pizza und Eis mit verschiedenen Zutaten und eben die Limonaden und noch mehr. Die Spieler:innen drehen nun immer zeitgleich Karten um und dann gilt es schnell die Hand auf die passenden zu legen. Fehler werden bestraft und für Kinder ist es bestimmt ganz funny, aber mehr ist es imo auch nicht


      Hier kann man gut eben einschieben, dass ein solcher Messebesuch wirklich gut ist (zumindest für mich) um einfach mal Dinge zu spielen. Denn man hat weder Geld in das konkrete Spiel investiert, noch war jemals geplant es mehrfach zu spielen. Da weiterhin klar ist, dass man alle Games nur ganz kurz spielt, war es für mich selbst schön Spiele wie Fast Food Fury anzuspielen, die ich völlig kacke finde ^^


      Mighty Gnomes - war ein wenig cursed form the start. Der Typ vom Stand, welcher uns die Regeln erklärte konnte kein deutsch und nicht super gut englisch und musste die ganze Zeit ziemlich heftig abhusten, weswegen ich mich einfach sehr unwohl fühlte. Das ist natürlich nicht die Schuld des Spiels, aber es hat meine generelle Laune beim spielen und somit auch die Bewertung beeinflusst.
      Generell geht es hier darum Siegpunkte zu erlangen, das macht man auf 100 verschiedenen Wegen. Man hat 10 Gnomes aufgeteilt in folgende Gruppen: ein Gnome, zwei Gnomes, drei Gnomes oder vier Gnomes und entsprechend MUSS man sie losschicken. Gnomes können entweder im Wald Ressourcen sammeln, oder in der Bibliothek Ressourcen ausgeben (so roughly).
      Man kann dann sein Lager oder seine Esstafel ausbauen. Ersteres beeinflusst wie viele Ressourcen man lagern kann und letzteres bietet Platz die namensgebenden „Mighty Gnomes“ einzuladen. Diese sind besonders stark und verändern noch einmal die Siegpunktendwertung.
      Das Spiel wirkte eigentlich ganz cool, allerdings war es für eine schnelle Messerunde zu komplex

      El Piratos - oder so ähnlich ^^ Das war ein Spiel bei dem man eine Münze in ein Piratenschiff schnippen musste und dabei je nach Würfelwurf verschiedene Mali hatte. Es war richtig dumm :3

      Olem - war ein „Brettspieleroboter“ und ich finde die Idee eigentlich ganz cool, weil man bspw. theoretisch irgendwann cool quasi Computergegner in PNP-Fights haben könnte oder ähnliches. Praktisch war es in seinem jetzigen State allerdings totaler Bullshit. Der Robot konnte nur seine Linien entlang fahren und musste sämtliche Änderungen auf dem Spielfeld über eine Handyapp mitgeteilt bekommen. Das führte dazu das man quasi ein Handygame mit extrasteps spielte. Und nicht mal ein sonderlich geiles. Man spielte eine Gruppe Abenteurer die einem Guardian (dem Robot) einen Schatz unter der Nase wegschnappen musste. Dabei war das Spiel jedoch weniger komplex als Mensch-ärgere-dich-nicht und man konnte nicht verlieren ^^

      Duck you - Hier stapelt man aus kleinen Holzsteinen einen Turm und später nutzt man Joker um gegen Aufpreis weitere Steine platzieren zu dürfen oder jemanden zu zwingen einen Stein mit Nachteil zu platzieren. Ich fand die erste Runde kind of funny, aber der Humor (duck = fuck LOEL) war nicht so meins und das game auch nicht. Was ganz cool war: Die Steine sind Holzreste aus einer Schreinerei und das Spiel ist auch einfach von Schreinern entwickelt und präsentiert worden :3

      Hidden Leaders - jeder Spieler bekommt einen Leader der 2 von 4 möglichen Fraktionen angehört. Jede Fraktion hat bestimmte (sehr einfache) Siegbedingungen und diese müssen erfüllt sein sobald der erste Spieler 7 Karten vor sich liegen hat. Dann gewinnt der Spieler der a) einen Leader mit der gewinnenden Fraktion hat und b) im Falle eines Stechens mehr Karten zu der gewinnenden Fraktion hat. Die Karten beeinflussen dabei die Siegbedingungen. Man kann gut bluffen und schnell losspielen. Das Ende wirkt auf mich etwas cursed, aber an und für sich hat das Spiel viel Spaß gemacht. Meine #1 dieser Spiel

      Manda Huevos - das Eierspiel. Jeder Spieler hat 6 freie Felder und will diese mit möglichst guten Eiern füllen. Eier haben werte von -1 bis 5 und es gibt special abilities. Leider war gefühlt die beste Strat möglichst wenig zu machen, weswegen es funny war eine Runde zu spielen, aber dann reichte es auch wirklich

      Paw Patrol: Mission Metroid City - war Mensch-ärgere-dich-nicht mit folgendem Twist: auf den zwei Wüfeln war anstelle der 6 ein Hund (der Marshall) abgebildet und wenn man diesen würfelte zog man eine Art Spielzeugauto im Hundedesign auf und durfte es auf das Spielfeld fahren lassen. Alle umgefahrenen Figuren mussten zurück auf Start. Es war richtig geikl

      Alles in allem hatte ich viel Spaß und ich werde kommendes Jahr wenn möglich wieder hingehen. Dann maybe sogar mehrfach und als kleines Event. Wir könnten gemeinsam In Münster rumhängen, tagsüber auf die Messe fahren und abends hier gemeinsam kochen, essen und abbrettspielen :3

      PS: Ich hatte Bilder reingepasted, aber das waren zu viele Zeichen und jetzt bin ich zu lazy ^^^^

      PSS:

      @HappyTiger warst du einen oder mehrere Tage da? Hast du gezielt Stände/Spiele ge-/besucht? Welche 3 Boardgames sind in deinen Augen die besten? Und was magst du an Zagdil besonders gerne?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jan ()

    • Danke für den Beitrag. :)

      Ich war alle 4 Tage da und haben von Mittwoch abend bis sonntag abend durchgespielt quasi.
      Dabei wechselt immer bisschen die Teilnehmer zahl
      1. Tag zu 3.
      2. Tag zu 2.
      3. Tag zu 3.
      4. Tag zu 4.
      Da einer erst Freitag abend nachkam und bei dem anderen die Tochter am Fritag Geburtstag hatte und Familie noch Samstag da war.

      Nächstes Jahr werden wir vermutlich dann von Do bis Samstag nur mitmachen, Mittwoch anreise, und Sonntag bereits fahren aus terminlichen Gründen.

      Es haben einige von uns immer mal Ziele und "Dinge die man sich mal anschauen will" aber da laufen wir selten zielgerichtet hin, sondern schlendern meist und gucken was es noch so gibt. Dazu nehmen wir anfangs meist eher Tische mit die frei sind, oder wo kurze Wartezeiten anstehen. Spätere Tagen werden dann aber auch mal genutzt, um ne Stunde am Tisch zu campen und darauf zu warten, dass man dran ist. Das ist dann der Fall wenn man egtl bereits ein Überblick hat, was es so gibt und was man so spielen möchte noch. Und das man kein Bock mehr auf schlendern hat. ^^

      3 Boardgames im Allgmeinen oder von der Messe?
      Meine Top 3 im allgemeinen sind .... keine Top 3, da ich nicht zählen kann und auch nicht zählen will:
      - Twilight Imperium 4
      - Fractal: Beyond the Void
      - Oath
      - Dune: Imperium
      - Beyond the Sun
      - Root

      Aber im großen macht die Vielfalt und die Abwechslung das interessanteste aus. Ich liebe es neue Regeln/Werke/Algorithmen kennen zu lernen und Mechaniken zu entdecken. Ein Spiel kann das erste mal wahnsinnig spaß machen, aber ich weiß z.B. dass ichs nicht nochmal spielen muss. Oder es kitzelt einen und man will es mehr entdecken. Grundlegend wechselt sich das bei uns aber viel.

      Von der Messe, die ich erwähnt hatte, entsprechend Kingscraft, Comet und Fuji Koro.

      An Zagdil mag ich besonders gerne, dass er seinem alten Avatar Gif treu bleibt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HappyTiger ()

    • The great wall:
      Sehr cooles Spiel, man baut gemeinsam die chinesische Mauer, geht aber letztlich darum, die meisten Siegpunkte zu sammeln. Man wählt zu Beginn einer Runde eine von sechs Aktionskarten, die immer noch Effekte für die anderen Mitspieler enthalten, sodass es quasi kaum downtime gibt und man immer das Gefühl hat "dran zu sein" bzw. man immer den Zug verfolgt, weil man sich überlegen muss, wo man seine Arbeiter hinplatziert, weil ca. die Hälfte der spots nur aktiviert werden, wenn da genügend Arbeiter draufstehen. So muss man gleichzeitig zusammenarbeiten, weil man sonst keine Ressourcen kriegt oder Schandmarker ansammelt, wenn man von den mongolischen Horden überrannt wird, aber sich natürlich auch überlegen, inwieweit man dem Gegner wichtige Felder wegnehmen kann.
      Zudem ist die Reihenfolge der Spieler sehr wichtig, die man durch ein Teeranking beeinflussen kann.
      Man sucht sich zudem am Anfang einen General aus, die jeweils asymmetrische Fähigkeiten besitzen, zu denen ich mir zusätzlich noch Berater kaufen kann, die entweder die asymmetrische Fähigkeit verstärken oder eine neue Fähigkeit adden. So fühlt sich jedes Spiel anders an und man hat einen hohen Wiederspielwert. Dazu kann man das Spiel auch noch als Coop spielen, das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert. Auch optisch/haptisch eine wahre Augenweide, mit der Mauer und den Holzsoldaten (von denen es im Grundspiel drei verschiedene mit jeweils eigenen Fähigkeiten gibt).
      Einzige downside ist die Spielanleitung und dass es actually etwas dauert, bis man alles aufgebaut hat, da man die Mauer wieder auseinander bauen muss.
      Erweiterung wurde geshopt, freue mich schon auf die Weihnachtszeit.
    • Alex- schrieb:

      The great wall:
      Sehr cooles Spiel, man baut gemeinsam die chinesische Mauer, geht aber letztlich darum, die meisten Siegpunkte zu sammeln. Man wählt zu Beginn einer Runde eine von sechs Aktionskarten, die immer noch Effekte für die anderen Mitspieler enthalten, sodass es quasi kaum downtime gibt und man immer das Gefühl hat "dran zu sein" bzw. man immer den Zug verfolgt, weil man sich überlegen muss, wo man seine Arbeiter hinplatziert, weil ca. die Hälfte der spots nur aktiviert werden, wenn da genügend Arbeiter draufstehen. So muss man gleichzeitig zusammenarbeiten, weil man sonst keine Ressourcen kriegt oder Schandmarker ansammelt, wenn man von den mongolischen Horden überrannt wird, aber sich natürlich auch überlegen, inwieweit man dem Gegner wichtige Felder wegnehmen kann.
      Zudem ist die Reihenfolge der Spieler sehr wichtig, die man durch ein Teeranking beeinflussen kann.
      Man sucht sich zudem am Anfang einen General aus, die jeweils asymmetrische Fähigkeiten besitzen, zu denen ich mir zusätzlich noch Berater kaufen kann, die entweder die asymmetrische Fähigkeit verstärken oder eine neue Fähigkeit adden. So fühlt sich jedes Spiel anders an und man hat einen hohen Wiederspielwert. Dazu kann man das Spiel auch noch als Coop spielen, das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert. Auch optisch/haptisch eine wahre Augenweide, mit der Mauer und den Holzsoldaten (von denen es im Grundspiel drei verschiedene mit jeweils eigenen Fähigkeiten gibt).
      Einzige downside ist die Spielanleitung und dass es actually etwas dauert, bis man alles aufgebaut hat, da man die Mauer wieder auseinander bauen muss.
      Erweiterung wurde geshopt, freue mich schon auf die Weihnachtszeit.
      Wann Einladung zur Boargamesession in der Weihnachtszeit (Bin von 21.12 - 07.01. im Frankenland)?

      Habe als diesjähriges Familienweihnachtsgeschenk ne Cascadia gekauft. Hatte mir und @Morder am Twistesee dieses Jahr sehr gut gefallen, schöne Komponenten, guter Wiederspielwert und stabile Balance aus Tryhardbarkeit und Familienabendtauglich. Für <30€ Qualitativ und Gameplaytechnisch ein echter Schnapper! Shoutout geht raus an Shrodo und Madame.

      Mfg der Fucken Fisch im Feld ist dennoch HEFTIG illegal ...
      Hier sollte irgendwas mit Bierpong stehen :grinking:
    • Challengers Beach Cup:
      Wurde ja schon kurz vorgestellt, allerdings handelt es sich hier um eine standalone Expansion, die einige Kritik aus dem Grundspiel aufgreift (z.B. randomfaktor) und hier korrigierend eingreift. Dazu kriegt man am Anfang vom Spiel noch einen Coach, der einem gewisse Boni bietet. Die beiden Versionen sind kompatibel und mir gefällt das Spiel gut, es ist perfekt geeignet für größere Gruppen von bis zu 8 Leuten, weil es keine downtime gibt. Einzige Einschränkung ist dann, dass man einen großen Tisch braucht, wenn ma da vier Duelmatten hinpacken will.



      Die Wölfe:
      Relativ simples und thematisches Area of Controlspiel. Sicherlich nichts Außergewöhnliches, aber gut gemacht und einsteigerfreundlich.



      Too Many Bones:
      Bisher sicherlich das teuerste und best produzierte Spiel, was ich je gespielt habe. Dafür ist die Materialqualität auch wirklich topnotch, bin wirklich hellauf begeistert.
    • Kann mir wer das Lob für Flügelschlag erklären?

      Haben eine Runde gespielt und es wirkt wie ähnliche Siegpunkt-Sammelspiele (zb. 7 Wonders) nur unterkomplex?

      Zitat Freundin "kann kein gutes Spiel sein, wenn der Tageshighste gewinnt"

      Zitat Sieger in der __letzten__ Runde "ah hab das Spiel endlich verstanden"

      Entertaine die Möglichkeit, dass viel von der Spieltiefe im ersten Game noch an uns vorbei ging, aber ist dem wirklich so?
      Responsibility's cool, but there’s more things in life
      Like getting your dick
      Rode all fucking night
    • MCHEIDIBRAK schrieb:

      Kann mir wer das Lob für Flügelschlag erklären?

      Haben eine Runde gespielt und es wirkt wie ähnliche Siegpunkt-Sammelspiele (zb. 7 Wonders) nur unterkomplex?

      Zitat Freundin "kann kein gutes Spiel sein, wenn der Tageshighste gewinnt"

      Zitat Sieger in der __letzten__ Runde "ah hab das Spiel endlich verstanden"

      Entertaine die Möglichkeit, dass viel von der Spieltiefe im ersten Game noch an uns vorbei ging, aber ist dem wirklich so?

      Ich kenne das Spiel nicht, aber die Bilder in meinem Kopf herrlich! :thumbsup:
    • Ich glaub viel davon ist, dass alle daran Spaß haben können und man als Superstratege schon nen großen Vorteil hat, aber nicht automatisch gewinnt. Kannst es auch mit inhomogenen Gruppen gut spielen und engines bauen fühlt sich auch gut an, wenn man nicht gewinnt. Es gibt nicht so viele feelbads, weil man kaum player interaction hat und auch wenn jemand anderes dran ist, passiert was bei dir, sodass es sich nicht immer wie 30min warten bis wieder was passiert anfühlt. Und das setting ist halt auch für nicht-Spieler attraktiv.
      The verdict is not the end
      It is only the beginning
      Strong will shall keep spreading
    • Aight, das sind alles Punkte, die ich gut nachvollziehen kann.

      Werden es sicher noch ein paar Mal ausprobieren, aber dann wohl doch eher wieder bei (quasi totgespieltem) 7 Wonders landen.
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    • MCHEIDIBRAK schrieb:

      Kann mir wer das Lob für Flügelschlag erklären?

      Haben eine Runde gespielt und es wirkt wie ähnliche Siegpunkt-Sammelspiele (zb. 7 Wonders) nur unterkomplex?

      Zitat Freundin "kann kein gutes Spiel sein, wenn der Tageshighste gewinnt"

      Zitat Sieger in der __letzten__ Runde "ah hab das Spiel endlich verstanden"

      Entertaine die Möglichkeit, dass viel von der Spieltiefe im ersten Game noch an uns vorbei ging, aber ist dem wirklich so?
      Ich weiß ja jetzt nicht, wie eure Runde ablief und wie komplex Spiele für euch sein müssen. Aber ich persönlich hatte Spaß die verschiedenen Archetypen auszutesten (auf die hidden goals comitten, auf die einzelnen Bereiche (Fluss, Wald, Wiese) comitten, auf einzelne Vögel comitten, einfach Vögel mit hohen Zahlen spielen, usw.) und später zu minmaxen. Weiterhin finde ich die Haptik und das Design schon wirklich toll. Und IMO gibt es auch eine klare Lernkurve und meine Punktestände sind zu Beginn stetig geklettert. Weißt du wie viele Punkte ihr am Ende jeweils so hattet? Ich bin mir schon gar nicht mehr so sicher, weil die letzten Runden bei uns eine Weile her sind, aber iirc waren 100+ am Ende so "normal" und es gab Ausreißer bei Kartenglück (und schlechteren Gegnern) die bis 130+ gingen (alles bei zwei Spielern)
    • Jan schrieb:

      MCHEIDIBRAK schrieb:

      Kann mir wer das Lob für Flügelschlag erklären?

      Haben eine Runde gespielt und es wirkt wie ähnliche Siegpunkt-Sammelspiele (zb. 7 Wonders) nur unterkomplex?

      Zitat Freundin "kann kein gutes Spiel sein, wenn der Tageshighste gewinnt"

      Zitat Sieger in der __letzten__ Runde "ah hab das Spiel endlich verstanden"

      Entertaine die Möglichkeit, dass viel von der Spieltiefe im ersten Game noch an uns vorbei ging, aber ist dem wirklich so?
      Ich weiß ja jetzt nicht, wie eure Runde ablief und wie komplex Spiele für euch sein müssen. Aber ich persönlich hatte Spaß die verschiedenen Archetypen auszutesten (auf die hidden goals comitten, auf die einzelnen Bereiche (Fluss, Wald, Wiese) comitten, auf einzelne Vögel comitten, einfach Vögel mit hohen Zahlen spielen, usw.) und später zu minmaxen. Weiterhin finde ich die Haptik und das Design schon wirklich toll. Und IMO gibt es auch eine klare Lernkurve und meine Punktestände sind zu Beginn stetig geklettert. Weißt du wie viele Punkte ihr am Ende jeweils so hattet? Ich bin mir schon gar nicht mehr so sicher, weil die letzten Runden bei uns eine Weile her sind, aber iirc waren 100+ am Ende so "normal" und es gab Ausreißer bei Kartenglück (und schlechteren Gegnern) die bis 130+ gingen (alles bei zwei Spielern)
      das wollte ich hören. Wir hatten lediglich so 60-80 Punkte (zu viert).
      Gefühlt war man entweder card- oder food-starved. Nicht im Sinne, dass man gar nichts mehr spielen konnte, aber halt so, dass man quasi nur für die Bonuskarten und Rundenobjectives gekämpft hat. Die Vogeleffekte schienen mir hier sehr sehr zweitrangig gewesen zu sein.

      Das scheint dann aber Anfänger- und oder carddraw Pech gewesen zu sein. Vermutlich häufig zugunsten eines underwhelming effects auf die hochpunktigen Vögel verzichtet.

      Wie gesagt. Wird nochmal gespielt.
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    • MCHEIDIBRAK schrieb:

      Kann mir wer das Lob für Flügelschlag erklären?

      Haben eine Runde gespielt und es wirkt wie ähnliche Siegpunkt-Sammelspiele (zb. 7 Wonders) nur unterkomplex?

      Zitat Freundin "kann kein gutes Spiel sein, wenn der Tageshighste gewinnt"

      Zitat Sieger in der __letzten__ Runde "ah hab das Spiel endlich verstanden"

      Entertaine die Möglichkeit, dass viel von der Spieltiefe im ersten Game noch an uns vorbei ging, aber ist dem wirklich so?

      Zagdil schrieb:

      Ich glaub viel davon ist, dass alle daran Spaß haben können und man als Superstratege schon nen großen Vorteil hat, aber nicht automatisch gewinnt. Kannst es auch mit inhomogenen Gruppen gut spielen und engines bauen fühlt sich auch gut an, wenn man nicht gewinnt. Es gibt nicht so viele feelbads, weil man kaum player interaction hat und auch wenn jemand anderes dran ist, passiert was bei dir, sodass es sich nicht immer wie 30min warten bis wieder was passiert anfühlt. Und das setting ist halt auch für nicht-Spieler attraktiv.
      Zagger hat eigentlich fast alles gecovered:

      -Man kann min-maxen aber nur in einem gewissen Rahmen so dass nie vorher klar ist wer gewinnt (Skill ist relevant aber nicht entscheidend)
      -Optik und Haptik sind cool, Komponenten sind wertig und die Karten sind sehr schön ausgestaltet, so dass auch "nicht Spieler" etwas haben was ihnen Spaß machen kann
      -Wenig Downtime bei den Leuten selbst wenn einzelne Leute am Tisch turns/combos/engines Min-Maxen wollen
      -Perfekt für Heterogene Spielergruppen weil für jeden gefühlt was geboten wird.

      Hab selber erst 2 Runden gespielt und noch nicht alle Mechanics explored aber es scheint (wie von Jan beschrieben) ja 4-6 viable Strats zu geben die je nachdem was so floppt an Vogelbrudis unterschiedlich gut performen :)
      Hidden Helper Mechanic: Überlege dir vorher in welchen Nesttyp du welche Farbe Eier legst, dann kannst du die Eier als Zählhilfe für die Combos verwenden - viel besser als einfach random Eier draufzuklatschen.


      Im selben Zug geht noch ein Shoutout für Cascadia raus was Shrodo und Madame am Twistesee dabeihatten - wurde zu Weihnachten gecoppt und viel mit der Family gespielt. Ist etwas mehr random als Wingspan hat aber ähnliche attribute weil man auch "einfach coole Landschaften und Tiere" bauen kann oder eben versucht das Maximum rauszuholen :)
      Hier sollte irgendwas mit Bierpong stehen :grinking:
    • Ich bin jetzt nich all zu tief in diesen Vokabeln drin, aber spiele ja doch das ein oder andere Brettspiel und wenn ich jetzt so mit den Kenner- bzw „normalen“ Spielen der Jahre, die wir so haben/die ich kenne vergleiche passt es IMO schon deutlich besser in die Kennerspielgruppe. Das das Label „Kennerspiel“ allerdings keinerlei echten Tiefgang voraussetzt empfinde ich auch immer so ^^
    • kennerspiel heißt doch basically nur, dass es >überhaupt< ein brettspiel ist und nicht bloß ein semi-interaktiver film, bei dem man bloß zuguckt, aka mensch ärgere dich nicht



      eventually there comes a point where it's like the true test for your team - will he cast a spell or will he not
      - Artour Babaev

      Und wenn beide dann nicht mehr stacken und der einer 6k Boi, der vorher 4k war, mit einem anderen 4k Boi spielt, dann ist er nicht mehr 6k, weil er reverse trägert, oder?
      - User des Monats
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