Outrages Weltgeschehen-Thread

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    • Ist schon unverständlich wieso man die Priorität auf Linke/Autonome setzt. Ich mein historisch gesehen ist es verständlich (verstehen =/= zustimmen btw), wieso Geheimdienste Links eher als Gefahr betrachten als Rechts, aber in dem Fall gehts ja um was anderes. Danke 4 share @wolliver twist
      There are 10 types of people - those who understand binary, and those who don't.
    • wolliver twist schrieb:

      Im Untersuchungsausschuss wurde gerade gesagt, dass der Täter vom Breitscheidplatz seit dem 15.6.16 nicht mehr vom Staatsschutz beobachtet, weil alle Kräfte für die Rigaer gebraucht wurden. Am 22.6.16 gabs da eine Durchsuchung, die im Nachhinein als rechtswidrig erklärt wurde. Reste damit dann auch alle meine cases.
      Naja, liegen ja schon noch ein paar Monate zwischen "nicht mehr beobachtet, weil Kräfte bei einer nachträglich rechtswidrigen Aktion gebraucht wurden", die im JUNI war, und dem Anschlag am 19.12. (DEZEMBER).
      Der Staatsschutz hatte also genug Zeit, wieder Beamte auf den Amri anzusetzen. Da jetzt ein Argument zu konstruieren, dass die Polizei lieber linken Gruppierungen auf den Sack geht statt mutmaßliche Terroristen zu überwachen, halte ich für sehr gewagt.
    • Der_Busfahrer. schrieb:

      wolliver twist schrieb:

      Im Untersuchungsausschuss wurde gerade gesagt, dass der Täter vom Breitscheidplatz seit dem 15.6.16 nicht mehr vom Staatsschutz beobachtet, weil alle Kräfte für die Rigaer gebraucht wurden. Am 22.6.16 gabs da eine Durchsuchung, die im Nachhinein als rechtswidrig erklärt wurde. Reste damit dann auch alle meine cases.
      Naja, liegen ja schon noch ein paar Monate zwischen "nicht mehr beobachtet, weil Kräfte bei einer nachträglich rechtswidrigen Aktion gebraucht wurden", die im JUNI war, und dem Anschlag am 19.12. (DEZEMBER).Der Staatsschutz hatte also genug Zeit, wieder Beamte auf den Amri anzusetzen. Da jetzt ein Argument zu konstruieren, dass die Polizei lieber linken Gruppierungen auf den Sack geht statt mutmaßliche Terroristen zu überwachen, halte ich für sehr gewagt.
      Dieses. Dass es im Fall Amri an diversen Stellen ein Totalversagen gegeben hat ist unbestritten, aber es ist im Nachhinein natürlich auch immer leicht mit dem Finger draufzuzeigen...
      die, die, dynamite
    • Der_Busfahrer. schrieb:

      wolliver twist schrieb:

      Im Untersuchungsausschuss wurde gerade gesagt, dass der Täter vom Breitscheidplatz seit dem 15.6.16 nicht mehr vom Staatsschutz beobachtet, weil alle Kräfte für die Rigaer gebraucht wurden. Am 22.6.16 gabs da eine Durchsuchung, die im Nachhinein als rechtswidrig erklärt wurde. Reste damit dann auch alle meine cases.
      Naja, liegen ja schon noch ein paar Monate zwischen "nicht mehr beobachtet, weil Kräfte bei einer nachträglich rechtswidrigen Aktion gebraucht wurden", die im JUNI war, und dem Anschlag am 19.12. (DEZEMBER).Der Staatsschutz hatte also genug Zeit, wieder Beamte auf den Amri anzusetzen. Da jetzt ein Argument zu konstruieren, dass die Polizei lieber linken Gruppierungen auf den Sack geht statt mutmaßliche Terroristen zu überwachen, halte ich für sehr gewagt.
      Wurde aber tatsächlich gesagt, dass sie deswegen abgezogen wurden. Sobald es ein Protokoll gibt verlinke ich das (wenn ich dran denke -_- ).
      we do not sow
    • Du verstehst nicht
      Es mag ja sein, dass sie im Juni deswegen abgezogen wurden. Das will ich gar nicht bestreiten. Aber wenn der Staatsschutz nicht an anderer Stelle versagt hätte, hätte man die Überwachung vom Attentäter wieder aufnehmen können im Juli.
    • Du verstehst eher nicht was er sagt.
      Die Polizei (oder ähnliche exekutive Organe) schiebt ihr eigenes, mehrfaches Versagen den sogenannten Linken in die Schuhe, um entsprechende Stimmung gegen die Rigaer/soz. Projekte aufzuheizen, weil es Ihnen ein Dorn im Auge ist. Gegen Solidarisierung diesdas.

      Siehe Ausschreitung G20 und die Rote Flora.


      HumanlyPuma schrieb:

      junge leg dir ne hantel ins büro oder geh kegeln
    • Neuer Tag, neues Thema:
      Radleasing ist jetzt in. Vorteile sind eigentlich klar: Weniger Autos, fittere Arbeitnehmer, kostengünstige Anschaffung.
      Aber ver.di sträubt sich:

      Der Grund: ver.di, und ebenso der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), lehnen für ihre Mitglieder im öffentlichen Dienst das Dienstradleasing als Lohnumwandlung ab. Sie fürchten, dass das Firmenrad das Einfallstor für weitere Umwandlungen von Lohn sei.

      Außerdem führt diese Gehaltsumwandlung bei einem Dienstrad für rund 2.500 Euro dazu, dass später die monatliche Rente um etwa fünf Euro gemindert ist. "Bei vielen unserer Mitglieder kommt es bei der Rente auf jeden Euro an", sagt Hanna Binder von ver.di. Hinzu kommt: Neben dem Arbeitnehmerbeitrag entfalle auch der Arbeitgeberbeitrag für die Rentenkasse. "Solange das Modell allein auf der Weitergabe des Steuervorteils basiert, finden wir es nicht sinnvoll."
      Ich verstehe die Argumentation nicht wirklich. Warum darf denn der tariflich bezahlte Arbeitnehmer nicht selbst entscheiden, ob er statt der 5€ mehr im Monat nicht lieber jetzt ein Rad haben darf? Abgesehen davon, dass der Arbeitnehmer ja ohnehin nicht davon ausgehen kann, später noch diese 5€ mehr an Rente zu bekommen.

      Es geht also vermutlich um den jetzigen Topf und jetzige Rentner, die dann wieder anders finanziert werden müssen, und dass die Arbeitgeber so weniger einzahlen. Aber auch so verstehe ich nicht, warum man sich querstellt. Weniger Autos und mehr Rad hat ja wohl eindeutig größere Vorteile für einen selbst und die Stadt. Und man entzieht sich doch nicht komplett dem Sozialstaat dadurch.

      Wenn Gewerkschaften mich jemals rekrutieren wollen, sollten sie ihre Position der Bevormundung überdenken. Aber falls @Dumbaz da eine Gegenposition darlegen kann, würde ich nochmal drüber nachdenken.

      Artikel: zeit.de/mobilitaet/2018-06/die…erdi-oeffentlicher-dienst
    • endlich mal ein guter Vorschlag von der Gewerkschaft.
      verdi spricht hier ein Thema an was mich schon länger stört und was mE nach immer weiter um sich greift:

      Betriebe bieten vielfältige Vergünstigungen und Subventionen an die oftmals nur an die fließen, die sie in Anspruch nehmen: ÖPNV-Ticket, Fitnessstudio, Fahrradleasing, Smartphoneleasing, PC-Leasing, Arbeitnehmerrabatte bei x Shops, Gesundheitstage usw. usf. ... . Meiner Ansicht nach hat sich schon eine richtige Industrie entwickelt die einerseits für Firmennutzer Rabatte gewährt, andererseits über betriebliche Kanäle Werbung auf die Arbeitnehmer reindrückt. Bezahlen tun die Betriebe indem sie es direkt subventionieren oder zur Zeit der Werbung nicht gearbeitet wird. Die Kosten tragen also alle.

      Gewerkschaften wird heute von einigen vorgehalten, dass sie in den letzten Jahren zu wenig Lohnsteigerungen gefordert haben und zu viele Partikularinteressen vertreten haben. Der letzte große Brocken in dem Zusammenhang war die flexible Teilzeit für jedermann. Es macht aus Produktivitätssicht einen großen Unterschied ob jemand 30h oder 40h pro Woche arbeiten geht. Es gibt einige Arbeitsbereiche in denen 10h/Woche nötig sind um überhaupt dabei zu bleiben und den aktuellen Stand zu behalten, also dann nur effektiv 20h oder 30h gearbeitet wird. D.h. Vollzeitarbeitnehmer leisten 150%, bekommen aber nur 133% Lohn. Oder anders ausgedrückt: Wenn man mit 30h/woche für 40 Jahre bis 67 arbeiten muss, müsste man mit 40h/Woche nur 27 Jahre bis 54 arbeiten und schon hat man denselben wirtschaftlichen Output geschaffen. Leider wird das für den normalen Arbeitnehmer aufgrund der Teilzeitregelung/Steuer-/Krankversicherungsrecht so nicht möglich sein und man deshalb statt bei 54 wohl eher bei 62 landen.

      Man sollte aber bei aller gewerkschaftlicher Aktivität nicht die reale Leistung aus dem Blick verlieren, da sich dann sogar in einem Betrieb Leistung noch weniger lohnt... . Und weniger Leistung innerhalb der Betriebe erhöht die Löhne und Gewerkschaftsbeiträge nicht oder gefährdet sie sogar für die Zukunft.
    • Der_Busfahrer. schrieb:

      Neuer Tag, neues Thema:
      Radleasing ist jetzt in. Vorteile sind eigentlich klar: Weniger Autos, fittere Arbeitnehmer, kostengünstige Anschaffung.
      Aber ver.di sträubt sich:

      Der Grund: ver.di, und ebenso der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), lehnen für ihre Mitglieder im öffentlichen Dienst das Dienstradleasing als Lohnumwandlung ab.
      Ich verstehe die Argumentation nicht wirklich. Warum darf denn der tariflich bezahlte Arbeitnehmer nicht selbst entscheiden, ob er statt der 5€ mehr im Monat nicht lieber jetzt ein Rad haben darf? Abgesehen davon, dass der Arbeitnehmer ja ohnehin nicht davon ausgehen kann, später noch diese 5€ mehr an Rente zu bekommen.


      Wenn Gewerkschaften mich jemals rekrutieren wollen, sollten sie ihre Position der Bevormundung überdenken. Aber falls @Dumbaz da eine Gegenposition darlegen kann, würde ich nochmal drüber nachdenken.

      Artikel: zeit.de/mobilitaet/2018-06/die…erdi-oeffentlicher-dienst
      Habe viel gelöscht, aber 1 paar Punkte:

      Es geht um den öffentlichen Dienst. Bei uns zum Beispiel kann Mensch das ganze problemlos machen, seit kurzem erlaubt die Telekom sogar zwei Fahrräder und schlägt das zweite zum Beispiel für die Partner_in vor. Es ist keine Verdi Position, die überall gilt.

      Dementsprechend sehe ich da auch keine "Position der Bevormundung". Insbesondere weil auch dort im öffentlichen Dienst kein hauptamtlicher Verdi Mensch das entschieden hat, sondern ein Gremium von Ehrenamtlichen (die im ÖD arbeiten) sich darauf verständigt hat. So entstehen Positionen der Gewerkschaften, die Mitglieder bringen sich ein.

      Dritter Punkt: wir beide kennen ja nicht die Vorgeschichte, nur das Ergebnis. Wenn an der Stelle befürchtet wird, es könnte Einfallstor für mehr solcher Umwandlungen sein, könnte das ja zum Beispiel daran liegen, dass der AG in den Tarifverhandlungen (Grade erst vorbei) dies so machen wollte ("0.1 weniger Lohnerhöhung aber dafür erlauben wir Gehaltsumwandlung in Fahrräder"). Wenn dem so wäre, könnte ich das Misstrauen nachvollziehen. Denn jede Person, die das Angebot dann nicht nutzen will, würde Geld verlieren.

      Eine fehlende Information im Artikel: Wenn der Arbeitnehmer am Ende der Leasingzeit das Rad übernehmen will, zahlt er nochmal extra Steuern dafür. Durchaus wichtig.

      Letzer Punkt, der den Artikel in ein ganz anderes Licht rückt: Wie soll ver.di denn einen Arbeitnehmer daran hindern, mit dem Arbeitgeber solch ein Dienstfahrrad zu leasen? Das kann sie gar nicht. Warum das in dem Artikel aber so formuliert wird, kannst du dir ausdenken. Der Sachverhalt wird der sein, dass ver.di sich einem eigens dafür gedachten Tarifvertrag verweigert hat, der dann für alle gelten würde.

      Edit: habe nachgeforscht.
      Der Tarifvertrag sagt, dass jegliches Gehalt als Geld auszahlen ist, nicht in Form von Sachmitteln. Also ist der Arbeitgeber doch verpflichtet, keine Umwandlung zu machen. Vorschlag der Gewerkschaft war deshalb: statt den Tarifvertrag zu öffnen, macht das mit den Fahrrädern doch on top!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dumbaz ()

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