Der "war ein interessanter Artikel" Thread

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    • Der_Busfahrer. schrieb:

      Argh ey, wenn man nur 3 Zimmer hat und das Klavierzimmer mit der Bibliothek zusammenlegen muss
      Ich könnte die Bücher ausm Wohnzimmer ins Esszimmer stellen um genau das zu tun.
      Mal Madame fragen.


      @devilchen Bin von nem Single (keine Kinder) ausgegangen. Und du kannst mir halt nicht erzählen, dass du als Single nicht wunderbar von 2k netto leben kannst.
      Na gut mit KV-Selbstzahlen brauchst bisschen mehr, du hättest auch bisschen mehr weil keine Zinsen/mehr Monate als Real veranschlagt. War ja auch nur mal ne Überschlagsrechnung, was du ungefähr jeden Monat hast.


      Cloud schrieb:

      Solltest auch mal deine Gesundheit überdenken, wenn du lediglich von einer Lebenserwartung von 85 Jahren ausgehst
      Frei nach dem Opa aus "Little Miss Sunshine": Drogen nehmen in jungen Jahren ist bescheuert, Drogen nehmen im Alter ist das einzige sinnvolle.
      Byron - Attributmagier
      Der Korpothread

      Oster schrieb:

      Wenigstens shrodo denkt mit.





      #TeamKyuzo2016
    • Bighead schrieb:

      shrodo schrieb:

      Single nicht wunderbar von 2k netto leben kannst.
      Das "wunderbar" ist eben von Person zu Person anders, Freirunde
      Genau das. Lebensqualität ist hoch subjektiv und gerade in Sachen Geld unheimlich stark davon abhängig, was dein soziales und lokales Umfeld hat.

      Devilchen wollt ihr aber auch falsch verstehen. Ich denke er meint, dass die 2000€ für eine 3-Zimmer-Wohnung (imo angemessen) komplett drauf gehen werden und es zum Teil jetzt schon tun. Das ist z.B. in Berlin jetzt schon absehbar, obwohl die Stadt eigentlich sehr günstig ist/war.
    • Wenn Probleme wie Ferienwohnungen und nicht sicherheitsrelevante Bauordnungen angegangen werden, wird es immernoch Viertel in Berlin geben die bezahlbar bleiben. Mittelgroße Städte und Städte die vergleichsweise sowieso immer teurer waren leiden hier viel stärker darunter, als die Hauptstadt. Klar ist gerade Berlin krass teurer geworden, aber war halt vorher auch lächerlich günstig.
    • Ich würde das auch nicht als gegeben ansehen, dass die mieten in Großstädten in Deutschland immer weiter steigen werden. Man muss sich vor Augen führen, dass Deutschland durch den demografischen Wandel an Einwohnern verlieren wird (ohne Zuwanderung) und damit auch die Nachfrage nach Wohnraum zurückgehen wird, wobei natürlich die Frage ist, ob die Land-Stadt Wanderung diesen Trend ausgleichen wird. Generell gilt aber, dass der Jahrgang 64 der Geburtenstärkste in Deutschland war, danach wird es immer dünner. Und die Leute aus den 60er werden in 30 Jahren zum größten Teil tot sein.
      Dieser Beitrag wurde bezahlt vom George Soros Zentrum für politische Agitation
    • THC-Veraechter schrieb:

      Ich würde das auch nicht als gegeben ansehen, dass die mieten in Großstädten in Deutschland immer weiter steigen werden. Man muss sich vor Augen führen, dass Deutschland durch den demografischen Wandel an Einwohnern verlieren wird (ohne Zuwanderung) und damit auch die Nachfrage nach Wohnraum zurückgehen wird, wobei natürlich die Frage ist, ob die Land-Stadt Wanderung diesen Trend ausgleichen wird. Generell gilt aber, dass der Jahrgang 64 der Geburtenstärkste in Deutschland war, danach wird es immer dünner. Und die Leute aus den 60er werden in 30 Jahren zum größten Teil tot sein.
      Gesamtbevölkerungszahl ist aber aufgrund von Migration weiter gestiegen. Zudem hat sich der durchschnittliche Wohnraum in qm^2 in den letzten 60 Jahren verdreifacht. Geht also nicht nur darum, dass es eine höhere Einwohnerzahl gibt, sondern auch den dreifach benötigen Wohnraum.

      Können sich hier eigentlich Leute vorstellen, auf dem Land leben zu wollen? Hätte ja bis vor 1-2 Jahren die Vorstellung kategorisch abgelehnt aber so langsam merke ich, dass sich dahingehend was wandelt. Zumindest wenn ich mir überlege, dass ich schon irgendwann gerne Frau und Kinder haben will und so ein Garten und Platz zum spielen doch was feines ist.
      Studienkollege meiner Eltern (ledig, 57 Jahre) hat sich vor nen paar Jahren für ne Million ne 50qm^2 Wohnung in München gekauft und ich denke mir inzwischen. Jo, für die Hälfte krieg ich auf dem Land nen Familienhaus mit großem Garten und die nächste 100k Stadt mit Kino+Theater+Geschäfte hab ich auch in 20 mins Fahrzeit erreicht.
    • Alex- schrieb:

      Können sich hier eigentlich Leute vorstellen, auf dem Land leben zu wollen?
      Land ist halt nicht Land.
      Bin ja auch aufm "Dorf" aufgewachsen mit 6k Einwohnern, wo arguably auch jeder jeden kennt.
      Wenns nicht gerade rush hour ist, bin ich allerdings mit dem Auto in höchstens 20 Minuten in der Frankfurter Innenstadt.
      Wieder dort oder in der Umgebung zu wohnen, könnte ich mir durchaus vorstellen.
      Komplett Kuhdorf ohne Zivilisation wäre allerdings nichts für mich. Shoutout an @ramius :wave:
    • Ich bin die Woche mal wieder voll ins Rabbit Hole abgetaucht und hab mich zum Thema Uncontacted People belesen

      zB gibts in Brasilien den sog. Man of the Hole, der letzte Überlebende seines Stammes, weil in den 80er und 90er Jahren sein Volk von Ranchern und Baumfällern ausgerottet wurde.
      Er hat den Spitznamen Man of the Hole erhalten, weil er in seinen Behausungen ca. 1,8 Meter tiefe Löcher gräbt, die wahrscheinlich einen spirituellen Hintergrund haben.
      Der Mann lebt jetzt schon seit über 20 Jahren alleine im Urwald, und wird von der brasilianischen Organisation für Natives beobachtet und teilweise auch mit Werkzeugen versorgt. Er weiß auch dass er beobachtet wird, aber bis auf ein paar Warnungen an die Observations-Teams, damit sie nicht in seine Fallen tappen, meidet er kontakt.

      Hier gibts ein paar Fotos und auch ein Video zu ihm: nationalgeographic.com/culture…nous-people-amazon-video/



      In den USA gab es einen ähnlichen Fall: Ein Mann der Ishi getauft wurde, war Anfang des 20 Jhd. der letzte Überlebende seines Stammes und entschloss sich in die "zivilisierte" Welt zu ziehen. In Californien hat er dann an der Uni über sein Leben erzählt, aber nie seinen echten Namen gesagt, weil man in seiner Kultur nur durch einen Freund vorgestellt werden darf, die leider alle bereits tot waren. Nach ein paar Jahren starb er dann an Tuberkulose, die damals unheilbar war.

      Außerdem gibt es auf einer zu Indien gehörenden Insel North Sentinel Island noch das Volk der Sentinelese, die wahrscheinlich seit 60.000 Jahren isoliert dort leben und aus Afrika migriert sind.
      Über die Jahrzehnte gab es immer wieder Versuche der Kontaktaufnahme, die aber allesamt in Gewalt endeten - nicht immer tödlich (zB wurden Pfeile ohne Spitze genutzt bei einem Fall), aber immer sehr eindeutig.
      Es ist heute Verboten sich der Insel zu nähern und die indische Regierung verfolgt bislang auch keine Tötungen durch die Sentinelese, weil die Insel als souveränes Territorium anerkannt wird.
      2006 wurden zwei sich illegal dort aufgehaltene Fischer getötet und letzte Woche ein 26-Jähriger christlicher Missionar aus den USA.
      Letzterer wurde mit Pfeilen attackiert, aber die Inselbewohner haben ihn ziehen lassen oder er konnte fliehen. Auch bei seinem zweiten Versuch tags darauf konnte er die Insel noch lebend verlassen. Beim dritten mal einen weiteren Tag später wurde es den Sentinelese dann leider zu bunt und er wurde getötet. Allerdings kann es sein, dass der Missionar Krankheiten auf die Insel geschleppt hat, gegen die die Ureinwohner keine Immunität haben.

      Den Tsnunami 2004 haben die Sentinelese übrigens anscheinend ohne größere Verluste überlebt. Ein anderes Ureinwohnervolk auf einer Nachbarinsel hatte in seiner Oral History die Sage von Erdbeben und einer Wand aus Wasser die alles hinweggeschwemmt hatte, weshalb das Volk auch ohne Opfer den Tsunami überstand weil sie nach dem Erdbeben direkt höhere Gefilde im Landesinnern aufgesucht hatten.

      en.wikipedia.org/wiki/Uncontacted_peoples

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Der_Busfahrer. ()

    • Mega nice.
      Kannte nur die Sentinels. Lese sowas auch immer gerne.


      Hier noch ne semi-related Story:
      Geht nicht um Ureinwohner, sondern einen japanischen Soldaten aus dem zweiten Weltkrieg.
      Er war auf den Philippinen im Einsatz und versteckte sich dort im Dschungel, als einige Soldaten seiner Truppe getötet wurden.
      Nach Kriegsende, wollte die Regierung die verbleibenden Soldaten aus dem Dschungel locken und warfen japanische Zeitungen darüber ab, die das Kriegsende verkündeten. Das taten die Soldaten als Fake News ab.
      Hiro Onoda kämpfte bis zum 9. März 1974 im zweiten Weltkrieg.



      de.wikipedia.org/wiki/Onoda_Hir%C5%8D
    • Artikel schrieb:

      Wenn ich bei seltener Gelegenheit heute noch über Berlin polemisiere, dann erwähne ich gern einen Artikel, den ich einmal in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» gelesen habe. Darin stand, dass der durchschnittliche Berliner Beamte 35,5 Tage krank sei im Jahr. Das heisst, zuzüglich seiner Ferien ist der Berliner Beamte mehr als drei Monate nicht im Büro.
      bitte was? Im durchschnitt?
    • Ich stöber seit einiger Zeit auf Chrono24 nach gewissen Uhren. Hatte dann ein gutes Angebot gefunden. Den Namen des Händlers angeguckt und gemerkt, dass ich den Namen "Miri" doch schon einmal in einem anderen Kontext gehört habe. Schnell das Impressum gecheckt und festgestellt, dass der Inhaber Teil des libanesischen Miri-Clans ist.
      Dann weiter gegooglet und diesen interessanten Beitrag gelesen. Anscheinend kann man sich das auch angucken als Bericht.

      rbb-online.de/kontraste/archiv…ilien-in-deutschland.html
    • Also die Kommentare zu dem Artikel scheinen ihn ja als Kritik zu verstehen, aber ich hab ihn mehr als Beobachtung interpretiert, der sich zwar lustig darüber macht aber es nicht verurteilt. Ist ja nun auch nichts neues dass Berlin ein eigenes Flair hat und keine stolz-repräsentative Hauptstadt wie zB Wien ist, wird ja auch in Schwarz zu Blau von Peter Fox mit ner gewissen Hassliebe portraitiert.
    • Hmmm... Interessanter Versuch, der Artikel. Wenn ernstgemeint auch lobenswert, ohne Frage - und der Grundtenor, dass zwischen Merkels Politik und dem gesellschaftlichen Bild ihrer Politik gravierende Unterschiede bestehen haut auch absolut hin.

      Aber ich kann mir nicht helfen, irgendwas kommt mir da spanisch vor... Da werden zT komplette Politikfelder wie Klimaschutz, Finanzpolitik oder Freihandel in drei Zeilen ohne Beleg abgehandelt, und jetzt sind wir seit zwei Absätzen in der Ukraine. Und da geht's ab!
      1. Angela Merkel hat bis heute keinen Versuch gemacht, die Übernahme der Krim durch Russland differenziert zu beurteilen. Im Gegenteil. Zum 70-jährigen Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahre 2015 reiste Angela Merkel nach Moskau, gedachte zusammen mit Putin der Toten des Zweiten Weltkriegs und sprach dann von der „verbrecherischen und völkerrechtswidrigen Annexion der Krim“. Als Bundeskanzlerin muss sie wissen, dass die Frage, ob dies eine völkerrechtswidrige Annexion war oder dem Wunsch der Bevölkerung auf der Krim entsprochen worden ist und damit dem Wunsch nach Selbstbestimmung, strittig ist. Zurückhaltung wäre also angebracht. Stattdessen forcierte Angela Merkel den Konflikt mit dem Etikett „verbrecherisch“.


      thx 4 Share auf jeden Fall! Ich hab ein bisschen das Gefühl, dass der Autor zum einen ein bisschen an der Größe der gesteckten Ziele scheitert. Schätze, wenn er alle genannten Punkte mit gut recherchierten Inhalten füllen würde ergäbe das eine mehrundertseitige, lesenswerte Abhandlung über "die Ära Merkel", so isses an zu vielen Stellen halt "Merkel ist wirtschaftsliberal-konservativ. Buh."

      Zum anderen riecht mir das ganze ein bisschen zu sehr nach prorussischer Meinungsmache...kann gerne an mir liegen, aber den gequoteten Absatz find ich schon ziemlich heftig.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rob ()

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      - Johannes der Echte

      "Diesen Künstler feier ich extrem! Er spielt ein sehr unkonventionelles Banjo."
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