Der "war ein interessanter Artikel" Thread

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    • Keep on the good work Alex-, gerne auch mit spicy spitzen bei den Aetikeln. Imo die richtige Reaktion auf diesehanebüchenen "Argumentstionsketten" und bringt mal wieder Leben in die Bude

      Warte hier jetzt btw. auf den Alcibar Post in dem steht, dass er sich getäuscht hat bzgl. Beleidigung


      Guten Morgen an muh, sleepy, proudbavarian, seren, incognito, zinnsoldat, qory, juff, sic, banez-, arrow^gunz, cloud, zenarius, Tobi und den rest des DS-Stammtischs
    • Stimme Alex überhaupt nicht zu in seiner Mehrwertsteuer-Idee, da Geringverdiener dadurch überproportional belastet werden.

      Die Lösung wäre den Spitzensteuersatz drastisch zu erhöhen, jedoch gleichzeitig die Bemessungsgrundlage für eben jenen Steuersatz auf mindestens 250.000 zu erhöhen. Die jeweilige Bemessungsgrundlage automatisch jedes Jahr mit der Inflationsrate anpassen wäre Key.
      Freibeträge bis 50.000 einführen wäre essentiell.

      Erbschaftssteuer und Kapitalertragssteuer müsste auf null, um überhaupt Anreize zu schaffen Kapital anzuhäufen.
    • Ich bin zwar auch "linksgrünversifft", aber ich finde eine Vermögenssteuer persönlich nicht gut.

      Ist mMn so ein unausgegorenes SPD-Konzept das auf einer romantischen "Robin Hood"-Idee fußt, also den Armen geben und den Reichen zu nehmen.
      Ich finde, dass Leute die ein hohes Einkommen haben, dieses meistens auch verdient haben. Also ihr Einkommen ist in wirtschaftlichen Wettbewerb gerechtfertigt (durch Qualifikation, Risiko, Fähigkeiten, Verantwortung). Gut, ob jetzt die absoluten Elite-Manager jetzt so viel verdienen müssen ist natürlich diskutabel, aber ich denke wenn ihre Firmen etc. bereit sind so viel zu geben um die Leute zu halten dann ist das halt so. So'n Spitzenmanager wächst auch nicht auf Bäumen.
      Personen, die über andere Wege an großes Vermögen kommen (Erben, Aktien etc.), die haben nunmal einfach Glück gehabt. Abgesehen davon gibt es ja schon eine Erbschaftssteuer.

      Desweiteren kann man die olle Vermögenssteuer einfach umgehen, indem man sein Kapital beseite schafft. Man erreicht also nicht, dass die Reichen mehr zahlen, sondern man erreicht, dass die Reichen mitdenken und ihr Geld wegschaffen.
    • es gibt in Deutschland keine echte Erbschaftsteuer, was ja im Kern mit der Besteuerung von Konsumgütern und der ungleichen Besteuerung von Erwerbsarbeit und Kapitalertrag einer der Hauptgründe bzgl Arm-Reich Spreizung ist.
      Siehe den ursprünglichen nzz Artikel.

      Hab tbh auch etwas Probleme deine Positionen als "links" einzuordnen. Wie du selbst schreibst ist deine Meinung doch rechts der SPD?
      FREE Hat
    • Eine Erbschaft ist ein Sonderfall der Schenkungssteuer. Da ich auch für ein vereinfachtes Steuersystem bin, sollte man diese Sonderregelungen abschaffen und jede Erbschaft einfach wie jede andere Schenkung auch behandeln. Ist eigentlich ganz einfach. Aber für rechte Spinner sind Schenkungen von Mami und Papi irgendwie sakrosankt und gehören anders behandelt.
      I am the living Pitești Phenomenon.
    • Alcibar wrote:

      Aber für rechte Spinner sind Schenkungen von Mami und Papi irgendwie sakrosankt und gehören anders behandelt.
      Damit @bakka als rechter Spinner exposed, von wegen Linksgründversifft Brudi.


      Guten Morgen an muh, sleepy, proudbavarian, seren, incognito, zinnsoldat, qory, juff, sic, banez-, arrow^gunz, cloud, zenarius, Tobi und den rest des DS-Stammtischs
    • Bitte die Leute immer nur in Schubladen einsortieren.
      Ist wichtiger herauszulesen ob jemand links, linksgrünversifft, mitte, afd-wähler, rechts, rechtsradikal, memwähler, CDU-spinner, Fdp-ler oder was euch einfällt ist, anstatt sich für das angesprochene Thema oder die Inhalte zu interessieren.

      Bitte einfach nie mehr auf Inhalte eingehen, das wünscht sich die Afd schon seit langem. Einfach nur noch Leute in irgendwelche Schubladen stecken und dementsprechend reinliken oder auf ignore Listen setzen. Ist das beste Meta der Welt und wird uns überhaupt nicht weiter auseinander treiben und jedwede sachliche Diskussion zerstören, bevor sie überhaupt zustande kommen konnte.

      Und für alle, für die das zu viel Sarkasmus war und die mich eh nicht mögen: Das ist eure beste Chance mich eurer Ignore-Liste hinzuzufügen. 8o
    • black_head wrote:

      es gibt in Deutschland keine echte Erbschaftsteuer, was ja im Kern mit der Besteuerung von Konsumgütern und der ungleichen Besteuerung von Erwerbsarbeit und Kapitalertrag einer der Hauptgründe bzgl Arm-Reich Spreizung ist.
      Siehe den ursprünglichen nzz Artikel.

      Hab tbh auch etwas Probleme deine Positionen als "links" einzuordnen. Wie du selbst schreibst ist deine Meinung doch rechts der SPD?

      Naja, in dieser konkreten Frage mag ich nicht SPD-konform orientiert sein aber in Fragen z.B. der Verkehrs-, Sozial-, Umwelt- und Außenpolitik bin ich seither "links" in dem Sinne dass ich konform mit vielen der Positionen der Grünen bin, z.B. Tempolimit auf Autobahnen oder "Umstruktierung" des Energiesektors. Ich habe auch seit ich wählen darf jedes mal die Grünen gewählt, mangels Alternativen...

      Die Linke hat einige sehr gute Ideen, leider sind diese meistens realitätsfern/nicht umsetzbar/zu teuer, außerdem sagt die Linke soweit ich weiß auch von sich selbst dass sie nicht regieren will auf Bundesebene, deshalb ist diese Partei für mich nicht wählbar;
      und die SPD ist für mich ehrlich gesagt bis auf ein paar "Ausfälle nach vorn" wie die Vermögenssteuer keine linke Partei mehr. Inhaltlich ist die Partei durch die Zusammenarbeit mit der CDU total verwässert und nach Mitte Rechts gerückt so dass man sie teilweise inhaltlich gar nicht mehr von der CDU unterscheiden kann und personell liegt auch einiges im Argen....
      Wer ist denn aktuell brauchbares politisches Material für die Arbeit auf Bundesebene im Kader der SPD? Richtig, nur Steinmeier, und der ist raus aus bekannten Gründen..)
      Dabei könnte die SPD inhaltlich so viel verändern; man könnte z.B. mal Hartz IV überarbeiten und es "gerecht" machen. Aber da traut sich ja keiner ran.
    • boobold wrote:

      Dicke Raute @südländer, da fehlt mir allerdings noch eine progressive Vermögenssteuer im niedrigen einstelligen Bereich ab siebenstelligen Beträgen.

      Die könnte aber natürlich nur welt- oder wenigstens EU-weit funktionieren, also wahrscheinlich nicht mehr zu unseren Lebzeiten.
      vermögenssteuer ist leider nicht wirklich praktikabel. Es gibt viel zu viel illiquides Vermögen (landbesitz, kunst, uhren, immobilien, private unternehmen). Das müsste man jedes jahr bewerten und du weisst denke och auch, dass so ne bewertung sehr random sein kann teilweise. Da gibts einfach nicht genug manpower wenn man das überprüfen müsste. Es gibt für viele sachen keinen direkten Marktpreis wie bei Börsengehandelten aktien oder anleihen. Der aufwand rechtfertigt den ertrag nicht, war einer der Hauptgründe warum sie abgeschafft wurde. Erbschaftssteuer ist da praktischer weil sie nur einmal anfällt und nicht jedes jahr
    • Habe ein Drittel in Erinnerung (und auch beim erstbesten Suchergebnis gefunden), was aus den Einnahmen aus der Vermögenssteuer durch die aufwändige Verarbeitung bereits verbrannt wird. Grundsätzlich fände ich zwar auch eine Besteuerung von hohem Vermögen auf irgendeine Weise für sinnvoll, allerdings bin ich auf der anderen Seite für wenig Bürokratie und ein schlankes Steuerrecht. Daher wäre für mich nach meinem aktuellen Kenntnisstand eine Vermögenssteuer wie es sie früher gab eine schlechte Option.
    • devilchen wrote:

      boobold wrote:

      Dicke Raute @südländer, da fehlt mir allerdings noch eine progressive Vermögenssteuer im niedrigen einstelligen Bereich ab siebenstelligen Beträgen.

      Die könnte aber natürlich nur welt- oder wenigstens EU-weit funktionieren, also wahrscheinlich nicht mehr zu unseren Lebzeiten.
      vermögenssteuer ist leider nicht wirklich praktikabel. Es gibt viel zu viel illiquides Vermögen (landbesitz, kunst, uhren, immobilien, private unternehmen). Das müsste man jedes jahr bewerten und du weisst denke och auch, dass so ne bewertung sehr random sein kann teilweise. Da gibts einfach nicht genug manpower wenn man das überprüfen müsste. Es gibt für viele sachen keinen direkten Marktpreis wie bei Börsengehandelten aktien oder anleihen. Der aufwand rechtfertigt den ertrag nicht, war einer der Hauptgründe warum sie abgeschafft wurde. Erbschaftssteuer ist da praktischer weil sie nur einmal anfällt und nicht jedes jahr
      Den Wert von Landbesitz und Immobilien liegt ja durch die Grundsteuer schon vor - oh wait :SPD: :ugly:
      FREE Hat
    • Klimawandel? Mal wieder werden die Ärmsten der Armen am härtesten gefickt: Climate change helped spawn East Africa’s locust crisis

      Klimawandel? Es wird nicht besser: Scientists find record warm water in Antarctica, pointing to cause behind troubling glacier melt

      Ein bißchen Geschichte zur Ikonographie der Opfer Pinochets in Chile: Chilean Protest Murals: Documenting the spirit, force, and iconography of political protest during the dictatorship of Gen. Augusto Pinochet.

      Während der Pöbel noch über den Brexit streitet oder feiert, wird der Abwärtstrend hin zu einem illiberalen Überwachungsstaat in GB größtenteils kritiklos hingenommen: Hiding in plain sight: activists don camouflage to beat Met surveillance

      Warum Reisebeschränkungen kein effektives Mittel zur Bekämpfung einer Pandemie sind: Modeling the Worldwide Spread of Pandemic Influenza: Baseline Case and Containment Interventions

      Die republikanische Mehrheit im US-Kongress, in Zusammenarbeit mit einem Großteil der zentrischen demokratischen Abgeordneten, wollen aktuell im Prinzip die verschlüsselte Kommunikation im Internet abschaffen. Da wir, und fast die gesamte Welt, von amerikanischen Anbietern abhängig sind, hätte dieses Gesetz auch direkte Auswirkungen auf unser Leben. Eines der radikalsten Angriffe auf die Freiheit des Internets und bisher interessiert es kaum einen: The Earn It Act: How to Ban End-To-End Encryption without actually banning it

      Das 1619-Projekt der New York Times ist/war einer Welle rassistischer Kritik von "Konservativen" in den USA ausgesetzt. Der Reflex dieses Projekt gegen solche "Kritiker" zu verteidigen ist verständlich. Und es ist grundsätzlich löblich zu versuchen die schwarze amerikanische Geschichte in den Vordergrund zu rücken, aber das Projekt selbst ist am Ende doch auch nur wieder ein Beispiel wie (vornehmlich) weiße (vermeintlich progressive) Historiker die Geschichte der Schwarzen zu einer Geschichte der Weißen machen: A reply to the American Historical Review’s defense of the 1619 Project
      I am the living Pitești Phenomenon.