Der "war ein interessanter Artikel" Thread

    • Ein Virus treibt die Welt vor sich her. Ist es tatsächlich auf natürlichem Weg übertragen worden? Oder etwa doch aus einem Hochsicherheitslabor in Wuhan entwichen? Die drängende Frage nach dem Ursprung der Pandemie wird durch den Machtkampf zwischen den USA und China massiv erschwert.

      Super interessanter Read. Weder pro, noch contra Verschwörungstheorie. In erster Linie einfach eine chronologische Darlegung der Ereignisse inkl. Schuldzuweisungen etc. Einiges dabei, dass mir vorher nicht bekannt war.
    • boobold wrote:

      Mittelschicht: Viel Arbeit, wenig Geld

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      faz.net/aktuell/finanzen/comme…000-euro-an-17297565.html

      Irgendwie in dem Zusammenhang. Auch wenn erstmal "nur" für Neukunden, denke aber das wird alles noch weiter ausgeweitet, auch bei anderen Banken.
      Ich habe irgendwie den Eindruck, dass alles unternommen wird um die Bürger dazu zu bringen, ihr Geld am besten gleich nach dem sie es erhalten haben wieder rauszuballern. Außer Aktien zu Kaufen fällt mir nichts ein, was man zum Sparen machen kann und das eben mit Risiko. Irgendwo in der Hoffnung sich vielleicht eines Tages Eigentum leisten zu können. Fühlt sich jedenfalls nicht so gut an.
    • Rosencohl wrote:

      boobold wrote:

      Mittelschicht: Viel Arbeit, wenig Geld

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      Irgendwie in dem Zusammenhang. Auch wenn erstmal "nur" für Neukunden, denke aber das wird alles noch weiter ausgeweitet, auch bei anderen Banken.
      Ich habe irgendwie den Eindruck, dass alles unternommen wird um die Bürger dazu zu bringen, ihr Geld am besten gleich nach dem sie es erhalten haben wieder rauszuballern. Außer Aktien zu Kaufen fällt mir nichts ein, was man zum Sparen machen kann und das eben mit Risiko. Irgendwo in der Hoffnung sich vielleicht eines Tages Eigentum leisten zu können. Fühlt sich jedenfalls nicht so gut an.
      Hier entlang.

      Ist, wie dir diverse User hier bestätigen können, keineswegs nur ein Meme, auch wenn es von außen sicherlich so aussehen mag.
    • Rosencohl wrote:

      boobold wrote:

      Mittelschicht: Viel Arbeit, wenig Geld

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      faz.net/aktuell/finanzen/comme…000-euro-an-17297565.html
      Irgendwie in dem Zusammenhang. Auch wenn erstmal "nur" für Neukunden, denke aber das wird alles noch weiter ausgeweitet, auch bei anderen Banken.
      Ich habe irgendwie den Eindruck, dass alles unternommen wird um die Bürger dazu zu bringen, ihr Geld am besten gleich nach dem sie es erhalten haben wieder rauszuballern. Außer Aktien zu Kaufen fällt mir nichts ein, was man zum Sparen machen kann und das eben mit Risiko. Irgendwo in der Hoffnung sich vielleicht eines Tages Eigentum leisten zu können. Fühlt sich jedenfalls nicht so gut an.
      Woher kommt eigentlich der Glaube, dass es Rendite ohne Risiko gibt? Selbst als es noch Zinsen auf Tagesgeld gab, wurde der Zins von der Inflation gefressen.
    • Mir ist schon klar, dass eine höhere Rendite auch mit zunehmendem Risiko zu verstehen ist. Es gab Zeiten wo die Zinsen über der Inflation lagen, oft natürlich darunter.
      Ich würde es halt insgesamt ganz cool finden, wenn der Wert des Geldes halt wenigstens erhalten bliebe, wenn man nichts damit macht. Das ist natürlich Wunschdenken.
    • Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht was wirtschaftlich groß anders ist als früher, meine Eltern haben halt mit Anfang 20 geheiratet voll gearbeitet beide, wurden noch von ihren Eltern beim Hausbau unterstützt. Heute fangen die Leute mit mit Ende 20 an Zukunft zu planen oft als singles und klar ist Eigentum teuer geworden, aber der Lebensentwurf hat sich mmn krasser gewandelt als die Wirtschaft
    • Rosencohl wrote:

      Mir ist schon klar, dass eine höhere Rendite auch mit zunehmendem Risiko zu verstehen ist. Es gab Zeiten wo die Zinsen über der Inflation lagen, oft natürlich darunter.
      Ich würde es halt insgesamt ganz cool finden, wenn der Wert des Geldes halt wenigstens erhalten bliebe, wenn man nichts damit macht. Das ist natürlich Wunschdenken.

      Stefanovic wrote:

      Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht was wirtschaftlich groß anders ist als früher, meine Eltern haben halt mit Anfang 20 geheiratet voll gearbeitet beide, wurden noch von ihren Eltern beim Hausbau unterstützt. Heute fangen die Leute mit mit Ende 20 an Zukunft zu planen oft als singles und klar ist Eigentum teuer geworden, aber der Lebensentwurf hat sich mmn krasser gewandelt als die Wirtschaft
      Die Schulden der Mitgliedsstaaten steigen, weil Parteien (früher meistens linke inzwischen leider auch konservative) jegliche Disziplin nachhaltig zu wirtschaften längst aufgegeben haben. Weil immer offensichtlicher wird, dass bei "normalen" Zinssätzen diese Schulden nie und nimmer bedient werden können, setzt die EZB/Weltbank die Zinsen auf einem unnatürlich niedrigen Niveau fest und fängt an Geld zu drucken. Entsprechend führt das in die Inflation, die auch deutlich höher liegen müsste, als es offiziell angegeben wird. Habe neulich in einem alten Schulbuch zu dem Thema eine Speisekarte vor der Euro Einführung gesehen. Da gab es noch Pizza für irgendwie 4,60 DM.
      Darauf reagieren die Menschen natürlich und bewegen ihr Geld in andere Wertanlagen, was dann zu höheren Preisen an der Börse, für Immobilien und Mieten, Kryptos, Gold etc. führt.
      Wirtschaftliche Grundmechanismen lassen sich nämlich - oh Überraschung - nicht außer Kraft setzen. Entweder man passt sich entsprechend an, wenn man die Lage erkennt und bewegt sein Geld von seinem Bankkonto in andere assets oder man setzt sich mal endlich für eine Politik ein, die nicht ständig mehr Geld ausgibt, als sie einnimmt.
      Gleichzeitig wäre natürlich auch eine Entmachtung der EZB/Weltbank, die einfach mal ZInsen politisch genehm festlegen kann, äußerst wünschenswert.

      handelsblatt.com/politik/deuts…e-gemessene/26241610.html (Link zum Thema Inflation)
    • @Alex-
      Sorry brudi aber das ist unsinn. Niedrige Zinssätze haben nichts mit der Staatsverschuldung zu tun und können auch nicht beliebig von der fed oder ezb gesetzt werden (auch wenn sie das den leuten glaubhaft vermitteln wollen) die weltbank hat damit rein gar nichts zu tun, wtf. Staatsschulden sind nicht wie schulden einer schwäbischen hausfrau und müssen abbezahlt werden, es darf nur die schuldenlast, also schulden*zinssatz ausser kontrolle geraten (nochmal, der zinssatz wird von zentralbanken beeinflusst, aber nicht direkt gesetzt)

      Fakt ist, dass Zinssätze langfristig schon am sinken sind, seit jahrhunderten. Lies mal was Ökonomen dazu schreiben und nicht irgendwelche hobby Verschwörer, stichwort ist savings glut/decline of long term interest rates.

      Es ist immer noch aktuelles forschungsthema, aber Gründe sind unter anderem, alter der Gesellschaft, globalisierung der Finanzmärkte, mangel an innovationen/investitionen, geringes produktivitätswachstum. Das sind FUNDAMENTALE faktoren, welche langfristige(!) Zinssätze beeinflussen. Da können die zentralbanken nur wenig gegen machen.
      Die zentralbanken setzen ja nicht die Zinssätze in der gesamten wirtschaft, wenn ich dir geld leihe, bestimme ich zu welchem zinssatz ich dazu bereit bin, nicht die ezb.

      The post was edited 1 time, last by devilchen ().

    • devilchen wrote:

      @Alex-
      Sorry brudi aber das ist unsinn. Niedrige Zinssätze haben nichts mit der Staatsverschuldung zu tun und können auch nicht beliebig von der fed oder ezb gesetzt werden (auch wenn sie das den leuten glaubhaft vermitteln wollen) die weltbank hat damit rein gar nichts zu tun, wtf. Staatsschulden sind nicht wie schulden einer schwäbischen hausfrau und müssen abbezahlt werden, es darf nur die schuldenlast, also schulden*zinssatz ausser kontrolle geraten (nochmal, der zinssatz wird von zentralbanken beeinflusst, aber nicht direkt gesetzt)

      Fakt ist, dass Zinssätze langfristig schon am sinken sind, seit jahrhunderten. Lies mal was Ökonomen dazu schreiben und nicht irgendwelche hobby Verschwörer, stichwort ist savings glut/decline of long term interest rates.

      Es ist immer noch aktuelles forschungsthema, aber Gründe sind unter anderem, alter der Gesellschaft, globalisierung der Finanzmärkte, mangel an innovationen/investitionen, geringes produktivitätswachstum. Das sind FUNDAMENTALE faktoren, welche langfristige(!) Zinssätze beeinflussen. Da können die zentralbanken nur wenig gegen machen.
      Die zentralbanken setzen ja nicht die Zinssätze in der gesamten wirtschaft, wenn ich dir geld leihe, bestimme ich zu welchem zinssatz ich dazu bereit bin, nicht die ezb.
      sorry das mit der Weltbank stimmt natürlich - habe es mit der Fed verwechselt gehabt.
      Dass es noch andere Faktoren dafür gibt, will ich gar nicht bestreiten, aber dass die Staatsverschuldung nichts damit zu tun hat, ist trotzdem Unsinn.
      Es gibt und gab großen politischen Druck, die aktuellen Raten so niedrig zu halten. So gab es Anfang der 1980er Jahre beispielsweise auch ein deutliches Steigen der Zinsen bis hin zu 15%.
      Und natürlich bestimmen die Zentralbanken durch ihre Zinssetzung die gesamte Wirtschaft, wer sonst hat auch die Macht, die Menge an FIAT zu bestimmen.
      Danke trotzdem für deinen Post, ich habe davon ausgehend mal ein bisschen guten Morgen research gemacht und bin dabei auf zwei relativ interessante Artikel gestoßen.

      econreview.berkeley.edu/the-lo…of-global-interest-rates/
      nytimes.com/2020/05/15/busines…sting-interest-rates.html
    • Alex- wrote:

      devilchen wrote:

      @Alex-
      Sorry brudi aber das ist unsinn. Niedrige Zinssätze haben nichts mit der Staatsverschuldung zu tun und können auch nicht beliebig von der fed oder ezb gesetzt werden (auch wenn sie das den leuten glaubhaft vermitteln wollen) die weltbank hat damit rein gar nichts zu tun, wtf. Staatsschulden sind nicht wie schulden einer schwäbischen hausfrau und müssen abbezahlt werden, es darf nur die schuldenlast, also schulden*zinssatz ausser kontrolle geraten (nochmal, der zinssatz wird von zentralbanken beeinflusst, aber nicht direkt gesetzt)

      Fakt ist, dass Zinssätze langfristig schon am sinken sind, seit jahrhunderten. Lies mal was Ökonomen dazu schreiben und nicht irgendwelche hobby Verschwörer, stichwort ist savings glut/decline of long term interest rates.

      Es ist immer noch aktuelles forschungsthema, aber Gründe sind unter anderem, alter der Gesellschaft, globalisierung der Finanzmärkte, mangel an innovationen/investitionen, geringes produktivitätswachstum. Das sind FUNDAMENTALE faktoren, welche langfristige(!) Zinssätze beeinflussen. Da können die zentralbanken nur wenig gegen machen.
      Die zentralbanken setzen ja nicht die Zinssätze in der gesamten wirtschaft, wenn ich dir geld leihe, bestimme ich zu welchem zinssatz ich dazu bereit bin, nicht die ezb.
      sorry das mit der Weltbank stimmt natürlich - habe es mit der Fed verwechselt gehabt.Dass es noch andere Faktoren dafür gibt, will ich gar nicht bestreiten, aber dass die Staatsverschuldung nichts damit zu tun hat, ist trotzdem Unsinn.
      Es gibt und gab großen politischen Druck, die aktuellen Raten so niedrig zu halten. So gab es Anfang der 1980er Jahre beispielsweise auch ein deutliches Steigen der Zinsen bis hin zu 15%.
      Und natürlich bestimmen die Zentralbanken durch ihre Zinssetzung die gesamte Wirtschaft, wer sonst hat auch die Macht, die Menge an FIAT zu bestimmen.
      Danke trotzdem für deinen Post, ich habe davon ausgehend mal ein bisschen guten Morgen research gemacht und bin dabei auf zwei relativ interessante Artikel gestoßen.

      econreview.berkeley.edu/the-lo…of-global-interest-rates/
      nytimes.com/2020/05/15/busines…sting-interest-rates.html
      das steigen der fed zinsen in den 80ern bis auf 20% war eine reaktion auf die ölkrise und daraus folgende starke inflation. Wenn du grade starke inflation hast, zB in argentinien, wirst du keine kredite vergeben die real negativ für dich sind, deswegen gewinnen bei inflation ja gerade die leute die VOR der inflation kredite abgeschlossen haben, dh sich geld zu alten zinskonditionen geliehen haben um damit assets zu kaufen. Dh wenn inflation da ist, steigt auch der marktzinssatz. Klar versuchen die zentralbanken das zu beeinflussen, aber sie brauchen dazu auch immer andere marktteilnehmer die zu diesen konditionen mit der fed interagieren!

      Die menge an fiatgeld im umlauf ist entscheidend, die fed kann dem geschäftsbanken nur anreize setzen mehr geld zu verleihen, aber sie hat keinen einfluss darauf was sie damit machen. Wenn das geld nich in der Realwirtschaft ankommt, gibt es auch keine inflation. Genau das war das problem in europa bei der eurokrise. geld kommt bei den leuten nicht an, weil geldpolitik nur begrenzt einfluss darauf hat, und die eu/einzelstaaten/schäuble lieber Austeritätspolitik betreiben als den leuten geld zu geben. Die Griechen bedanken sich.

      Die zinsen werden erst wieder steigen, wenn es glaubhafte inflationserwartungen gibt, derzeit könnte das durch das grosse stimulus + infrastrukturprogramm in den USA passieren. Allerdings ist die arbeitslosigkeit da drüben noch sehr hoch, also finde ich das argument der fed, dass inflation transitory ist, noch einleuchtend.
      Auf der anderen seite stehen mikrochips Engpässe und hohe rohstoffpreise, aber da stell ich mir durchaus vor, dass die auch nur vorübergehend sind.

      Tldr: fed hat einfluss auf kurzfristige Zinsen in begrenzter weise, auf langfristige Zinssätze eher nicht.

      papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3485734

      Hier noch ein Interessanter artikel zu den Zinssätzen der letzten jahrhunderte.
    • Dumbaz wrote:

      berthub.eu/articles/posts/5g-elephant-in-the-room/

      Huawei aus den europäischen 5G Core Netzen raushalten und warum es eine sinnlose Diskussion ist, beziehungsweise am Problem vorbei diskutiert. Bewegt sich dann hin zum eigentlichen Problem: dem massiven Brain Drain, in der EU gibt es quasi niemanden mehr, der IT/TK beherrscht.
      Wenn wir gerade bei 5G sind:


      youtube.com/watch?v=FBsP-bmDLOo

      mfg
      coruscant
      Kommentar zur Krise xyz:
      Ich hatte mich schon gefragt welche nächste Sau durch's Dorf getrieben
      wird. Was wohl als nächstes kommt. Klimawandel oder vielleicht doch
      wieder Terrorismus ...

      Das der Mond auf die Erde stützt, DASS wäre mal was wirlich neues und
      sicher auch extrem verheerend. Alternativ tut es auch ein großer
      Meteorit.

      Ich kann es mir in Gedanken schon vorstellen. An Schweinegrippe
      erkrankt und vom Meteoriten erschlagen als der Kofferbomber gerade
      einen Block entfernt war ...

      Ja, das sind wahrhaft düstere Zeiten. Ich mach erst mal ein Bier auf ... Das ewige Leben wird sowieso keiner haben.

      Hier gehts lang zu Rätseln der gehobenen Schwierigkeitsklasse!
    • Dumbaz wrote:

      berthub.eu/articles/posts/5g-elephant-in-the-room/

      Huawei aus den europäischen 5G Core Netzen raushalten und warum es eine sinnlose Diskussion ist, beziehungsweise am Problem vorbei diskutiert. Bewegt sich dann hin zum eigentlichen Problem: dem massiven Brain Drain, in der EU gibt es quasi niemanden mehr, der IT/TK beherrscht.
      relatiert: Huawei hatte 2009 freien Zugang zu KPNs (niederländischer Anbieter) Mobilfunknetz und konnte so sogar den Premierminister abhören. Angeblich wurde die Möglichkeit aber nicht ausgenutzt

      nltimes.nl/2021/04/17/huawei-a…mobile-network-kpn-report
      Let's Play: CK2, Patrizier 2, Anno 1800