Floyds Filmforum

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    • Floyds Filmforum

      "Film ersetzt Gott völlig"

      "Das Nichtverfilmte kritisiert das Verfilmte"

      "Was wir sehen ist völlig belanglos, aber technisch perfekt"


      Sätze wie diese werden den wissensdurstigen 1.semestrigen Film-, Theater- und Medienwissenschaftsstudenten an der Wiener Hauptuni an den Kopf geworfen. Nun bin ich seit (fast) einem ganzen Semester T(heater)F(ilm)M(edienissenschaften)student und habe nun eines ganz sicher gelernt. Viele Menschen messen Filmen ganz besonders viel Bedeutung an, während andere sie wiederrum nur als Unterhaltung sehen. Ich als wahnsinniger Filmfanatiker, liebe es von neue großartige Filme zu entdecken, und mir meine Gedanken darüber zu machen. Doch ist es leider mittlerweile so, dass die richtig guten Filme nicht der großen Masse zugänglich werden, da sie entweder wenig Budget haben oder zu speziell für die Masse sind und sich nicht gegen Mainstreamblockbuster behaupten können die besonders für die große Masse ausgelegt sind. Ich wollte ja eigentlich nicht wieder meinen Hass auf das Popcorn-Kino zum Vorschein bringen aber es ist nun mal leider mittlerweile immer öfter so (mMn so gut wie immer) das es Blockbuster/Mainstream-Filmen an Tiefgang fehlt. Deswegen werde ich im Laufe meiner Zeit hier im Forum versuchen Filme zu empfehlen die nicht jeder kennt, aber dennoch meiner Meinung nach echte Perlen der Filmindustrie sind. Weiters könnt ihr mir auch, Filme nennen wo ihr eine zweite Meinung haben wollt, denn ich bin gerne bereit meinen Senf dazu abzugeben. Ich warne nur vor, jeder der mir hier mit Transformers oder Twilight ankommt wird von mir nicht mehr ernst genommen. Ok das ist vielleicht ein bißchen hart, denn Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, doch schreibt über solche Filme bitte in einem anderen Thread. Als Anfang schreibe ich direkt mal über 3 Filme die ich einfach auf allen Ebenen gelungen fand, und ich immer wieder gerne als Besipiel für einen großartigen Film nenne:[i]



      Donnie Darko

      imdb.com/title/tt0246578/ Imdb-Bewertung: 8.3/10

      [/i]Plot: "A troubled teenager is plagued by visions of a large bunny rabbit that manipulates him to commit a series of crimes, after narrowly escaping a bizarre accident."

      Mittlerweile schon 9 Jahre alt, und dennoch einer der am Meisten zum Nachdenken anregende Film den ich je gesehen habe. Doch ich denke Donnie Darko dürfte hier bekannt sein. Schließlich waren es zahlreiche Foren und Internetseiten, die Donnie Darko damals auf meiner Suche nach einem weiteren herausragenden Film als genau so einen anpriesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Mit einer herausragenden schauspielerischen Leistung Jake Gyllenhalls' in einer nicht all zu leichten Rolle und einer sehr fesselnden Handlung die mich Tage danach noch zum Grübeln gebracht hat. Ein Grund wieso der Film sich bei Fans an so großer Beliebtheit erfreut, ist wohl dass er unglaublich viel Interpretierfreiheit lässt. Ich rätsele zum Beispiel immer noch, was der dicke Mann im rotan Jogginganzug für eine Rolle spielt. Genau das hat denke ich auch aber einen gewissen Polarisierungseffekt gehabt. Ich kenne sowohl Leute die Donnie Darko lieben, aber auch genug die ihn komisch und unverständlich finden. Donnie Darko hat meine Liebe zum Film erweckt und ich würde ihn jedem empfehlen der bereit ist Zeit zum nachgrübeln für eine Reihe zusammenhängender Bilder aufzugeben. (Auf der Suche nach ähnlichen Filmen wie DD bin ich übrigens auf David Lynch gestoßen, aber darauf komm ich ein andermal zurück)



      Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb
      imdb.com/title/tt0057012/ Imdb-Bewertung: 8.6/10

      Plot: An insane general starts a process to nuclear holocaust that a war room of politicians and generals frantically try to stop.Ein Film von Stanley Kubrick - das sagt eigentlich schon alles aus - der schon ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel hat als Donnie Darko, aber deswegen keineswegs an Qualität verloren hat. Eher im Gegenteil. Stanley Kubrick zeigt mit diesem Meisterwerk (neben anderen großartigen Filmen wie "The Shining" oder "A Clockwork Orange") in absurder Manier den Missbrauch von Macht und deren Folgen auf. Der Film selbst nimmt nie wirklich einen ernsten Ton an, sondern ist sehr "straight-forward" (mir fällt kein passenderes deutsches wort dafür ein, verzeiht) komödiantisch und scheint sich selbst gar nicht ernst zu nehmen. Mit einem fulminanten Ende, stimmt er seine Zuschauer dann aber nachdenklich. Heute nun schon 46 jahre alt - demnach auch in Schwarz/Weiß doch bitte nicht davon abschrecken lassen- aber dennoch passender wie noch nie zu vor. [i]



      Into the Wild

      imdb.com/title/tt0758758/ Imdb-Bewertung: 8.2/10

      [/i]Plot: After graduating from Emory University, top student and athlete Christopher McCandless abandons his possessions, gives his entire $24,000 savings account to charity and hitchhikes to Alaska to live in the wilderness. Along the way, Christopher encounters a series of characters that shape his life.

      Man braucht kein 3D und keine übermäßgien Effekte ála "Avatar" um ein herausragendes visuelles Erlebnis zu kreiren. Sean Penn hat dies mit "Into the Wild" schon vor 2 Jahren vollbracht. Und obendrein, ist die Geschichte von Cristopher McCandless, nicht so flach wie der Bauch so mancher Supermodels. Ein Film der einen getragen durch wunderschöne Bilder und einer "frei von allem"-Traumvorstellung eine ganz andere Art von Filmerlebnis beschert.



      The Darjeeling Limited
      imdb.com/title/tt0838221/ Imdb-Bewertung: 7.3/10


      Plot: Three American brothers who have not spoken to each other in a year set off on a train voyage across India with a plan to find themselves and bond with each other -- to become brothers again like they used to be. Their "spiritual quest", however, veers rapidly off-course, and they eventually find themselves stranded alone in the middle of the desert with eleven suitcases, a printer, and a laminating machine. At this moment, a new, unplanned journey suddenly begins.

      Wer Wes Anderson kennt, weiß das seine Filme immer sehr speziell sind. Der Bekannteste seiner Filme ist wohl "The Royal Tenenbaums" der meiner Meinung nach von "The Darjeeling Limited" getoppt wird. In den Hauptrollen spielen Owen Wilson (ja, er bringt tatsächlich auch ohne Ben Stiller was auf die Reihe) Adrien Brody und Jason Schwartzman sehr überzeugend drei aus einander gelebte Brüder. Das was mich an dem Film so fasziniert sind die unglaublich sinnfreien, absurden und gleichzeitig Storytelling-mäßig grandios gelungenen Dialoge. Unterstützt wird das ganze von wunderschönen Bildern Indiens die in "Into the Wild"-Manier aufgenommen worden sind. Der einzige Kritikpunkt des Films (und weshalb er wahrscheinlich auch nicht für jeder mann ist) ist wohl, dass das große Finale ausbleibt, was mich persönlich aber wenig gestört hat.



      Big Nothing
      imdb.com/title/tt0488085/ Imdb-Bewertung: 6.8/10


      Plot: A frustrated, unemployed teacher joining forces with a scammer and his girlfriend in a blackmailing scheme.


      Eine großartige schwarze Komödie ähnlich
      Lock, Stock and two smoking Barrels mit David Schwimmer und Simon Pegg in den Hauptrollen. Eigentlich bin ich noch nie ein Fan von Simon Pegg (besonders in How to lose Friends and Alienate People hat er mich nicht von den Socken gehauen) gewesen, doch hier hat er überzeugt. Ebenso David Schwimmer, der so wie sein Schauspielkollege Mathew Perry mit "Friends" wohl ausgesorgt haben sollte und ich schon dachte, das man sie nicht mehr sehen würde. Doch David Schwimmer überzeugt in "Big Nothing" und schafft es sogar, nicht nur als Ross assoziiert zu werden, so wie es vielen anderen Serienstars ergeht. Eine schwarze Komödie - unterstützt von einem starken Soundtrack mit Rammsteins "Engel" unter anderem - , mit einigen interessanten Wendungen, die zwar irgendwie stümperhaft unrealistisch wirken, aber nicht unbedingt das Gesamtbild, des Films trüben.



      Dogville
      imdb.com/title/tt0276919/ Imdb-Bewertung: 7.9/10

      Plot: A woman on the run from the mob is reluctantly accepted in a small Colorado town. In exchange, she agrees to work for them. As a search visits town, she finds out that their support has a price. Yet her dangerous secret is never far away...

      "Letztens nen sehr, interessanten Film gesehen. Ich weiß irgendwie nicht was ich davon halten soll", waren die Worte eines Freundes als er mir Dogville empfohl. Der Satz triffts ziemlich gut. Aber das lässt sich eigentlich zu jedem Lars von Trier Film sagen. Er polarisiert mit seinen Filmen immer sehr stark. Die einen schreien "Meisterwerk" oder "Kunst" während die anderen es als "Nicht sehenswert" abstempeln. Dogville fand ich persönlich sehr gut gelungen. Mit einem sehr starken Geschichte, einem tollen gedankenanregendem Thema welches nur von den Charakteren getragen wird. Und wenn ich sage nur, dann meine ich "nur". Man kann Dogville fast nicht mehr einen Film nennen, es ist schon fast mehr eine Aufnahme einer Theatervorführung, da Lars von Trier bewusst fast alle Requisiten weglässt und nur mit Kreide auf den Boden malt, was wo steht. In mehrere Akte geteilt und vielleicht auch mit einigen nicht ganz so interessanten Passagen, die aber auf ein fulminantes Finale aufbauen ein sehr gelungener Film, wie ich meine.

      The post was edited 7 times, last by Floyd ().

    • Cool, noch ein Wiener hier ^^.

      Finde super was Du machst, werd mich bemühen Dich auch ein wenig zu fordern -

      Den Film den ich gern mal von Dir bewertet sehen würde ist - "Let the right one in", ein schwedischer Horrorfilm.

      Übrigens, ich bin bekennender "Dark Knight"-Addict, wollts nur mal sagen so wegen Blockbuster und ernst genommen werden, würd mich ebenfalls interessieren was Du zu diesem Film sagst.
      Auf erbauliche Diskussionen, bis später
    • naja...der film-branche gehts halt genauso wie der msuik-branche und egtl fast allen unterhaltungsmedien
      wenn du dich nicht intensiv damit befasst und richtig "suchst" bekommst du nur mainstream-pop/popcorn-kino/0815-bestseller

      da ich mich mit filemn eher wenig beschäftige kommt der thread ganz gut :)
    • Boo- wrote:

      ich hätte gerne eine antwort hierzu.

      normaler schriftgrad solves btw. ;)

      lol ninja skillz
      zu "The Imaginarium of Doctor Parnassus": Das ist ein Film der auf meiner "To-Do"-Liste ganz weit oben steht. Ich habe ihn noch nicht gesehen, aber werde das so bald wie möglich nachholen und dann kann ich dir genauer antworten.
      Aber was ich jetzt sagen kann bevor ich ihn gesehen habe ist folgendes: Dadurch das der Film durch den toten Heath Ledger so ins unendlich gehypt wurde und deine Erwartungen deshalb vielleicht enttäuscht wurden. Solche Hypes sind oft ein absoluter "eigene Meinungs"-killer finde ich, weshalbt ich sie hasse wie die Pest. Entweder man springt auf die Welle der Masse auf und wird so abgestempelt das man keine eigene Meinung hat oder man spricht sich gegen den Hype aus und wird als "Hater" bezeichnet. Ich meine jetzt damit nicht dich, wollte das nur loswerden ;-)

      zu "Let the Right one in": wird angeschaut.

      zu "The Dark Knight": Ich sage nicht das alles was für die breite Masse produziert wird immer (aber halt leider oft) schlecht ist. The Dark Knight war halt eine Ausnahme, hauptsächlich aber wegen der unglaublich gelungenen Besetzung des Jokers. Heath Ledger und Cristopher Nolans Philosophische/Psychologische Ansätze haben den Film für mich ausgemacht. Nolan hatte halt das Budget und den Namen "Batman" im Titel um den Film auch an die Masse zu bringen. ;-)

      so muss jetzt erst mal weg, werde heute abend oder morgen den Rest von euch kommentieren.
    • ereskigal wrote:

      Auch wenn die jeder kennt, die drei Filme, ordentlich!

      #

      mag die filme auch und zeigt wiedereinmal deinen guten geschmack .)
      habe gestern mal eine wissenslücke gefüllt und "the usual suspects" nachgeholt, kam auf kabel 1.
      ich als saw/sieben/lucky#slevin/shyamalan und x anderer filme-mit-twist-schauer habe aber das problem, dass solche filme der, sagen wir mal "pre-saw-ära", die damals gezogen haben (z.b. citizen kane und eben the usual suspects), heutzutage eher kalter kaffee sind, und man den twist förmlich "riecht". weißt du was ich meine?
      ich wusste quasi schon zehn minuten vorm eigentlichen ende, wer kaiser soze ist, bzw habe es stark angenommen.
      und da liegt auch schon das problem. man hat einfach schon zu viel gesehen, und wurde zu viel mit dieser art des schlusses überflutet, als dass es einen noch groß vom hocker reißen würde.
      habe danach meine übliche prozedur durchgezogen und alle möglichen reviews darüber gelesen, wurde ja nur gehyped. selbst imdb, die keulen sich einen drauf. platz 21 der best of all time.
      tja und?
      ich meine er war gut, sicherlich. und auch die schauspielerischen leistungen gingen völlig in ordnung. aber das letzte "quäntchen" zum klassiker hat mir da einfach gefehlt.
      da schaue ich lieber zum zwanzigsten mal reservoir dogs an oder pulp fiction, da habe ich bessere dialoge, mehr humor, die schauspieler sind unterm strich alle einen tick cooler inszeniert usw.
      außerdem mag ich tarantinos musik. der score von usual suspects war ein witz.
      auch die kameraperspektiven kamen mir jetzt nicht sonderlich epic vor. da könnte ich zwanzig filme aufzählen wo ich nur so gedacht habe "wtf wo kommt die kamera her" oder "wie hat man das geschnitten" etc.

      fakt ist, dass ich "insgesamt" den hype (um den film) nicht ganz unterstreichen kann, auch wenn ich es _gern_ wöllte.
      wie siehst du das?

      ps: anyway gl hf erstmal weiterhin beim studieren .) wenn du fünftes bist, kannst du ja mal einen neuen thread aufmachen. mal sehn ob du dann alles noch genauso siehst :D ;)
      MfG

      "You wanted life
      - I showed you love."
      Seraphs Post-Hardcore/Emo/Screamo/Metalcore/Deathcore - Thread (Hell YELL!)
      ---

      Boo^ wrote:

      Seraph. Connecting people.
    • Floyd wrote:

      Nolan hatte halt das Budget und den Namen "Batman" im Titel um den Film auch an die Masse zu bringen. ;-)

      Hehe, Nolan war selbstbewust genug, um den Namen Batman eben nicht mit in den Titel zu packen.

      Sonst sind die Filme die du aufgezählt hast, natürlich ausgezeichnet (auch wenn ich zu Into te Wild noch nichts sagen kann). Ich habe vor, mir in nächster Zeit den Directors Cut von Donny Dark zu besorgen, denn der soll ja angeblich zu der Außnahmegruppe der Filme gehören, bei denen eine Extended Version den Film auf- und nicht abwertet. Dr. Strangelove ist und bleibt einer der besten Filme von Kubrick und Into the Wild muss ich halt noch sehen.
      Steht seit ewigkeiten auf meiner To-Watch-Liste, aber irgendwie komm ich nicht dazu.

      Da du dich auch im asiatischen Kino auszukennen scheinst, kannst du mir da ein paar Filme abseits von Park Chan-Wook empfehlen? Wäre dir sehr verbunden, denn ich habe am asiatischen (oder vor allem südkoreanischen) Film einen Narren gefressen.

      Das Wort "Würde" kennen manche Menschen nur noch als Konjunktiv II in dem Satz: "Für Geld würde ich alles machen."
    • Guter Geschmack Floyd, drei großartige Filme

      @Yak, würde dir die beiden Regisseure Kim Ki-duk und Kim Ji-woon empfehlen. Ansonsten vielleicht noch die Filme Memories of Murder, Marathon, Brotherhood (Taegukgi) und Crying Fist.
      [spoil]«et surtout qu’ils n’aient qu’une religion, un culte pur, simple, dégagé d’idolâtrie et de dogmes monstrueux… une religion enfin que le peuple puisse suivre sans avoir besoin de cette vermine insolente qu’il érige en médiateur entre le ciel et sa faiblesse, et qui ne sert qu’à le tromper sans le rendre meilleur»
      pauljorion.com/blog/?p=38990[/spoil]
    • @seraph: mir ist es bei "The usual suspects" recht ähnlich ergangen wie dir. Ich fand den Film alles in allem sehr gelungen doch ist bei mir auch der Funke nicht ganz übergesprungen. Wird sicher auch daran liegen, dass man schon zu viele Twistfilme gesehen hat. So ergeht es mir aber bei vielen älteren Filmen, die allgemein unter Filmkritikern sehr gut bewertet sind und sich hoher Beliebtheit erfreuen, mich dann eigentlich relativ kalt lassen. Dieses Phänomen ist ganz besonders im Horrorgenre existent. Das Horrorgenre hat sich seit jeher immer mit den Ängsten der Menschen mitentwickelt. So wie man früher vor dem übernatürlichen Angst hatte hat sieht man heute in Horrofilmen Massenmörder Leute foltern und töten was eben die allgemeine Angst zur Zeit darstellt. Heutzutage lacht die Jugend über Filme wie Tod Brownings. Die übliichen Verdächtigen macht eigentlich alles richtig (! Schauspielerischen Leistung Kevin Spaceys !) doch überzeugt er dich vielleicht einfach deshalb nicht weils nicht unsere Zeit ist auf die der Film angepasst ist. Verstehst du was ich meine?

      @Yak: Meine zwei Lieblingsfilme des asiatischen Raumes sind Suicide Club und Battle Royale (imdb.com/title/tt0266308/) . Zu denen wollte ich eh noch einen Eintrag schreiben. Besonders Suicide Club (imdb.com/title/tt0312843/) hat mir sehr gut gefallen. Audition (imdb.com/title/tt0235198/) kann ich auch noch empfehlen, auch wenn ich irgendwie immer noch nicht weiß was genau ich von dem FIlm halten soll.

      Ahja und an alle die sagen, das die 3 Filme mit denen ich begonnen habe zu bekannt sind: Die drei sollten nur ein Anfang sein, ich werde schon noch tiefer in meine Filmkiste greifen und unbekanntere Perlen heruasgreifen. ;-)
    • ereskigal wrote:

      aber am meisten interessiert mich was du von Wall*E denkst =)


      Das war ernst gemeint.

      @ Ältere Filme teilweise "offensichtlich". Ist ja bei Brain Dead auch so, früher der fette Kracher, und heute lachen alle drüber, wenns geschaut wird.

      Oh und ich fand übrigens Black Knight gut, aber nicht soooo gut, fand in dem Jahr 2008 Iron Man deutlich besser, weil Robert Downey Jr. einfach ne Wucht ist.
    • ereskigal wrote:

      ereskigal wrote:

      aber am meisten interessiert mich was du von Wall*E denkst =)


      Das war ernst gemeint.

      @ Ältere Filme teilweise "offensichtlich". Ist ja bei Brain Dead auch so, früher der fette Kracher, und heute lachen alle drüber, wenns geschaut wird.

      Oh und ich fand übrigens Black Knight gut, aber nicht soooo gut, fand in dem Jahr 2008 Iron Man deutlich besser, weil Robert Downey Jr. einfach ne Wucht ist.

      Ich hab das mit Wall*E auch ernst genommen. Muss nur gestehen, dass es mich nie wirklich gereizt hat den anzuschauen, deswegen kenn ich ihn noch nicht. Aber du kriegst deine Antwort schon noch ;-)
    • Akkarin wrote:

      Hast du das Buch von Battle Royal gelesen ? Wenn ja: inwiefern unterscheiden sich Film/Buch, welches ist dMn besser ?
      Nein habe ich nicht gelesen, aber in der Regel sind die Bücher beliebter. Ich sage bewusst nicht besser, weil man bei Literaturverfilmungen nicht von "eins ist besser als das andere" sprechen kann. Es ist einfach eine ganz andere Aufzeichnung einer Geschichte. Das Buch hat im Unterbewussten in den Gedanken der Hauptpersonen mehr Möglichkeiten, während der Film zum Beispiel besser Landschaften und das Aussehen der Charaktere bebildern (im wahrsten Sinne) kann. Sorry aber das musste auch raus, Literaturverfilmungen war mein Spezialgebiet in Deutsch zur Matura ;-)

      Hier hab ich das ganze in nen Blog zusammengefasst, falls es jemanden interessiert:
      matzomixxx.wordpress.com/
    • ereskigal wrote:

      ereskigal wrote:

      aber am meisten interessiert mich was du von Wall*E denkst =)


      Oh und ich fand übrigens Black Knight gut, aber nicht soooo gut, fand in dem Jahr 2008 Iron Man deutlich besser, weil Robert Downey Jr. einfach ne Wucht ist.


      Also, wenn Du "Dark Knight" meinst - Iron Man und Dark Knight sind total unterschiedlich aufgebaute Filme, auch wenn das Grundgerüst ähnlich wirkt.

      Iron Man:
      Robert Downey ist reich, baut Waffen, wird entführt, checkt dass seine Waffen gar nicht gut sind, baut daher einen Superkampfanzug, befreit sich, kehrt zurück.
      Stoppt alle Waffenproduktionen, zieht Unmut von (offensichtlich) bösem Kollegen auf sich. Baut heimlich besseren Superkampfanzug.
      Übt herum um diesen zu beherrschen, herrliche Flugszenen dann kann er's und kloppt die Taliban + Panzer alleine zu Brei, böser Kollege kommt hinter Geheimnis, baut noch größeren Superkampfanzug,
      Showwdown nach allen Regeln der Blockbusterkunst, Iron Man gewinnt, offenes Ende das uns sagt Teil 2 wird kommen - auf den freu ich mich auch schon sehr!

      Dark Knight:
      Staatswanwalt kämpft gegen die "Big Playa" der Gothamer Unterwelt, beinahe klappts, aber die internen GangstaSpitzel bei der Polizei lassen dies nicht zu.
      Batman hilft den wichtigsten Zeugen, den Buchhalter der Bosse, zurück nach Gotham zu bringen, daraufhin Verhaftungswelle.
      Bosse heuern den Joker an das Problem Batman zu lösen - Anschlagserie und öffentliche Aufforderung an Batman sich zu stellen, ansonten würden jeden Tag Leute sterben, was auch passiert.
      Staatsanwalt gibt sich als Batman aus - Verfolgungsjagd, Joker festgenommen, bricht wieder aus, sprengt Batmans Geliebte Rachel in die Luft, danach ein Krankenhaus und bringt den Staatsanwalt dazu, "böse" zu werden.
      Batman benutzt riesiges Abhörsystem um Joker zu finden, Showdown Nr.1, nimmt Joker fest, Showdown Nr.2, Staatsanwalt "Twoface" stirbt, Batman nimmt dessen Verbrechen auf sich, gilt ab sofort als Verbrecher, muss vor Polizei fliehen.

      Dark Knight beeindruckt halt vor allem dadurch, dass soviel passiert und die wirklich geniale Darbietung von Heath Ledger.
      Ned falsch verstehen, wollt jetzt nicht Iron Man schlecht reden - ich fand den Film auch geil.
      Aber Iron Man ist halt ne bunte Torte mit Smarties oben wohingegen Dark Knight dank düsterer Story mit Banküberfällen, untypischem "Bad End", ein saftiges Steak ist
    • Big Nothing
      imdb.com/title/tt0488085/ Imdb-Bewertung: 6.8/10


      Plot: A frustrated, unemployed teacher joining forces with a scammer and his girlfriend in a blackmailing scheme.


      Eine großartige schwarze Komödie ähnlich
      Lock, Stock and two smoking Barrels mit David Schwimmer und Simon Pegg in den Hauptrollen. Eigentlich bin ich noch nie ein Fan von Simon Pegg (besonders in How to lose Friends and Alienate People hat er mich nicht von den Socken gehauen) gewesen, doch hier hat er überzeugt. Ebenso David Schwimmer, der so wie sein Schauspielkollege Mathew Perry mit "Friends" wohl ausgesorgt haben sollte und ich schon dachte, das man sie nicht mehr sehen würde. Doch David Schwimmer überzeugt in "Big Nothing" und schafft es sogar, nicht nur als Ross assoziiert zu werden, so wie es vielen anderen Serienstars ergeht. Eine schwarze Komödie - unterstützt von einem starken Soundtrack mit Rammsteins "Engel" unter anderem - , mit einigen interessanten Wendungen, die zwar irgendwie stümperhaft unrealistisch wirken, aber nicht unbedingt das Gesamtbild, des Films trüben.

      ich edite das ganze auch noch in den Anfangspost.

      The post was edited 1 time, last by Floyd ().

    • Tinker Bell wrote:

      Aber Iron Man ist halt ne bunte Torte mit Smarties oben wohingegen Dark Knight dank düsterer Story mit Banküberfällen, untypischem "Bad End", ein saftiges Steak ist


      Jo und ich sage halt, dass ich Iron Man besser finde als Dark Knight (Jo Dark Kight, ka wie ich auf Black komme). Alleine schon die Dialoge von Stark sind so godlike. Und ingesamt, obwohl Joker und Gordan sehr gut gespielt haben (SEHR GUT! Fand es war eben nur ein HYPE um Heith ledger und zwar zum Teil gerechtfertigt, am Ende dann aber doch zu übertrieben. Klar hat er das gut gespielt und auch geil interpretiert, aber so wie die Kritiker immer abspritzen wenn sie den Namen hören, seh ich das jetzt nicht). Desweiteren find ich hat CHristian Bale zwar mehr als einen Gesichtsausdruck (shconmal besser als 70% der Hollywood Leute) aber so coole Mimiken besitzt der jetzt auch nicht.
      Das sie von der Story nicht all zu vergleichbar sind, ist mir aber bewusst.
    • natürlich wird er mehr gehypet, weil er ja tot ist. und Heath ledger dadurch nicht mehr irgendwann in zukunft scheiße zu bauen und so die kritiker in verruf zu bringen. In dieser Rolle find ich den Hype auch ganz in Ordnung, denn es war nun mal eine großartige schauspielerische Leistung (nur gibt es genug von denen, die werden halt nur nicht erkannt. Ich denke nicht das jeder Kritiker wirklich ein außergewöhnliches Filmwissen besitzt, nein ich denke eher das sie letztendlich nur Popcornkino/Blockbuster gewohnt sind - weil man ja von solchen Filmen Kritiken braucht :S - und dann taucht eben ein Heath Ledger als Joker auf und BÄÄM alle sind sie von den Socken). Lächerlich finde ich auch, dass er jetzt von allen als unglaublich talentierter Schauspieler abgestempelt wird, obwohl er nur in einer einzigen Rolle richtig gut war.
    • Hmm Floyd, ich habe ja kein fundiertes Wissen von nem Studium oder so wie du. (Ich schaue zum Beispiel aus Prinzip keine Filme die auf Büchern basieren, weil ichs Bullshit finde - und das siehst du ja komplett anders.) Aber ich habe einige Filme gesehen, und mit nem Kumpel viel diskutiert (früher Kritiken selber geschrieben) lese 5 Filmfreunde (und rege mich immer über batzman auf^^) aber das war es dann auch schon. Und ich habe jetzt halt nicht sone Checkliste die ich abgehe, bei mir ist es mit FIlmen meist so wie mit Musik, wenn der Rythmus/die Story gut ist , und der Text/ das Ende passt, dann find ich den Film gut, aber wenn man dann manche Filme häufiger schaut, oder sich vornimmt über nene bestimmten Film ne Kritik zu schreiben, dann achtet man ja schon mehr auf andere Sachen (Ich fand zum Beispiel Juno von der Story nicht soooo geil, aber insgesamt ist es dochn guter FIlm geworden) - und um zu meinem Punkt dieses etwas längeren Textes zu kommen- ich finde es gibt echt WENIG schauspieler die nicht overrated sind. Die meisten haben echt nur einen gesichtsausdruck (Mein Lieblingsbeispiel zur Zeit ist Gerad Butler: Da siehst du nicht, ob dem gerade einer in die Eier tritt, oder er lachen muss).
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